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Wolnzach/Neuburg

20.02.2018

Hoher Sachschaden und ein Verletzter bei Unfall auf der A9

 Symbolbild
Bild: Alexander Kaya

Ein Sattelzug prallte in der Nacht auf Dienstag beim Dreieck Holledau auf einen Tanklaster. Dessen Fahrer aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen kam mit dem Schrecken davon.

Ein hoher Sachschaden und ein Verletzter sind die Folgen eines Auffahrunfalls mit zwei Lastzügen in der Nacht auf Dienstag kurz vor dem Dreieck Holledau. Einer der Fahrer erlitt dabei mittelschwere Verletzungen. Der Gesamtschaden wird mit rund 300000 Euro angegeben. Die Verkehrsbehinderungen auf der A9 dauerten bis gegen Mittag.

Wie die Polizei meldet, fuhr ein 60-Jähriger aus dem Landkreis Schwabach mit seinem Sattelzug, beladen mit Stückgut, auf der A9 Richtung München. Aus bislang unbekannter Ursache fuhr er gegen 1.20 Uhr auf einen vorausfahrenden Tankzug, beladen mit Diesel und Benzin, auf.

Der 31-jährige Fahrer aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen konnte seinen Tankzug auf dem Standstreifen anhalten. Der Sattelzug des Unfallverursachers prallte in die Mittelleitplanke und blieb dann auf der linken und mittleren Spur liegen. Er wurde in seiner Kabine eingeklemmt und durch die Feuerwehr befreit. Der Mann erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Wie es weiter heißt, wurde infolge des Zusammenstoßes der hintere Tank aufgerissen. Es liefen rund 300 Liter Diesel auf die Fahrbahn und in die Kanalisation. Die Feuerwehr dichtete den Tank ab, der Lastzug konnte im Anschluss abseits der Autobahn abgestellt werden. Dort wurde umgepumpt und der Lkw abgeschleppt. Der Schaden an diesem Lkw beläuft sich auf rund 70000 Euro.

Der zweite Sattelzug musste abgeschleppt werden, hier dürfte sich der Schaden bei etwa 200000 Euro bewegen. Bis 4 Uhr war die Fahrbahn Richtung München komplett gesperrt, an der Anschlussstelle Langenbruck wurde der Verkehr ausgeleitet. Bis gegen Mittag gab es an der Unfallstelle wegen der Aufräumarbeiten Behinderungen. Der Verkehr war an der Standspur vorbeigeleitet worden. Der Schaden an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei wird mit mindestens 10000 Euro angegeben.

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