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Chemikalien in Weihern: Ein Problem, das leider bleibt

Chemikalien in Weihern: Ein Problem, das leider bleibt
Kommentar Von Maximilian Czysz
17.01.2020

Der Fund von der Chemikalien in Weihern auf Königsbrunner und Oberottmarshauser Flur führt jedem klar vor Augen: Wasser verdient einen besonderen Schutz.

Das wird leider allzu oft vergessen, weil es wie selbstverständlich aus dem Wasserhahn kommt. Täglich waschen wir uns die Hände damit, putzen die Zähne, trinken es, kochen und spülen damit oder gehen darin schwimmen. Jeder weiß, dass Wasser unabkömmlich ist.

Was passiert, wenn die Qualität nicht stimmt, zeigen die jüngsten Beispiele im Landkreis. In Gersthofen, Diedorf und Dinkelscherben wurden Keime im Wasser gefunden. Seitdem wird gechlort, um das Leitungssystem zu desinfizieren. Eine aufwendige und am Ende teure Prozedur, die auf alle Abnehmer umgeschlagen wird.

Die jetzt entdeckten per- und polyfluorierten Chemikalien bringen ein anderes Problem mit sich: Sie sind laut Umweltbundesamt gesundheitsschädlich und biologisch nicht abbaubar. Das heißt: Aus der Welt schaffen lassen sie sich so schnell nicht. Es bleibt ein ungutes Gefühl, auch wenn die festgelegten Grenzwerte laut Behördenangaben im Königsbrunner Trinkwasser nicht überschritten werden.

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