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25.09.2011

Klarer Heimsieg trotz Personalnot

Athletiks Jenny Roder (links) stark im Zweikampf und auch noch Torschützin gegen Schwabthal.
Bild: Foto: ben

Personalnot hin oder her: Athletik dominierte im ersten Saisonheimspiel am fünften Spieltag gegen den gut gestarteten Aufsteiger Schwabthaler SV in allen Belangen. Da die SCA-Zweite fast zeitgleich in Alerheim antrat und die B-Juniorinnen in Reimlingen spielten, saß zu Beginn mit Lea Strauß nur eine B-Juniorin auf der Bank der Landesligatruppe. Und es ging gut – so gut, dass der zahlreich erschienene Anhang seine helle Freude hatte. Der Sieg hievte Athletik auf Rang vier, was Optionen nach oben offen hält. Athletik hat schließlich gegenüber der Konkurrenz zwei Spiele weniger absolviert.

Doppelschlag zur 2:0-Führung

Es ging gleich Richtung Schwabthaler Sechzehner und Youngster Lina Lechner im Sturmzentrum zögerte aussichtsreich einen Tick zu lange, sonst wäre schon nach drei Minuten die Heimführung fällig gewesen. Dass das Heimteam gewillt war, den zweiten Dreier einzufahren, spürte man in der Folge. Gut wurde aus der Abwehr heraus kombiniert und die Zuspiele in die Spitze gestalteten sich immer präziser. Ein Doppelschlag belohnte das. Sonja Bartenschlager schloss eine zielstrebige, technisch brillante Kombination klasse und überlegt zum 1:0 ab. Das Anspiel der Gäste verpuffte postwendend in der gut gestaffelten SCA-Abwehr und dann ging’s erneut ganz schnell: Lisa Heydecker hob über die in dieser Szene indisponierte Keeperin hinweg zum 2:0 ein (12./13.).

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Frühe Vorentscheidung

Erst jetzt wagten sich die Gäste in die Offensive. Allerdings gab es für sie gegen die überlegt und durchaus bissig arbeitende Heimdefensive kaum etwas zu erben. Eine verheißungsvolle Chance für den SV dann nach einer halben Stunde, als eine Angreiferin alleine vor Pahnke auftauchte, doch die SCA-Schlussfrau hatte keinerlei Probleme mit dem unplatzierten Abschluss. Vier Minuten später sorgte Jenny Roder mit ihrem coolen 3:0 für die frühe Vorentscheidung. In der Folge hätten die Gastgeberinnen nachlegen können. Turbulent ging es nämlich im Strafraum der Gäste zu und Lechner verpasste knapp das 4:0. Kurz vor der Pause die beste Gästemöglichkeit, als Athletik in der Abwehr eine kurze Phase nicht konsequent agierte, doch Pahnke stand bei zwei Einschussversuchen bestens.

Gleich nach dem Seitenwechsel köpfte „Melli“ Bengesser knapp vorbei. Auch Lechner bot sich die Chance auszubauen. Jetzt erlaubten sich die SCA-lerinnen in Anbetracht der sicheren Führung einen kleinen Schlendrian. Ann-Katrin Riehle kam trotzdem zum Abschluss, verzog aber. In der Phase nach der 60. Minute spielte Athletik seine Angriffe nicht konsequent und zielstrebig zu Ende. Fernschüsse fanden nicht das Ziel. Als Heydecker die Querlatte getroffen hatte, ging noch einmal ein spürbarer Ruck durchs Team. Chancen von Theresa Benning, die zurückgezogen sehr gut arbeitete, und Bengessers Abschluss ans Außennetz brachten noch nichts Zählbares. Das war dann Benning vorbehalten; ihr satter Schuss zum 4:0 rückte die Verhältnisse ins rechte Licht (85.).

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