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Regionalliga Bayern

25.09.2019

Illertissen ist gegen Schweinfurt in der Rolle des Außenseiters

Illertissens Tim Buchmann (hier in der vergangenen Saison gegen Bayern München II) könnte gegen den FC Schweinfurt wieder spielen.

Die Rollenverteilung ist klar, wenn am Freitag der FV Illertissen den Tabellenführer FC Schweinfurt in der Regionalliga Bayern empfängt.

Schlagerspiel beim FV Illertissen: Am Freitag (19 Uhr) empfängt der Regionalligist den Tabellenführer FC Schweinfurt 05. Dabei sind die Rollen klar verteilt, denn die „Schnüdel“, wie die Schweinfurter im Volksmund heißen, sind klarer Favorit. Dass dabei den Illertissern die Außenseiterrolle bleibt, liegt auf der Hand. Sie haben zwar zuletzt eine kleine Miniserie von drei Spielen ohne Niederlage hingelegt, doch da kann der Tabellenführer mit ganz anderen Zahlen wuchern. Von zwölf Spielen hat Schweinfurt erst zwei verloren und stellt mit 25 Toren den erfolgreichsten Angriff der Liga – zudem mit erst elf Gegentoren die stabilste Abwehr.

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Trotzdem sitzt den Schützlingen von Trainer und Ex-Profi Timo Wenzel (FC Augsburg, FC Kaiserslautern, VfB Stuttgart) mit Türk Gücü München ein ernsthafter Konkurrent im Nacken. Auch die Münchner arbeiten wie die Schweinfurter unter Profibedingungen. Der Aufstieg ist das erklärte Ziel der beiden Teams. Der FV Illertissen kann bei diesem Spiel deshalb eigentlich nur gewinnen. Eine Niederlage gegen Schweinfurt ist ohnehin das, was jeder erwartet. Alles andere jedoch wäre eine faustdicke Überraschung. „Buchbach und Rain schafften das auch“, versprüht Trainer Marco Küntzel verhaltenen Optimismus. „Wir freuen uns auf das Spiel. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, haben wir eine Chance. Sich nur hinten reinstellen bringt aber sicher nichts, irgendwann wird der Druck zu groß.“ Sein Team sei aber defensiv deutlich stärker geworden, erklärt Küntzel weiter. Trotzdem werde man auch den Weg nach vorn suchen. So habe man letztes Jahr nämlich gegen die Schweinfurter einen 0:2 Rückstand aufgeholt (Endstand 2:2).

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Regionalliga Bayern: FV Illertissen trifft auf den FC Schweinfurt

Eine besondere Taktik für die Begegnung am Freitag wollen die Illertisser nicht anwenden. Im Zeitalter der Videoanalysen kenne man sich bestens, erklärt Marco Küntzel. Überraschen könne man einen Gegner deshalb kaum noch. Dass eine Mannschaft starke Spieler wie den Ex-Profi und Torjäger Adam Jabiri oder Spielmacher Kevin Fery in Manndeckung nimmt, ist im modernen Fußball kaum mehr angesagt. Die Illertisser wollen versuchen, ihre Stärken auszuspielen und die Fehlerquote möglichst niedrig zu halten. Auch zu schnelle und häufige Ballverluste können gegen so eine abgezockte Truppe wie die der Schweinfurter tödlich sein. Die meisten Mannschaften setzen im modernen Fußball auf ein schnelles Umschaltspiel, beherrschen das aber manchmal mehr und manchmal weniger.

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Zu ihrem Leidwesen müssen die Illertisser diesmal wieder auf Kapitän Moritz Nebel verzichten, der erneut beruflich unabkömmlich ist. Zum Glück für ihn hat der FVI keine derzeit keine größeren Verletzungssorgen, lediglich Phillip Schmid war im Laufe der Woche krank. Erfreulich ist der Fortschritt bei Tim Buchmann, der schon einen Einsatz in der zweiten Mannschaft absolvierte und wohl im Kader sein wird Für ihn wäre es der erste Regionalliga-Einsatz in dieser Saison.

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