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Graben

08.03.2019

Arbeiten am Rathausplatz haben begonnen

Während der Ausbau der Lechfelder Straße nun endgültig auf 2020 verschoben wurde, haben die Arbeiten zur Umgestaltung des Rathausplatzes in Graben begonnen.
Bild: Uwe Bolten

Jetzt steht es fest: Die Lechfelder Straße wird erst 2020 saniert. Der Gemeinderat in Graben beschäftigt sich zudem mit neuen Öffnungszeiten im Rathaus.

Rationale Überlegungen, frei von Groll oder Schuldzuweisungen, geprägt durch den Willen für das Gelingen eines Projektes, charakterisierte die Beratungen über den Start des Ausbaus der Lechfelder Straße. Er wurde durch die Gemeinde einstimmig für das Jahr 2020 terminiert, da noch weitere Sachverhalte, neben dem fehlenden Eingang der Fördermittel bei der Regierung von Schwaben, hinzukamen.

„Der Wasserzweckverband bittet um schnellste Entscheidung, da Wasserleitungsarbeiten ausgeschrieben werden müssten. Jede Verschiebung könne unnötige Kosten bis in sechsstelliger Höhe nach sich ziehen“, berichtete Bürgermeister Andreas Scharf und zitierte die Empfehlung, die Arbeiten nur gemeinsam mit dem Ausbau der Lechfelder Straße zu beauftragen. Weiterhin habe der Landkreis Augsburg um eine zeitnahe Entscheidung gebeten, da geplant sei, eine Deckensanierung der A22 (direkte Verbindung von Graben nach Untermeitingen) durchzuführen und die Lechfelder Straße als Umleitungsstrecke zu nutzen, berichtete der Bürgermeister. „Die Lechfelder Straße hält schon noch ein Jahr“ kommentierte Volkmar Angerer unter Kopfnicken der Räte.

So wurde mit Blick auf die anstehenden Bauvorhaben in diesem Jahr – Turnhalle Lagerlechfeld, Pfarrhof, alte Schule, Rathausplatz, Friedhof und Kulturzentrum – die Verschiebung zur Formalie. Die Kurz nach der Sitzung teilte Bürgermeister Scharf unserer Zeitung mit, dass nun ein Schreiben der Regierung von Schwaben die Verschiebung auf 2020 amtlich machte. Die Gemeinde sei gebeten worden, zum 1. September den Zuschussantrag erneut vorzulegen, so Scharf.

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Neue Öffnungszeiten im Rathaus Graben

Die derzeitigen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung – aktuell 28,5 Wochenstunden – kollidierten mit den Arbeitszeiten der Teilzeitbeschäftigten. „Damit sind gemeinsame Besprechungen oder die Bearbeitung von Vorgängen ohne Publikumsverkehr nicht möglich“, begründete Andreas Scharf seinen Vorschlag, die Öffnungszeiten des Rathauses an den realen Besucherzahlen anzupassen. Einstimmig folgte das Gremium den neuen Öffnungszeiten, die ab 1. April wirksam werden. Das Rathaus ist dann von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet, dienstags zusätzlich von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 15 bis 17Uhr. „Dies sind die Zeiten, an denen sich die automatische Eingangstüre öffnet. Darüber hinaus sind Terminabsprachen mit den Sachbearbeitern weiterhin möglich“, ergänzt Scharf.

Plakatflut bei Wahlen

Die Plakatflut im Rahmen der vergangenen Landtagswahl hat die Gemeinderäte sichtlich verstimmt. Das Resultat ist die nun einstimmig verabschiedete Plakatierungsverordnung, die, entgegen der Musterverordnung, Plakate politischer Parteien im Wahlkampf nicht ausnimmt. Zu Wahlkampfzwecken werden kommunale Plakatwände erstellt, auf denen den Parteien durch die Verwaltung definierte Plätze zugewiesen werden.

In einem Kurzvortrag berichtete Ratsmitglied Stephan Krohns über den Sachstand der Eigennutzung von Energie aus den Fotovoltaikanlagen durch Speicher. „Die Leistung der Speicher wird immer besser, dennoch lohnt sich die Investition derzeit noch nicht. Dazu kommt, dass die Speicher derzeit pro Jahr um zehn Prozent billiger werden“, referierte er. Ab 2024, mit Wegfall der EEG-Vergütung für die kommunalen Anlagen, könne dies interessant werden.

Die mehrjährigen Arbeiten der Firma RKI, den Hauptkanal und die Hausanschlüsse zu untersuchen, befinde sich im letzten Abschnitt, berichtete Scharf und wies darauf hin, dass teilweise dazu auch die Grundstücke betreten werden müssten.

Die Schäden am Maibaumfundament seien nach Ansicht eines Gutachters oberflächlicher Natur und statisch nicht bedenklich. Dennoch sei das Fundament halbjährlich auf neue Risse zu überprüfen. Die Gräbinger Flursäuberung wurde durch den Rat auf dem 13. April terminiert. Im Rahmen der Sanierung der Turnhalle Lagerlechfeld wurden Aufträge für die Geräteraum- und Hallentore an die Vereinigten Holzbaubetriebe (22440 Euro) und für die Akustikdecke einschließlich Dämmung an Walter Trockenbau (20500 Euro) vergeben. Mit den Pflasterarbeiten an Westseite des Kulturzentrums wurde die Firma Klottwig (13500 Euro) beauftragt.

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