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Eishockey

10.11.2017

Da wird der Jubel nicht einfach werden

Gegen Vilshofen gab es noch Grund zum Jubel, aber nun stehen zwei schwere Brocken auf dem Programm.
Bild: Horst Plate

Der EHC Königsbrunn hat zwei hochbrisante Gegner vor der Brust, und das auch noch auswärts

Der EHC Königsbrunn hat am Wochenende zwei hochbrisante Auswärtsspiele auf dem Programm. Zuerst geht es am Freitag ab 20 Uhr gegen die „Eisbären“ des ESV Burgau. Sonntags folgt dann ab 18 Uhr das Spiel gegen die „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm. Beides Gegner, die dem EHC wohlbekannt sind, mit denen sich Königsbrunn aber bisher immer wieder sehr knappe Partien geliefert hatte.

Der momentane Tabellenachte, der ESV Burgau, konnte von seinen bisherigen acht Partien nur zwei gewinnen. Zu Hause besiegten die Eisbären Freising mit 5:2 und gewannen in Selb 5:4. Dafür setzte es aber deutliche Niederlagen gegen Schweinfurt und Bad Kissingen, das Rückspiel in Freising sowie die Partien gegen Ulm und Dingolfing wurden ebenfalls verloren. In Haßfurt verkauften sich die Eisbären jedoch sehr teuer und unterlagen dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer nur sehr knapp mit 7:8 nach Verlängerung.

Der Kader der Burgauer kann sich durchaus sehen lassen, allerdings gab es dafür kaum Anerkennung durch die gegnerischen Vereine. Wie auch die Mannschaft aus Bad Kissingen stand Burgau aufgrund der aktuellen Personalpolitik in der Kritik. So verstärkte sich der Verein mit vier EU-Europäern aus der Slowakei. Allein die drei Stürmer David Hornak, Vladimir Klinga und Boris Drosd sorgten in den bisherigen Saisonspielen für 37 Scorerpunkte. Mit Benjamin Arnold, Dennis Tausend und Ronny Zientek hat Burgau zudem drei Stürmer in den Reihen, die auch schon höherklassig gespielt haben. Es steht also sehr viel Qualität im Kader zur Verfügung.

Die Burgauer möchten im Kampf um Platz fünf ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Deshalb wollen sie gegen Königsbrunn unbedingt gewinnen.

Der Sonntagsgegner Ulm startete mit jeweils drei Siegen und Niederlagen in die Saison. Gegen Freising, Amberg und Haßfurt setzte es zwar Niederlagen, die Spiele gegen Selb und Burgau brachten aber sechs Punkte auf die Habenseite. Vor allem der 4:3 Erfolg gegen die bisher unbesiegten Mighty Dogs aus Schweinfurt zeigt die Gefährlichkeit der Donau Devils, die an einem guten Tag wohl jede Mannschaft in der Liga schlagen können.

In der Vorbereitung gegen Königsbrunn zeigten die Donaustädter ihre beiden Gesichter, zuerst verlor die Mannschaft gegen den EHC mit 2:5, konnte dann aber mit den Neuzugängen die Heimpartie mit 8:3 sehr deutlich für sich entscheiden. Vor allem die erste Reihe mit Routinier Mike Dolezal, dem slowakischen Neuzugang Jan Michalek und dem kurz vor Saisonbeginn zu der Mannschaft gestoßenen Schweden Johan Larsson stellte die Königsbrunner Defensive vor große Probleme. In Unterzahl war diese Formation kaum zu verteidigen. Der EHC kassierte so beim jüngsten Aufeinandertreffen fast jeden der acht Treffer. Auch der restliche Kader der Donau Devils kann sich sehen lassen. Dank vieler Hochkaräter wird sich der VfE Ulm/Neu-Ulm wohl noch weiter oben in der Tabelle festsetzen.

Königsbrunn darf keinen der beiden Gegner unterschätzen, denn die Landesligagruppe 1 hat an den vorangegangenen Spieltagen gezeigt, wie ausgeglichen die Teams und dementsprechend knapp die Ergebnisse der bisherigen Begegnungen waren. Doch es fehlen noch einige Akteure im Kader, und der zuletzt wieder eingesetzte angeschlagene Hayden Trupp wird wohl wieder aussetzen müssen. Dazu fehlen mit Patrick Zimmermann und Max Arnawa zwei weitere Stürmer aus der ersten Reihe. Neu in der langen Liste der Ausfälle ist Moritz Lieb, dafür steht Verteidiger Alexander Strehler nach seiner Sperre wieder zur Verfügung.

Vorsitzender Tim Bertele gibt sich wie gewohnt kämpferisch: „Die zwei Begegnungen sind richtungsweisend für uns. Wenn wir beide Spiele gewinnen, ist es ein großer Schritt Richtung Aufstiegsrunde. Es wird jedoch nicht leicht werden, da sich die Verletztenliste nicht verkleinert. Ein großes Kompliment geht an die verbliebenen Spieler, die mit erhöhtem Trainingseinsatz versuchen, die vielen Ausfälle wettzumachen.“

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