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Landesliga SüdwestSüdwest

01.08.2018

„Dann können wir darüber reden...“

Heimspiel vor der Brust: Sebastian Habermeyer empfängt in der Landesliga Südwest heute Abend mit dem VfR Neuburg den SC Oberweikertshofen.
Bild: Roland Geier

Der VfR Neuburg empfängt heute Abend den SC Oberweikertshofen. Kapitän Sebastian Habermeyer spricht über den Saisonstart und eine mögliche Zielkorrektur

Es gibt wahrlich schlechtere Saisonstarts, als ihn der VfR Neuburg in der Landesliga Südwest hingelegt hat. Mit zehn Punkten nach vier Spieltagen findet sich der Aufsteiger doch etwas überraschend auf Rang zwei wider.

Oder ist die Überraschung gar nicht einmal so groß? Dass der VfR Neuburg einige richtig gute Fußballer in seinen Reihen hat, die zum Teil über Regional- und Bayernligaerfahrung verfügen, ist kein Geheimnis. Dazu kommen weitere Faktoren, die der Mannschaft derzeit in die Karten spielen. „Die Aufstiegseuphorie im Team und im Umfeld ist deutlich zu spüren“, sagt Kapitän Sebastian Habermeyer, „sie beflügelt uns durchaus“. Außerdem komme die Landesliga dem VfR entgegen. Stellten sich in der Bezirksliga die Kontrahenten meist hinten rein und setzten gegen die favorisierten Neuburger auf die Defensive, „wollen unsere Gegner nun selbst Fußball zu spielen“, was seiner Mannschaft entgegenkomme, wie Habermeyer sagt. Für die anderen Teams sei der VfR als Neuling auch ein unbeschriebenes Blatt, „manche haben uns nicht so erwartet, wie wir letztlich gespielt haben“.

Eine weitere Stärke der Lilaweißen ist zweifelsohne die Fitness. In der Vorbereitung wurde intensiv gearbeitet, die Spieler erhielten individuelle Pläne. Sowohl beim FC Memmingen II (2:1) als auch in Olching (3:1) schlug der VfR in der Schlussphase zu und entschied die Partien somit zu seinen Gunsten. Wobei Habermeyer einschränkt: „In der Bezirksliga hatten wir deutlichere Vorteile. Die jetzigen Gegner wirken ähnlich fit wie wir.“ Der 23-Jährige verweist da schon lieber auf die Breite des Neuburger Kaders. „Wir haben viel Qualität auf der Bank und können jederzeit nachlegen.“ Einwechselspieler wie zuletzt Alexander Müller, Florian Ihring oder Ray Bishop hat wohl in der Tat nicht jeder Ligakonkurrent zu bieten. Doch führt ein großer ausgeglichener Kader nicht mittelfristig zu Unzufriedenheit? „Wir sprechen innerhalb der Mannschaft darüber“, sagt Habermeyer, „bei uns steht aber der Teamgedanke im Vordergrund.“

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Wohin soll der Weg der Lilaweißen also führen? Habermeyer, der über reichlich Fußballerfahrung verfügt, antwortet diplomatisch: „Alle bisherigen Spiele waren eng und hätten auch anders laufen können. Daher müssen wir schon realistisch bleiben.“ Die Tabelle habe zum jetzigen Zeitpunkt noch keinerlei Aussagekraft.

Lediglich Rang 17 belegt derzeit der SC Oberweikertshofen, der eigentlich oben mitspielen wollte und heute (18.30 Uhr) in Neuburg zu Gast ist. „Sie haben ein Spiel weniger absolviert, wir wissen um ihre Qualität“, sagt Habermeyer. Einige in der VfR-Mannschaft hätten dies selbst zu spüren bekommen, als vor zwei Jahren die Aufstiegsrelegation gegen den SCO deutlich verloren ging (1:3, 2:3). Daher werde man die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber, so Habermeyer, „jeder Gegner ist schlagbar“.

Mit einem weiteren Dreier würde der VfR sein Konto auf 13 Punkte schrauben, dem offiziellen Ziel Klassenerhalt einen weiteren Schritt näherkommen. Oder geht etwas mehr? „Wenn wir weiter so punkten, können wir darüber reden“, sagt Habermeyer lachend.

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