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Verkehr

11.07.2019

Straßen-Streit: Österreich nimmt Scheuers Gesprächs-Angebot an

Setzt im Streit um den Transitverkehr zwischen Deutschland und Österreich auf Dialog: Verkehrsminister Andreas Scheuer.
Bild: Hendrik Schmidt, dpa

Ein Treffen zwischen Verkehrsminister Scheuer und seinem österreichischen Kollegen könnte im Streit um die Fahrverbote für Entspannung sorgen.

Im Streit um den Transitverkehr zwischen Deutschland und Österreich könnte ein Treffen der Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Andreas Reichhardt sowie des Tiroler Landeschefs Günther Platter (ÖVP) eine Deeskalation der Lage bringen. Nach einem Gesprächsangebot von Scheuer erklärten sich die beiden Österreicher am Donnerstag zu einem Treffen bereit. 

Das österreichische Bundesland hatte an den drei vergangenen Wochenenden Fahrverbote auf Ausweichstrecken im Großraum Innsbruck durchgesetzt, um so die Dörfer in Autobahnnähe zu entlasten. Die Maßnahme soll noch bis September an den Wochenenden umgesetzt werden, damit Fahrzeuge auf der Autobahn bleiben. Auch die Blockabfertigung von Lastwagen an der Grenze will Tirol weiter beibehalten.

Dies stößt in Deutschland und vor allem in Bayern auf scharfe Kritik. Scheuer hatte dem Münchner Merkur gesagt, dass er Platter und Reichhardt zu Gesprächen nach Berlin eingeladen habe. Reichardt begrüßte das und erklärte: "Die Fronten dürfen sich nicht weiter verhärten." Platter sagte, er werde nur Gespräche über Maßnahmen führen, die die Tiroler und bayerische Bevölkerung entlasteten. Zudem schlug er vor, sich in Tirol statt Berlin zu treffen. (dpa)

Lesen Sie auch: Nach Tiroler Vorbild: Auch Salzburg kündigt Fahrverbote an

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