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Ultratour 2

23.09.2011

Radler eilen unter Spionageverdacht weiter zum Berg

Vom trockenen Hochplateau Tibets geht es direkt ins feuchte Tiefland Nepals.
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Vom trockenen Hochplateau Tibets geht es direkt ins feuchte Tiefland Nepals.

Trotz aller Schwierigkeiten ist das Team inzwischen wohl am Shisha Pangma

Bobingen/Nepal Schlimme Tage und Wochen liegen hinter Christian Rottenegger aus Bobingen und Annette Kniffler sowie Michael Grünebach. Die Ultratour-2-Sportler sind am 1. April von Augsburg aus losgeradelt (wir berichteten) und dürften laut ihrem Internet-Tagebuch inzwischen im Basislager des Shisha Pangma angekommen sein.

Fast alle Probleme hängen mit China zusammen: Man verbietet dem Team, mit dem Rad durchs Land zu reisen und zu zelten, lässt sie aber auch in den Hotels nicht übernachten oder in Internet-Cafés ihre E-Mails abrufen. Zudem gestaltet es sich extrem schwierig, die auslaufenden Visa zu verlängern. Die Polizei droht Kniffler, Rottenegger und Grünebach immer wieder mit Haft und verdächtigt sie der Spionage, verlangt Erlaubnisscheine, von denen bisher nichts bekannt war. Überall werden die „Deutschen“ von Sicherheitsbeamten verfolgt. Aber irgendwie schaffen sie es immer wieder, ihre Tour fortsetzen zu dürfen.

Inzwischen sind Andreas Seiler, Helmut Hackl und Günter Liebl auf dem Flughafen von Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, gelandet. Und sogar das Expeditionsgepäck ist vollständig angekommen. Jetzt kann also die letzte große Etappe der Ultratour 2 in Angriff genommen werden: Die Besteigung des Shisha Pangma, mit 8027 Metern der höchste Eisriese im Langtang-Himal, einer nepalesischen Region.

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Während des Anmarschs zum Basislager (5400 Meter), immerhin fast 1000 Kilometer, zuerst per Lkw, später zu Fuß und mit über 20 Yaks, herrschte noch immer Monsunzeit. Immer wieder werden ganze Wegstrecken von dem heftigen Regen einfach weggeschwemmt und erschweren das Weiterkommen.

Immer wieder rauf und runter

Nachdem das Bergteam in 3700 Meter Höhe in Nyalam in Tibet angelangt ist, stehen jetzt immer wieder Akklimatisierungsmärsche in höhere Bergregionen und wieder weiter nach unten auf dem Programm, vor allem für die aus Deutschland frisch Angereisten.

Inzwischen dürfte das Ultratour-Team im Basislager angekommen sein. Die Wetterlage am Shisha Pangma scheint noch immer sehr instabil mit häufigem Schneefall. Doch es sollte besser werden. Darauf warten im Basislager angeblich auch schon neun andere Expeditionen.

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