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Schießen

15.01.2019

Großaitingen: Hoch konzentriert zum Erfolg

Simon Mayer aus Langerringen war in München mit hoch konzentrierten Leistungen und zwei Einzelsiegen maßgeblich an den beiden überraschenden Erfolgen der Singoldschützen Großaitingen beteiligt.
Bild: Manfred Stahl

Die erste Luftgewehrmannschaft von Singold Großaitingen holt in München unerwartet zwei Siege und hat nun den anvisierten Klassenerhalt schon dicht vor Augen.

Nicht viel ausrechnen durfte sich die erste Luftgewehrmannschaft der Singoldschützen Großaitingen für den fünften Wettkampftag der Bayernliga Südwest, denn die um den Klassenerhalt kämpfende Truppe um Barbara Bleicher und Fridolin Mayr junior war vor den beiden Wettkämpfen in München klar in der Außenseiterrolle. Gegner waren nämlich mit dem Tabellenführer FSG „Der Bund“ München III und dem bisherigen Tabellendritten, dem ehemaligen Erstligisten HSG München, die beiden personell wohl am stärksten besetzten Teams der Liga.

Die Großaitinger wussten deshalb, dass sie nur dann zu Punkten kommen dürften, wenn sie eine hoch konzentrierte Leistung bieten würden. Am Ende wurden sie für ihren Kampfgeist belohnt, denn sie kamen in beiden Begegnungen jeweils zu einem 3:2-Erfolg und setzten sich damit vorentscheidend von den beiden Abstiegsplätzen ab: Nach 10 von 14 Wettkämpfen haben die Großaitinger mit 10:10 Punkten sechs Zähler Vorsprung auf die beiden abgeschlagen am Tabellenende stehenden Teams SV Donauperle Bergheim und SV Maria Steinbach (beide 4:16 Punkte).

Ein Sieg muss noch her

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Den Klassenerhalt haben sie also schon dicht vor Augen. Endgültig gesichert ist er aber erst mit mindestens einem weiteren Sieg. Glücken in den ausstehenden vier Begegnungen noch mehrere Siege, ist vielleicht sogar mehr drin, denn aktuell sind die Singoldschützen punktgleich mit den drei vor ihnen rangierenden Teams Staudheim, HSG München und Offingen. Nach aktuellem Stand ist Staudheim als Tabellendritter für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga qualifiziert. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ist auch für die Großaitinger noch möglich, doch für Mannschaftsführer Fridolin Mayr ist dieser Gedanke nur theoretischer Natur: „Mir gefällt derzeit am besten, dass wir sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone haben. Nur das ist wichtig für uns.“

HSG München – Singold Großaitingen 2:3 Punkte. – Trotz der Außenseiterrolle hatten die Großaitinger insgeheim schon gehofft, gegen die HSG München eine Überraschung zu schaffen, doch nachdem sie an den Positionen vier und fünf unnötige Niederlagen durch Fridolin Mayr junior (372:375 gegen Katharina Peuker) und Florian Drexel (376:381 gegen Mariia Babenko) hinnehmen mussten, sahen sie schon ihre Felle davon schwimmen.

Da sie an den Positionen zwei und drei durch den Schweizer Joel Brüschweiler (389:382 gegen Andrea d´Agostino) und Simon Mayer (388:385 gegen Marcin Szyja) zwei Siege feiern konnten, musste das Spitzenduell die Entscheidung bringen. Hier schien Barbara Bleicher gegen den Österreicher Florian Eberlberger, der mit 99, 100 und 99 Ringen startete, trotz starker Leistung auf eine deutliche Niederlage zuzusteuern, ehe ihr Kontrahent in der letzten Zehnerserie zu früh an den Abzug kam, ganz am Ziel vorbeischoss und dadurch am Ende mit 388:392 unterlag.

FSG „Der Bund“ München III – Singold Großaitingen 2:3 Punkte. – Gegen den Tabellenführer, der nicht seinen allerbesten Tag hatte, nutzten die Großaitinger die Gunst der Stunde und feierten einen nie erwarteten Sieg. Den Grundstein dazu legten Barbara Bleicher (389:387 gegen Simone Gindl) und Simon Mayer (385:381 gegen Matthias Kreuzinger). Den Ausschlag gab letztlich, dass Fridolin Mayr junior in der letzten Zehnerserie 99 Ringe schoss und dadurch noch knapp mit 386:385 gegen Stefan Reichhuber gewann. Deutliche Niederlagen setzte es für Joel Brüschweiler (385:390 gegen Norbert Gau) und Florian Drexel (380:387 gegen Veronika Soyer).

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