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Whstleblower-Affäre
25.09.2019

Trump hat Ukraine in Telefonat zu Ermittlungen gegen Biden ermuntert

In der Kontroverse über eine mögliche Einflussnahme auf die Ukraine hat US-Präsident Donald Trump die Mitschrift eines strittigen Telefonats veröffentlichen lassen.
Foto: Susan Walsh, dpa (Archiv)

Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus haben ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump eingeleitet. Er soll in eine Wistleblower-Affäre verwickelt sein.

US-Präsident Donald Trump hat in einem Telefongespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj Ermittlungen angeregt, die seinem politischen Rivalen Joe Biden schaden könnten. Das geht aus einer am Mittwoch vom Weißen Haus veröffentlichten Abschrift des Gesprächs vom 25. Juli hervor.

Bei Trumps Erwähnung von Biden geht es um frühere Geschäfte von dessen Sohn in der Ukraine. Biden soll ihn damals als Vizepräsident vor Korruptionsermittlungen geschützt haben, indem er die Entlassung eines Staatsanwalts veranlasste. In dem Telefonat mit Selenskyj sagte Trump, es wäre gut, "wenn sie das prüfen könnten ... es klingt für mich schrecklich". Biden weist die Vorwürfe als gegenstandslos zurück.

Trump spricht von einer Hexenjagd der Demokraten

Die Demokraten im Repräsentantenhaus hatten am Dienstag die Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet. Sie werfen ihm wegen des Umgangs mit der Ukraine Verfassungsbruch vor. Den Demokraten zufolge soll Trump versucht haben, mit Hilfe einer ausländischen Regierung den US-Wahlkampf zu beeinflussen. Trump wollte mit der Veröffentlichung der Mitschrift die Vorwürfe der Demokraten entkräften. Er weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer bösen Kampagne der Demokraten.

 

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