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15.07.2010

Zumindest die Mannschaft freut sich auf Hertha

Ein viermaliger deutscher Meister mit dem FC Bayern München kann natürlich auch mit 37 Jahren noch kicken. Hier gibt Markus Babbel den Hertha-Profis Ronny (links) und Fabian Lustenberger Anschauungsunterricht. Foto: dpa
Bild: dpa

Ulm Ein Hertha-Fan hat in Süddeutschland Exotenstatus und entsprechend schleppend läuft der Vorverkauf für das Spiel des SSV Ulm 1846 gegen den Bundesliga-Absteiger aus Berlin am Samstag (19 Uhr). Aber auch wenn die Partie letztlich vor spärlich gefüllten Rängen über die Bühne geht, so ist sie für die Spatzen natürlich Höhepunkt einer Vorbereitung mit bisher eher unbefriedigenden Ergebnissen gegen höher- (0:4 gegen Unterhaching) und sogar niederklassige Gegner (0:1 gegen Illertissen).

Trainer Ralf Becker lobte anschließend die Abgezocktheit und Erfahrung des Oberligisten: "Das dauert bei uns einfach noch." Der diesbezügliche Unterschied dürfte gegen die Berliner noch erheblich größer sein und deswegen wird im Ulmer Lager über das Ergebnis gar nicht groß diskutiert. "Wir wissen alle, dass Hertha eine andere Qualität hat als wir", sagt Becker: "Wir befinden uns mit unserer jungen Mannschaft in einem Lernprozess über Monate und da helfen uns Spiele wie gegen Berlin oder auch Illertissen weiter."

Am Samstag wird wohl jeder Ulmer ein paar Minuten ran dürfen. Dieses Versprechen kann der Trainer locker abgeben, denn allzu viele Alternativen hat er ohnehin nicht mehr. Derzeit sind noch 19 Feldspieler im Kader und Spetim Muzliukaj ist hier schon mitgerechnet. Der Stürmer musste beim Spiel in Illertissen nach einem Foul ausgewechselt werden, doch gestern gab es nach einer Untersuchung vorsichtige Entwarnung.

Deutlich schlimmer hat es auf der Gegenseite Steffen Kuhn nach einem Tritt des Ulmer Kapitäns Christian Sauter erwischt, auch wenn eine genaue Diagnose gestern noch ausstand. Der erste Gedanke des Ulmer Geschäftsführers Markus Lösch als Augenzeuge der Szene: "Um Himmels Willen, was hat er jetzt gemacht?" Die Aktion resultierte letztlich wohl tatsächlich aus Ärger über die Teamkollegen, von denen keiner Kuhn angriff.

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