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Basketball Ulm

05.02.2015

Auf der Mauer, auf der Lauer

Am vergangenen Samstag gegen Crailsheim wurde bei den Ulmern munter durchgewechselt. Hier warten Isaiah Philmore, Joschka Ferner und Will Clyburn (von links) auf ihren Einsatz.
Bild: Horst Hörger

In Bayreuth wird in der Mannschaft wohl noch heftiger rotiert. Denn ein wichtiger Spieler kehrt nach seiner Verletzungspause zurück

Ulm Thorsten Leibenath wechselt generell und gerne früh durch. Am vergangenen Samstag gegen Crailsheim konnte der Trainer der Ulmer Basketballer das ausnahmsweise ruhigen Gewissens tun. „Wir haben es uns ja zur Gewohnheit gemacht, nicht zweistellig zu gewinnen“, sagte Leibenath schmunzelnd. Beim 86:71 gegen den Aufsteiger und designierten Absteiger haben seine Schützlinge das tatsächlich erst zum vierten Mal in dieser Saison geschafft. Ansonsten waren knappe Ergebnisse die Regel. Wie etwa das 84:80 gegen Bayreuth am Tag vor dem Heiligen Abend und auch das Rückspiel in der Oberfrankenhalle am Samstag (18.30 Uhr) könnte eine ganz enge Kiste werden.

Was unter anderem daran liegt, dass Bayreuth bei nur zwei Siegen Rückstand auf Platz acht durchaus noch eine vage Chance auf die Teilnahme an den Play-offs hat. Und auch daran, dass der Verein mit den Verpflichtungen der Guards Jason Brickman und Je’Kel Foster auf die Verletzung von Bryan Bailey und die Entlassung von Trevon Hughes reagiert hat. Vor allem Brickman dürfte ein Spieler ganz nach dem Geschmack seines Trainers Mike Koch sein, wie die zehn Assists beim 101:96-Sieg gegen Bonn Ende Januar beweisen.

In der Ulmer Mannschaft wird trotzdem am Samstag voraussichtlich noch heftiger rotiert als gegen Crailsheim. Was daran liegt, dass Boris Savovic nach seiner Fingerverletzung in dieser Woche wieder voll trainiert hat und wohl auch spielen kann. Deonte Burton scheint spät in Ulm angekommen zu sein und auch CJ Harris wird seine Minuten bekommen. Dabei steckt der Amerikaner in einem ganz tiefen Loch, er wirkt verunsichert und zutiefst unglücklich mit der eigenen Situation. Den Willen kann ihm sein Trainer allerdings mitnichten absprechen. „Er will unbedingt besser werden und er legt die meisten Sonderschichten ein“, berichtet Leibenath.

Die hat von Per Günther gestern natürlich niemand erwartet. Aber der Kapitän hat auch an seinem 27. Geburtstag zweimal ganz normal trainiert und er wurde von den Mannschaftskameraden dabei mit einem Ständchen überrascht. Günthers Vertrag läuft bekanntlich im Sommer aus und natürlich hofft die schwäbische Basketball-Gemeinde, dass er auch seinen 28. Geburtstag in Ulm feiert.

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