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NR-Sportskanone

22.06.2020

Monika Formann: Karate und Bücher als Leidenschaft

Karte gehört zu ihren Leidenschaften: Monika Formann übt ihre Sportart beim FC Ehekirchen aus.
Bild: Formann

Monika Formann ist in der Karateabteilung des FC Ehekirchen aktiv. Warum sie den Sommer bevorzugt und manchmal etwas übertreibt. In ihrer Sportart hat die 35-Jährige ein großes Ziel.

Monika Formann, die mit ihrer Familie in Burgheim wohnt, ist seit vielen Jahren in der Karateabteilung des FC Ehekirchen aktiv. Sie übt den Sport selbst aus und gibt ihr Wissen als Trainerin an den Nachwuchs weiter. In unserer Serie NR-Sportskanone stellen wir die 35-jährige Grundschullehrerin auf etwas andere Art und Weise vor.

Sommer oder Winter

Monika Formann: „Bei mir liegt der Sommer eindeutig vorn, weil bei Sonne die Laune einfach besser ist und man rausgehen und Sport treiben kann. Ich fahre gerne Rad und bin mit meinen Kindern draußen unterwegs. Das funktioniert zwar auch im Winter, aber da muss ich sie immer so einpacken, was sehr lange dauern kann.“ (lacht)

Kaffee oder Tee

Formann: „Tee. Ich trinke zwar auch Kaffee, bin aber wieder auf Tee umgestiegen. Tee erfrischt und beim Geschmack lässt sich variieren. Das ist nicht immer das Gleiche und es wird nicht langweilig.“

Monika Formann: Karate und Bücher als Leidenschaft

Frühaufsteher oder Langschläfer

Formann: „Ich bin zwangsläufig Frühaufsteher. Zum einen müssen die Kinder raus, zum anderen muss ich in die Arbeit und als Grundschullehrerin pünktlich da sein. Auch an den Wochenenden wache ich früh auf, weil ich es so gewohnt bin. Ich versuche zwar, liegenzubleiben, was aber meist nicht funktioniert.“

Freibad oder Weiher

Formann: „Ich mag beides. Ich bin gerne an einem Naturweiher, genauso gerne aber im Brandl. Im Freibad kann ich meine Bahnen ziehen und muss keine Angst haben, mittendrin einen Krampf zu bekommen. Denn ich neige dazu, manchmal etwas zu übertreiben.“ (lacht)

Strand oder Berge

Formann: „Wir sind viel in den Bergen unterwegs, gehen wandern oder mountainbiken. Wenn dann noch ein See da ist, ist es super. Das langt mir dann auch. Beim Skifahren war ich hingegen erst einmal, als während der Schulzeit der einwöchige Skikurs stattfand. Ich muss aber gestehen, dass ich noch nicht oft am Meer war.“

Couch oder Action

Formann: „Tagsüber Action, am Abend auf der Couch zur Ruhe kommen. Es ist nichts für mich, bei schlechtem Wetter auf die Couch zu müssen. Ich will lieber raus.“

Buch oder Fernsehen

Formann: „Buch. Ich lese sehr viel, auch berufsbedingt und schon früher als Jugendliche. Geschichten sind etwas, in das man sich reinflüchten kann. Dabei bevorzuge ich Thriller. Fernsehen dient bei mir gelegentlich als Ablenkung. Sich berieseln lassen, ohne groß nachdenken zu müssen.“

Fisch oder Fleisch

Formann: „Beides ist lecker. Wir versuchen, beim Essen viel abzuwechseln. Es soll nicht zu oft Fleisch und immer das Gleiche geben.“

Mathe oder Englisch

Formann: „Ich unterrichte an der Grundschule Mathe, Deutsch und Heimat- und Sachkunde. Für Englisch fehlt mir die Berechtigung. Als ich selbst Schüler war, hatte ich Englisch Leistungskurs. Ich fühle mich in dieser Sprache sehr wohl und lese zwischendurch auch mal ein englisches Buch, um die Sprache beizubehalten. Mathe hingegen war für mich immer ein hartes Erarbeiten.“

Schloßfest oder Volksfest

Formann: „Beide Veranstaltungen sind nichts für mich. Ich mag es nicht, wenn so viele Leute auf einem Haufen sind. Wobei ich 2019 zum ersten Mal auf dem Oktoberfest in München war. Das fand ich gut. Daher liegt das Volksfest vorne.“

Angriff oder Verteidigung

Formann: „Karate ist eine typische Verteidigungssportart. Traditionell gibt es keinen ersten Angriff. Bei einem Zweikampf im Training muss es aber natürlich einen Angriff geben, sonst lässt sich nicht verteidigen (schmunzelt). Grundsätzlich gibt es im Karate zwei Disziplinen. Zum einen Kata, den Scheinkampf. Dabei handelt es sich um einen vorgegebenen Ablauf, der möglichst präzise mit Krafteinsatz präsentiert wird. Das ist eher meine Disziplin. Kumite ist die zweite Richtung, die einen klassischen Zweikampf darstellt. Das habe ich nicht von der Pike auf gelernt, weshalb es mir schwerer fällt. In letzter Zeit habe ich versucht, mich einzulernen. Mein Bruder Benedikt Schmid etwa bietet Selbstverteidigungskurse an. Das kann hilfreich sein.“

Schwarzgurt oder Gelbgurt

Formann: „Der Schwarzgurt ist mein nächstes Ziel. Den will jeder Karateka erreichen. Ich habe den letzten braunen (1. Kyu), der vor dem schwarzen Gürtel kommt. Als Gelbgurt hat man den großen, weiten Weg noch vor Augen. Als Trainerin sehe ich viele Gelbgurte, da ich zwei Kindergruppen trainiere.“

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