Basketball

24.05.2019

Das Wurfglück fehlt

Die TSV-U12 (hintere Reihe von links): Ella Wunderlich, Trainerin Sandra Keller, Elisabeth Schiele, Vroni Michl, Sarah Nebrich, Anna Löffler, Trainerin Tina Löffler, Katharina Grethe. In der Mitte Ella Löffler, Rosina Ortelli, Laura Kuprat, Eva Sieber und Asena Canli, ganz vorne Thea Thudt und Lilli Koppke,
Bild: Bettina Thudt

U12-Mädchen des TSV Nördlingen bei der bayerischen Meisterschaft Vierte

Die U12-Mädchen des TSV Nördlingen trafen im ersten Spiel des Turniers in Würzburg auf den TV Schwabach. Sichtlich nervös und unsicher starteten die Nördlingerinnen ins Spiel und gingen mit einer nur knappen 30:25-Führung in die Halbzeit. Nach dem Wechsel steigerten sich die Rieser erheblich, ließen im dritten Viertel nur fünf Punkte des Gegners zu (30:52) und siegten am Ende deutlich mit 69:47.

Im zweiten Spiel wartete mit dem TSV Wasserburg einer der vermeintlichen Turnierfavoriten auf das Team. Wasserburg startete konzentriert und überlegen. Zur Halbzeit lag Nördlingen aussichtslos mit 9:35 im Rückstand. Nach der Pause lief das Nördlinger Spiel etwas besser, am Wasserburger 54:31-Sieg gab es jedoch nichts zu rütteln.

Am zweiten Turniertag wartete das Team aus Kemmern als Sieger der anderen Gruppe auf Nördlingen. Hier wurde der erste Finalteilnehmer gesucht. Der TSV verschlief auch hier den Start und lag schnell mit 2:12 im Rückstand. Durch Kampf und Einzelaktionen gelang es, auf 17:19 heranzukommen. Allerdings fehlte an diesem Tag ein wenig das Glück, ein Spielfluss kam nicht immer zustande und die geübten Spielsysteme wurden nicht zu Ende gespielt. Kemmern setzte sich schon fast vorentscheidend auf 47:33 ab. Mit einer Energieleistung gelang es, nochmals auf 41:50 heranzukommen, doch mehr war nicht drin.

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Im letzten Spiel traf Nördlingen nochmals auf den TSV Wasserburg. Es ging um den dritten Platz im Turnier, aber auch um die Rehabilitierung für die Niederlage vom Vortag. Zur Pause führte Wasserburg noch mit 26:22 und setzte sich nach der Pause noch weiter auf 41:33 ab. Nördlingen übernahm nun durch schöne Spielzüge und eine sehr gute Defense das Ruder und konnte den umjubelten Ausgleich zum 43:43 erzielen. Die Führung wechselte nun mehrmals, die TSV-Mädchen hatten in dieser Phase mehrmals Pech, als der Ball schon fast durch die Reuse war und doch wieder heraussprang. Auf der Gegenseite hatte Wasserburg das Glück, das den Nördlingerinnen an diesem Tag fehlte. Die Nördlinger Mädels verloren das Spiel letztendlich unglücklich mit 46:51. Anschließend holte sich die Heimmannschaft aus Würzburg durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung im Endspiel gegen Kemmern die Meisterschaft.

Das Nördlinger Team nimmt nun an der südostdeutschen Meisterschaft im Juni in Chemnitz teil. Für die Mädels bedeutet das, die gewonnen Erfahrungen zu verarbeiten und sich weiter im Training konzentriert vorzubereiten. Hier muss das Augenmerk einmal mehr auf einem variantenreichen Angriffsspiel und dem Verbessern der Defense liegen.

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