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Neuburg/Donau

17.09.2019

Neuburg: Ein Jungsozialist tritt als OB-Kandidat an

Mit dem erst 28 Jahre alten Bernd Schneider als OB-Kandidat zieht die Neuburger SPD in den Kommunalwahlkampf. Vor dem neuen Büro in der Blumenstraße nahmen ihn Kreisvorsitzender Werner Widuckel (links) und Ortsvorsitzender Heinz Schafferhans in ihre Mitte. 
Bild: Manfred Rinke

Plus Die Neuburger SPD setzt bei den Kommunalwahlen mit Bernd Schneider auf die jüngere Generation. Wie der 28-Jährige seine Entscheidung begründet.

Langsam aber sicher schließt sich der Kreis der Bewerber um den Chefsessel im Neuburger Rathaus. Am Dienstagabend stellte die SPD ihren Kandidaten für die Kommunalwahlen im März 2020 vor. Es ist der Kreisvorsitzende der Jungsozialisten (Jusos) Bernd Schneider aus Neuburg.

Mit dem erst 28-Jährigen setzt der Ortsverein wie die Grünen mit Gerhard Schoder (38) und die Freien Wähler mit Florian Herold (40) vorbehaltlich ihrer Nominierungen auf einen Vertreter der jüngeren Generation. Neben diesem Trio wollen sich Frank Thonig (57, WIND) und Michael Wittmair (Linke) mit dem amtierenden Oberbürgermeister Bernhard Gmehling (59, CSU) messen. Ob die FDP noch jemand ins Rennen schicken wird, ist offen.

Schneider sagte bei seiner Vorstellung, dass er den Schritt aufgrund der zuletzt schlechten Wahlergebnisse für die SPD keineswegs als Bürde und auch nicht als Herausforderung sehe. Er gehe den Schritt allein aus Leidenschaft und Überzeugung, etwas Positives für Neuburg bewirken zu wollen und zu können. „Wenn man etwas bewegen will, dann muss man in die erste Reihe gehen“, sagte der gebürtige Neuburger.

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Die Vorstellung des OB-Kandidaten ging mit der Einweihung des neuen SPD-Bürgerbüros einher

Die Vorstellung des Kandidaten ging mit der Einweihung des neuen Bürgerbüros der Neuburger Sozialdemokraten in der Blumenstraße einher. Dort war vor dem Umzug in das Fürstgartencenter, wo jetzt die Anlaufstelle für Ortsverband und MdL Matthias Enghuber eingerichtet ist, die Heimat der Neuburger CSU. Und gleich um die Ecke hat Staatssekretär Roland Weigert (Freie Wähler) sein Bürgerbüro eingerichtet. Mit dem Ortswechsel von der Danziger Straße im Ostend in die Blumenstraße rückt die SPD in das Stadtzentrum und will damit wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen vordringen. Im neuen Büro ist auch der Kreisverband wieder mit an Bord.

„Die SPD wechselt den Standort, aber nicht ihren Standpunkt“, verdeutlichte Kreisvorsitzender Werner Widuckel und fügte bezogen auf das Büro süffisant an: „Es ist einer der wenigen Momente, in dem wir der CSU gerne folgen.“ Auch Ortsvorsitzender Heinz Schafferhans ist erfreut über den Ortswechsel, wenngleich sich die SPD auch im Ostend wohl gefühlt habe. Aber jetzt sei man mitten drin und Teil des „Polit-Dreiecks“ mit SPD, Freien Wählern und CSU.

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