Bezirksliga Nord

31.08.2018

Raus aus dem Rampenlicht

Fungiert seit dieser Saison als Co-Trainer beim Bezirksliga-Spitzenreiter FC Ehekirchen: Simon Schröttle.
Bild: Xaver Habermeier

Der letztjährige Cheftrainer des FC Ehekirchen, Simon Schröttle,agiert nun als Assistent von Michael Panknin. Warum ihm diese Aufgabe gefällt

Der FC Ehekirchen ist in der Bezirksliga Schwaben Nord weiter das Maß aller Dinge! 18 Punkten aus den ersten sechs Partien, dazu ein beeindruckendes Torverhältnis von 27:7 – kurzum: Die Truppe von Spielertrainer Michael Panknin steht völlig zu Recht an der Tabellenspitze.

Allerdings: Trotz des „Raketenstarts“ gibt man sich im Lager des FCE (noch) nicht rundum zufrieden. Getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ beziehungsweise um keine etwaigen Bequemlichkeiten innerhalb der Mannschaft aufkommen zu lassen, findet das Trainerteam immer wieder das berühmte Haar in der Suppe. So auch am vergangenen Wochenende beim 4:2-Erfolg in Altenmünster. „Wenn man drei Punkte holt und vier Treffer erzielt, dann ist das schon mal sehr positiv“, meint Simon Schröttle – um jedoch im gleichen Atemzug hinterherzuschieben: „Wir haben allerdings auch zwei Gegentreffer bekommen, was mir nicht so gut gefallen hat. Diesbezüglich gibt es definitiv noch Verbesserungsbedarf.“

Der aktuelle Assistenz- und letztjährige Chefcoach der Ehekirchener weiß freilich, wovon er spricht. In der vergangenen Saison erlebte Schröttle mit seiner Truppe eine wahre Berg- und Talfahrt, die in der Rückrunde mit sieben Niederlagen am Stück endete. Dies war vor allem dem Umstand geschuldet, dass er aufgrund von zahlreichen Verletzungen Mühe hatte, überhaupt elf einsatzfähige Akteure Spiel für Spiel zu rekrutieren.

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„Wir haben zwar auch momentan das eine oder andere Personalproblem und daher keinen allzu großen Kader. Doch die vorhandene Qualität der Jungs ist schon sehr hoch“, schwärmt Schröttle. Ein weiterer Grund für den derzeitigen Höhenflug sei auch die „großartige Stimmung“ innerhalb der Mannschaft. „Wir konnten beispielsweise gegen Altenmünster das Ganze nicht spielerisch lösen. Dennoch haben wir es geschafft, den Schalter auch in Sachen Kampf und Einsatzwillen umzulegen, und einen Weg gefunden, diese Partie noch zu gewinnen. Genau das zeichnet unsere Truppe aus“, erklärt der 26-Jährige, der im Übrigen an seiner neuen Rolle als Co-Trainer richtig Gefallen gefunden hat. „Diese Position ist für mich sehr angenehm, zumal auch die Abstimmung mit Michael (Panknin, Anm. d. Red.) prima funktioniert“, sagt Schröttle. „Erspart“ bleibe ihm dabei auch die für einen Cheftrainer oftmals unangenehme Aufgabe, eine Startelf auf den Rasen zu schicken. „Natürlich reden wir darüber. Aber die endgültige Entscheidung liegt dann bei Michael.“

So wird es auch bei der heutigen Partie (17 Uhr) beim SSV Glött sein. Einem Gegner, den Schröttle als „sehr kampfstark und körperlich präsent“ beschreibt. Dass der „neue FCE“ jedoch auch gegen solche Kontrahenten eine Antwort parat hat, ist längst kein Geheimnis mehr.

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