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Pandemie

17.12.2020

Corona: Sechs weitere Todesfälle im Landkreis

Die Stiftung Sankt Johannes ist im Marxheimer Ortsteil Schweinspoint Träger mehrerer Behinderteneinrichtungen.
Bild: Thomas Hilgendorf

Allein 15 positiv getestete Personen in einer Behinderteneinrichtung in Marxheim

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand Mittwoch 13.30 Uhr, bei insgesamt 2258. Hiervon gelten 1948 Personen bereits als wieder genesen, hat das Landratsamt in einer Pressemitteilung erläutert.

Im Zusammenhang mit dem Covid-19-Virus seien insgesamt sechs weitere Todesfälle zu beklagen. Bei den Verstorbenen handle es sich um Personen im Alter zwischen 67 und 88 Jahren. Sie verstarben in den Kliniken Donauwörth und Neuburg sowie im Universitätsklinikum Augsburg. Eine verstorbene Person habe an erheblichen Grunderkrankungen gelitten, zu den weiteren Todesfällen würden aktuell noch keine genaueren Angaben vorliegen. Die Anzahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf insgesamt 51 Personen.

Momentan gelten 259 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“. Der Inzidenzwert stieg am Mittwoch laut Robert-Koch-Institut auf 141,3.

In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung in der Gemeinde Marxheim wurden nach aktuellem Stand neun Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet. Vier der Bewohnerinnen und Bewohner mussten zur Behandlung in Krankenhäuser verbracht werden, davon sind inzwischen drei verstorben. Alle Verstorbenen waren gehobenen Alters.

Aktuell seien durch das Gesundheitsamt Reihentestungen, für die betroffenen Wohngruppen Gruppenquarantänen angeordnet worden.

Auf Grundlage der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hat das Landratsamt Donau-Ries eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die mit dem 17. Dezember in Kraft tritt. Um größere Gruppenbildungen zu vermeiden, werden erstmals auch öffentliche Plätze benannt, an denen es untersagt ist, pyrotechnische Gegenstände zu führen oder abzubrennen. Die Auflistung öffentlicher Plätze mit dem Verbot des Alkoholkonsums wurde entfernt, da dieser entsprechend der 11. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nun an allen öffentlichen Plätzen untersagt ist. (pm)

Die aktuell geltenden lokalen Regelungen sind unter www.donau-ries.de/corona unter dem Reiter „Welche Regelungen gelten aktuell im Landkreis Donau-Ries?“ zu finden.

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03.01.2021

"Eine verstorbene Person habe an erheblichen Grunderkrankungen gelitten, zu den weiteren Todesfällen würden aktuell noch keine genaueren Angaben vorliegen. Die Anzahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf insgesamt 51 Personen."
Wer hat an den Verstorbenen eine Obduktion vorgenommen um das zu bestätigen?
Wenn nicht, wie kann man dann ständig felsenfest behaupten, dass bestimmte Menschen an oder mit Corona verstorben sind?
Sind sie nun an oder sind sie mit "Corona" gestorben, das dürfte ein wesentlicher Unterschied sein.
Ich glaube schon seit langer Zeit nur noch das, was ich selbst gesehen, gehört und gelesen habe. Also interessieren mich natürlich die Krankenakten dieser Personen. Da das aber nicht möglich ist, kann man alles auf den Totenschein setzen, was man zum Fall möchte, der Rest muss es einfach glauben, eine gehörige Portion Beängstigung und Panikmache inklusive.

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03.01.2021

Es macht keinen Unterschied ob jemand mit oder an Corona verstorben ist, denn jeder einzelne würde gerne noch weiterleben. Übrigens können Laien eh nichts anfangen mit den Ergebnissen einer Obduktion.
Da Sie so oder so nichts glauben, müssten sie jede Obduktion wohl selbst vornehmen und dazu werden sie wohl kaum in der Lage sein.

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04.01.2021

Und wieder zwei Leute die nicht kapiert haben, dass der Engpass die Behandlung von Erkrankten auf Intensivstationen ist.

Und da werden ja immerhin ca. 2/3 der Patienten wieder lebend entlassen.

Das ist auch der klare Unterschied zur normalen Grippe, der bei der unüberlegten Diskussion um Verstorbene und Todesursachen verwischt wird.

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04.01.2021

Es ist müßig sich über die Todesursache zu unterhalten. Das Virus befällt alle Organe und Gefäße. Dem Verstorbenen ist es letztlich egal, woran er verstorben ist. Auch das Durchschnittsalter der Verstorbenen zeigt ja nur, dass es besonders ältere Menschen trifft. Aber auch junge Menschen können schwere Verläufe haben. Die Gefährlichkeit des Virus lässt sich an der Fallsterblichkeit feststellen. In Deutschland beträgt sie 1,8 Prozent und in Mexico 8,93 Prozent.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103785/umfrage/mortalitaetsrate-des-coronavirus-nach-laendern/#:~:text=Die%20Zahl%20der%20Todesopfer%20im,Russland%20die%20h%C3%B6chsten%20Fallzahlen%20gemeldet.

Eine Übersterblichkeit in Europa ist ebenfalls gegeben. Bei der Grippesaison 2018 war die auch sehr hoch, wurde durch Corona aber deutlich übertroffen. Bei den 0-14 Jährigen ist sie derzeit unterdurchschnittlich. Bei allen anderen Altersgruppen überdurchschnittlich. Hier nachzulesen:

https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/

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