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Landesliga Südwest

20.09.2019

Spielverderber für eine Stunde

Zeigten beim Tabellenführer FC Gundelfingen 60 Minuten lang eine prima Leistung: Florian Wenger (vorne) und der FC Ehekirchen.
Bild: Walter Brugger

Bis zur 60. Minute hält der FC Ehekirchen in Gundelfingen ein torloses Remis. Doch dann dreht der Spitzenreiter auf und gewinnt noch mit 4:0

Am Ende konnten sich die Landesliga-Fußballer des FC Gundelfingen gar einen kleinen Luxus leisten. Mittelfeldspieler Janik Noller ging vorzeitig vom Platz. Die Grün-Weißen bestritten in Unterzahl die Schlussphase im Heimspiel gegen den FC Ehekirchen. Die Partie war beim Stand von 4:0 ohnehin entschieden. Und weil Noller Probleme hatte, nahm ihn sein Trainer Martin Weng zur Schonung einfach runter.

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Dass Noller angeschlagen war, dass Philipp Schmid mit muskulären Problemen nach einer guten Stunde runter musste, hatte ein Stück weit mit der „englischen Woche“ zu tun. „Das Mittwochsspiel hat man schon gespürt“, meinte Weng hinterher, der trotzdem auf die Siegerelf von Sonthofen gesetzt hatte. Die tat sich zunächst schwer, zur Pause hätten die Ehekirchener durchaus führen können. Simon Schmaus, Matthias Rutkowski und Christoph Hollinger tauchten gefährlich vor FCG-Keeper Dominik Dewein auf, der einmal selbst klärte und zweimal die Hilfe seiner Vorderleute benötigte, die kurz vor der Torlinie den Ball aus der Gefahrenzone beförderten.

Auf der Gegenseite blitzte beim FCG durchaus Gefahr auf, als etwa Ehekirchens Keeper Simon Lenk gegen Philipp Schmid auf dem Posten war (5.) oder FCG-Kapitän Tiemo Reutter mit einem Rückzieher das Lattenkreuz anvisierte (37.). Trotzdem fehlte im Spiel des Tabellenführers etwas die Frische. Das sollten zwei Wechsel ändern. Zur Pause kam Michael Grötzinger für den rechten Flügel, kurze Zeit später durfte für den am Knie verletzten Elias Weichler dann Stürmer Jonas Schneider ran. Und damit änderte sich die ganze Statik des Spiels. „Es war zwar wichtig, dass wir weiter geduldig gespielt haben“, betonte Trainer Weng. Doch mit Schneider und Grötzinger war eben mehr Tempo in der Partie – und das bereitete Ehekirchen deutlich Probleme. So war es keine Überraschung, dass nach 60 Minuten Schneider auf dem rechten Flügel nicht zu stoppen war und mit einem Querpass auf Philipp Schmid das 1:0 vorbereitete. Elf Minuten später war dann Michael Grötzinger auf Rechtsaußen durch. Seine scharfe Hereingabe verwertete Tarik Öz.

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Bei den Ehekirchenern schwand der Glaube an eine Überraschung. Die Gegenwehr wurde geringer – und das nutzten die Grün-Weißen zu zwei weiteren Treffern. Beide resultierten aus Freistößen aus rund 20 Metern. Beim 3:0 (79.) konnte Torhüter Lenk den von Fabio Kühn getretenen Ball nicht festhalten und war dann beim Nachschuss von Jonas Schneider machtlos. Beim 4:0 zirkelte Manuel Müller den Ball flach an der Mauer vorbei ins untere Eck (87.). Womit die Zeit für Noller gekommen war, den Platz zu verlassen, um sich zu schonen. (wab)

FC Gundelfingen: Dewein – Fink (46. Grötzinger), Brugger, Kühn, Reutter, Weichler (48. Schneider) – Noller, Braun, Müller – Schmid (64. Ost), Öz

FC Ehekirchen: Lenk – Jahner, Labus, Ledl, Schaller – Mayr (67. Panknin), M. Rutkowski (75. Schmidt), Hasenbichler (75. Hollinger), Wenger, Ch. Hollinger – Schmaus

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