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Hallenfußball

06.01.2019

Zwei Tage, ein Turnier, ein Triumph

Fair ging es beim 39. Neuburger Schiedsrichter-Turnier zu.
Bild: Xaver Habermeier

Das sagen Trainer, Spieler und Funktionäre zur diesjährigen Auflage des Neuburger Schiedsrichter-Turniers.

Marco Veitinger (Spieler TSG Untermaxfeld, Torschützenkönig): „Der Teamsieg wäre schöner gewesen als der Titel des Torschützenkönigs. Der dritte Platz ist dennoch eine sehr gute Mannschaftsleistung, die wir uns verdient haben.“

Rinaldo Markati (Spieler des SpVgg Joshofen-Bergheim II, Trainer des FC Zell-Bruck): „Bei diesem Turnier war ich in doppelter Funktion unterwegs – zuerst als Trainer des FC Zell-Bruck, nachmittags als Spieler bei Joshofen-Bergheim. Weil dem Verein Spieler gefehlt haben und mein Spielerpass sowieso dort liegt, durfte ich die SpVgg unterstützen und habe sogar zwei Tore geschossen. Das war eine Ausnahme. Jetzt, mit 41 Jahren, tut mir nach dem Fußball alles weh. Mit beiden Mannschaften bin ich zufrieden, obwohl es für das Viertelfinale nicht gereicht hat.“

Michael Panknin (Spielertrainer FC Ehekirchen): „Wir haben uns wirklich mehr erwartet als ein Viertelfinal-Aus. Allgemein lief es in der Vorrunde ein bisschen zäh für uns. Gegen den BSV Neuburg haben wir zum Beispiel 0:1 verloren. Es haben dem Team zwar wichtige Spieler gefehlt, trotzdem ist das Viertelfinale zu wenig.“

Matthias Karmann (Abteilungsleiter TSV Burgheim): „Die Hallensaison hatten wir in diesem Jahr nicht so ernst genommen. Wir haben viele verletzte, viele angeschlagene Spieler. Deswegen ging es für uns auch in Ordnung, in der Zwischenrunde auszuscheiden. Generell sind wir beim Neuburger Hallenturnier gerne dabei, obwohl es zwei anstrengende Tage sind. Doch die Zuschauer, die Mannschaften und Vereine der Region sind immer wieder ein Höhepunkt.“

Max Fischer-Stabauer (Spielertrainer SpVgg Joshofen-Bergheim II): „Warum es für uns gut lief? Wir haben eine All-Star-Truppe mit Spielern zusammengestellt, die im normalen Spielbetrieb weniger erscheinen. Sie hatten Lust, das Turnier zu spielen. Gestartet sind wir aber ohne wirkliche Ziele. Mit einer so alten Mannschaft hat man nur eine einzige Chance: Man muss sich in ein paar Spielen schonen, in den wichtigen Gas geben. Gegen Rain und Ehekirchen haben wir uns also nicht sonderlich verausgabt, gegen den VfR dagegen schon. Diese Mannschaft ist flink, schnell und hat in körperlicher Hinsicht eine ganz andere Konstitution als ihre Konkurrenten. Sie war mit Abstand das beste Team des Turniers – uns haben sie aber unterschätzt.“

Nils Lahn (Spieler BSV Neuburg): „Wenn uns vor dem Turnier jemand gesagt hätte, dass wir hier den vierten Platz machen würden, dann hätten wir wohl leicht geschmunzelt. Insgesamt sind wir mit der Leistung, die wir abgeliefert haben, glücklich. Zum Schluss haben uns aber die letzten Körner gefehlt.“

Jürgen Roth (Schiedsrichter-Obmann): „Was den sportlichen Aspekt anbelangt, sind wir mit dem Turnierablauf rundum zufrieden. Das bedeutet konkret, dass eine Mannschaft ins Endspiel gelangt ist, mit denen keiner gerechnet hatte. Trotzdem war der Wettkampf fair. Für mich war es außerdem wichtig, dass sich kein Spieler schwerwiegend verletzt hat. Wir konnten die Mannschaften und ihre Vereine allesamt zufriedenstellen. Mit einer geschätzten Zahl von 700 Zuschauern wurde das Turnier auch gut angenommen – und das, obwohl wir nicht Futsal spielen, wie man es in Schwaben vielleicht gerne hätte. Im nächsten Jahr wird es die 40. Ausgabe des Neuburger Schiedsrichter-Turniers geben, die uns der Bezirk Schwaben streitig machen könnte. Hallenfußball ist unsere Tradition, die uns durch Futsal kaputt gemacht wird.“ (elisa)

Hier finden Sie den dazugehörigen Text "VfR Neuburg siegt nach Krimi".

Eine Bildergalerie zum 39. Neuburger Schiedsrichter-Turnier gibt es hier.

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