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Fußball

03.07.2020

Was wird aus den Jugendmannschaften?

Wie sich der Abbruch der Saison im Jugendfußball auswirkt und welche Mannschaften aufsteigen

Die Seniorenmannschaften hoffen darauf, dass die wegen Corona unterbrochene Saison 2019/2020 im September fortgesetzt werden kann. Für die meisten Nachwuchsmannschaften im Fußball-Kreis Donau, zu dem auch der Landkreis Donau-Ries zählt, ist die laufende Saison vorzeitig beendet.

Lediglich die Mädchenmannschaften spielen weiter. Diese Entscheidung traf, wie berichtet, der Bayerische Fußball-Verband. Damit schloss sich der Verband dem Vorschlag der sogenannten Lösungsarbeitsgruppe (LAG) an, in der Vereinsvertreter aus ganz Bayern zusammen mit den BFV-Experten beratschlagten.

Diese unterschiedliche Handhabung wird durch die zum Teil großen Unterschiede im Spielbetrieb begründet, betont Bezirksjugendleiter Helmut Brandmayr aus dem Aindlinger Ortsteil Arnhofen. Die Abschlusstabellen wurden bei den Junioren auf Basis einer Quotientenregelung gebildet: Die bestplatzierte aufstiegsberechtigte Mannschaft und das auf einem Aufstiegsrelegationsplatz stehende Team steigen auf. Absteiger soll es nur dann geben, wenn Teams in der laufenden Saison bis zum jetzigen Zeitpunkt punktlos geblieben sind. Aber solche Beispiele sind selten.

Was wird aus den Jugendmannschaften?

Dass sich der BFV bei der Ermittlung der Aufsteiger für die Quotientenregelung (am meisten Durchschnittspunkte) entschieden hat, hält nicht nur Helmut Brandmayr für eine faire Lösung, auch der Dillinger Beisitzer im Jugendausschuss des Kreises Donau, Kris Streiber, hält dies für eine „vernünftige Entscheidung“. Der Abbruch bei den Buben sei für ihn in Zeiten der Pandemie alternativlos gewesen und ein gutes Zeichen für den Breitenfußball.

Ein Blick auf die Abschlusstabelle der A-Junioren-Kreisliga Donau zeigt, dass nicht die Mannschaft mit den meisten Punkten aufgestiegen ist, sondern die mit dem besten Quotienten.

Hier konnte die JFG Region Harburg (24 Punkte aus neun Spielen) an der SG Donaualtheim-Schretzheim-Steinheim und an der JFG Nordries Marktoffingen (27 Punkte aus elf Spielen) vorbeiziehen und steigt in die Bezirksoberliga auf. Die JFG Region Harburg besteht aus den Stammvereinen TSV Ebermergen, SV Großsorheim, TSV Harburg 1907, Hoppinger SV, BC Huisheim, SV Mauren und FSG Mündling-Sulzdorf. Für die kommende Saison wird eine Zusammenarbeit mit dem TSV Möttingen angestrebt.

Aufgrund der besonderen Umstände sind diesen Sommer keine normalen Transfers möglich. Möchte zum Beispiel ein 23-jähriger Spieler vom Verein A zum Verein B wechseln, geht das nur, wenn der abgebende Verein seine Zustimmung erteilt. Diese Regelung gilt übrigens auch für die A-Junioren des Jahrgangs 2001. (jais/herdin)

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