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EHC Königsbrunn

07.03.2019

Ein neuer Trainer und ein neuer Stürmer

Jakub Sramek wechselt vom Landesligisten Haßfurt nach Königsbrunn. Der 26 Jahre alte Tscheche erzielte in 78 Spielen 251 Scorerpunkte.
Bild: Ralf Naumann

Bei der Vorstellung von Coach Peter Schedlbauer verkündete der EHC Königsbrunn auch einen wichtigen Neuzugang – obwohl man das eigentlich gar nicht wollte.

Als der EHC Königsbrunn am Mittwochabend seinen neuen Trainer präsentierte, fiel auch der Name einen wichtigen Neuzugangs: Jakub Sramek wechselt vom Landesligisten Haßfurt nach Königsbrunn.

Eigentlich wollten die Verantwortlichen den neuen Stürmer zum Saisonabschluss am Sonntag den Fans präsentieren, doch Haßfurt hat auf seiner Webseite den Wechsel schon bekannt gegeben. „Das ist ein Top-Transfer“, freut sich dritter Vorstand Tim Bertele. Der 26 Jahre alte Tscheche brachte es in den 78 Spielen, die er in Haßfurt absolvierte, auf unglaubliche 251 Scorerpunkte bei 130 Toren.

Jakub Sramek wollte mit Haßfurt in die Bayernliga

Für Haßfurt bedeutet das einen herben Verlust, doch man ist dem Tschechen nicht böse: „Wir respektieren das natürlich. Jakub will sich einfach sportlich weiter entwickeln. Er hat zwei Mal probiert, mit uns in die Bayernliga aufzusteigen, was leider nicht geklappt hat“, wird Haßfurts Vorstandssprecher Andreas Kurz auf der Webseite des Vereins zitiert. Jakub Sramek wird als Profi beim EHC Königsbrunn angestellt und soll sich auch die die Königsbrunner Nachwuchsarbeit einbringen.

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Verlassen wird den EHC Königsbrunn Donatas Zukovas, weil man die Ausländerposition angesichts guter deutscher Keeper nicht mit einem Torwart besetzen will. Außerdem, so Tim Bertele, hätten schon einige Leistungsträger zugesagt. Wer das ist, will man erst nach dem letzten Saisonspiel an Sonntag bekannt geben.

Neuer Trainer fordert "Disziplin, Ordnung , Leidenschaft"

Über den Neuzugang freut sich natürlich auch der neue Trainer Peter Schedlbauer, der von seinen Spieler „Disziplin, Ordnung, Leidenschaft und hundertprozentigen Einsatz“ verlangt. „Wir haben hier in Königsbrunn eine tolle Mannschaft mit tollen Spielern. Mein Ziel ist es, junge Spieler an das Team heranzuführen und sie weiter zu entwickeln und dass alle mit Freude an die Sache gehen“, so Schedlbauer weiter. Ziel sei es, wieder unter die ersten acht in der Bayernliga zu kommen.

Peter Schedlbauer
Bild: Norbert Staub

Für den 50-Jährigen, der in den achtziger und neunziger Jahren als Spieler in Königsbrunn aktiv war, ist es die erste Station im Seniorenbereich. Zuvor hatte Schedlbauer, der bereits 1991 den Trainerschein gemacht hatte, Jugendteams in Fürstenfeldbruck und Germering trainiert. „Ich wollte erst mal meine familiären und beruflichen Dinge regeln, bevor ich ins Trainergeschäft einsteige“, so der neue EHC-Coach.

Königsbrunns Eishockey-Chef Willi Bertele sieht kein Problem, einen Neuling als Trainer zu verpflichten: „Wir wollten einen bezahlbaren Trainer aus der Region, der voll motiviert ist und bewiesen hat, dass er mit jungen Spielern arbeiten kann. Und da haben wir meiner Meinung nach mit Peter Schedlbauer genau den richtigen Mann geholt.“

EHC will auf junge Spieler setzen

Denn auch Willi Bertele will vor allem auf junge Spieler setzen: „Man braucht zwei gute Torhüter und sechs bis acht erfahrene Spieler in der Bayernliga. Den Rest kann man mit guten jungen Spielern aus der Region auffüllen.“ Er sei froh darüber, dass die Mannschaft jetzt schon weiß, wer in der kommenden Saison hinter der Bande steht.

Der Königsbrunner Eishockey-Boss kennt den neuen Coach gut. Als Bertele Trainer in Königsbrunn war, war Peter Schedlbauer in der Brunnenstadt als Spieler aktiv: „Er ist ehrgeizig und sehr motiviert. Und über das Thema Geld haben wir noch gar nicht gesprochen – wir haben die Zusammenarbeit per Handschlag besiegelt und klären das später.“

Lesen Sie auch unseren Vorbericht auf die Spiele am Wochenende:  EHC Königsbrunn will sich bei den Fans bedanken

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