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SECHS um 6: Spanien-Deal, Twitter-Wahn und Müll-Ärger

Von Jürgen Marks
09.08.2018

Mit unserem Chefredakteurs-Newsletter starten Sie informiert in den Tag. Heute geht es um Seehofers Spanien-Deal, Elon Musk und Müll an der Wertach in Augsburg.

Horst Seehofer hat es versprochen und er beginnt zu liefern. Der Bundesinnenminister hat mit Spanien eine Vereinbarung geschlossen. Künftig können Flüchtlinge, die an der deutschen Grenze aufgegriffen werden, aber schon in Spanien registriert sind, direkt in das Mittelmeerland zurückgeführt werden. Es ist das erste Abkommen dieser Art. Ähnliche Vereinbarungen mit Griechenland und Italien stehen noch aus. Unser Kommentator Rudi Wais hat eine klare Meinung zu dem Spanien-Deal.

Asylstreit: Ein erster Erfolg für Seehofer

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Der Staufener Missbrauchsprozess hat viele Menschen bewegt. Die Gerichtsreportage von Mirjam Moll gehörte gestern zu den meistgelesenen Berichten in unserem Online-Angebot. In der Konferenz haben wir darüber diskutiert, was das Urteil für den missbrauchten Jungen bedeutet. Unsere Redakteurin Ida König hat einer Chefärztin für Kinderpsychiatrie die entscheidende Frage gestellt: Hat das Opfer überhaupt noch eine Chance auf ein normales Leben?

Missbrauchsfall von Staufen: Hilft das Urteil dem Opfer?

Die wegen Kindesmissbrauchs verurteilte Mutter nach der Urteilsverkündung: Sie muss lange in Haft.
Foto: Patrick Seeger, dpa

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Wenn mir vor zehn Jahren jemand prophezeit hätte, welche Bedeutung Twitter einmal erlangen wird, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Heute versetzt der US-Präsident mithilfe von Twitter die Welt gelegentlich in Angst und Schrecken. Und Börsen-Hasardeure wie Tesla-Chef Elon Musk bewegen Milliarden Dollar mit einem kurzen Tweet. Unser Chefkorrespondent Stefan Stahl hat sich den aktuellen Fall genauer angesehen. Er meint, Börse und Twitter, das passe nicht zusammen.

Tesla-Chef Elon Musk gibt den wilden Rocker

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Ein 14-jähriger Bub war in der vergangenen Woche vor den Augen seines Zwillingsbruders in Schrobenhausen von einer Regionalbahn erfasst und getötet worden. Es war ein tragisches Unglück. Nach den Recherchen meines Kollegen Michael Böhm geht die Polizei inzwischen von Leichtsinn als Unfallursache aus. Auch der betroffene Lokführer ist ein Opfer: Der Mann musste in diesem Jahr schon den zweiten schlimmen Unfall miterleben.

14-Jähriger von Zug getötet: Polizei geht von "Leichtsinn" aus

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Als ich im kalten März 2003 erstmals ein Spiel des FC Augsburg sah, ging es in der Regionalliga gegen Pfullendorf. Ich saß mit 400 Unentwegten auf der windgeschützten Haupttribüne des Rosenaustadions und nach fünf Minuten rief einer: "Aufhören!" Diese dunklen Zeiten sind längst vergessen. Gestern feierte der Fußball-Bundesligist mit vielen Fans seinen 111. Geburtstag. Unser Verlag hat anlässlich des Jubiläums ein hochwertiges Buch aufgelegt. Es erzählt wunderbare Geschichten und zeigt Fotos von zahlreichen FCA-Höhenflügen wie manchen Tiefpunkten. Diese Fußball-Emotion pur darf ich Ihnen ans Herz legen.

Die besten Geschichten aus 111 Jahren FC Augsburg

Hallerlujah: In der 70er Jahren ließ Italien-Heimkehrer Helmut Haller die Augsburger von der Bundesliga träumen.
Foto: Fred Schöllhorn (Archiv)

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Die Augsburger Grünanlagen, Flüsse und Seen sind ein Paradies. Egal ob Siebentischwald, Wertach oder Kuhsee. Bei schönem Wetter schwärmen die Augsburger aus - gerne zum Picknicken oder Grillen. Doch am nächsten Morgen bietet sich oft ein hässliches Bild: Plastikmüll verschandelt die schönsten Ecken der Stadt. Welche Gegenmaßnahmen die Stadt jetzt ergreifen will, weiß unser Reporter Stefan Krog.

Das Augsburger Wertachufer verkommt zur Müllkippe

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