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Fußball

15.11.2019

Jetzt ist die Bank gefragt

Nach einigen Ausfällen zählen die Schwabmünchner auf ihre Bank. So sind (von links) Jeremias Müller, Turgay Karvar und Marco Villani genauso gefragt wie Physiotherapeutin Magdalene Burghold und Michael Deininger.
Foto: Christian Kruppe

Vor dem Derby bei Türkspor Augsburg plagen Schwabmünchen die Verletzungssorgen

Schwabmünchen Dem TSV Schwabmünchen fehlen noch vier Punkte, um die magische 40-Punkte-Marke zu erreichen und damit das Saisonziel, den Klassenerhalt, so gut wie sicher in der Tasche zu haben. „Wir wollen nun die magischen 40 Punkte in Angriff nehmen und haben noch drei Spiele Zeit, um das bis Weihnachten zu erreichen. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal auf der Weihnachtsfeier die magischen 40 Punkte zelebriert zu haben“, so ein optimistischer Spielleiter Manfred Bock.

Diesem Ziel können die Schwabmünchner mit einem Sieg am Samstag bei Türkspor Augsburg einen Schritt näher kommen. Um 14 Uhr wird die Partie vom Unparteiischen Marcel Gauß (SV Sylbach) angepfiffen.

Türkspor Augsburg ist nicht sonderlich gut in die Saison gestartet, das liegt vielleicht auch daran, dass aufgrund der Relegation die Regenerationsphase relativ kurz war. Mittlerweile haben sie einige Personalwechsel hinter sich und stehen mit 24 Punkten auf dem zehnten Platz. „Im Gegensatz zu unserem 3:1-Hinspielsieg hat sich Türkspor auf jeden Fall gesteigert. Wir werden auch vor einer anderen Mannschaft stehen, als in der ersten Begegnung“, so Schwabmünchens Coach Paolo Maiolo. Im letzten Spiel holten die Augsburger ein Last-Minute-Remis gegen den TSV 1860 München II. „Das Unentschieden gegen 60 II zeigt, dass die Mannschaft konditionell fit ist. Es war klar, dass sie irgendwann ins Rollen kommen und jetzt haben sie durchaus einen positiven Lauf. Es wird auf jeden Fall eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen, wie im Juli“, so Manfred Bock über den Gegner am Samstag. Auch TSV-Coach Maiolo weiß um die Stärken des Türkspor Augsburg: „Der individuelle Fußball von Türkspor ist sehr stark und ihre individuelle Stärke, vor allem in der Offensive, zeichnet sie aus.“

Für den TSV Schwabmünchen läuft es momentan, es fehlen nur noch vier Punkte, dann erreichen die Schwarz-Weißen die 40 Punkte, was bedeutet, dass der Klassenerhalt wohl sicher in der Tasche ist - und das bereits zur Winterpause.

Seit drei Spielen sind die Schwabmünchner jetzt wieder ungeschlagen, doch mittlerweile werden die Schwabmünchner nicht mehr von den Verletzungen verschont. Neben Fatlum Talla, fällt jetzt auch Maximilian Hannappel länger aus, denn er zog sich einen Kreuzbandriss zu. Auch der Einsatz von Serhat Örnek ist aufgrund seiner Schulterverletzung noch fraglich. Jedoch ist den Verantwortlichen gar nicht Angst und Bange, obwohl einige Stammspieler verletzt sind: „Wir haben so eine gute Bank und man merkt keinen Unterschied zu den Stammspielern“, so Manfred Bock.

Die Schwabmünchner konnten ihr letztes Spiel mit 3:0 gegen den SV Donaustauf für dich entscheiden. Jetzt wartet jedoch eine ganz andere Partie auf die Schwarz-Weißen: „Wir müssen uns auf ein ganz anderes Spiel einstellen, da es ein sehr technischer Fußball werden wird. Es ist gut möglich, dass die Platzverhältnisse nicht ganz so optimal werden, sodass es sein kann, dass das Spielerische leider in den Hintergrund gedrängt wird. Wir dürfen unseren Gegner nur nicht in den Spielfluss kommen lassen, denn dann werden sie gefährlich“, warnt Maiolo. „Aber wenn meine Mannschaft so spielt wie am Sonntag, rechne ich mir den einen oder anderen Punkt aus“, so Maiolo weiter.

Laut Manfred Bock gibt es fast nichts zu verbessern: „Wenn man jetzt das Haar in der Suppe suchen würde, könnte man sagen, dass die Schwankungen während des Spiels behoben werden müssten, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.“ Auch Coach Paolo Maiolo wünscht sich eine kleine Verbesserung: „Wir könnten immer mal wieder das ein oder andere Tor mehr schießen. Es wäre sehr schön, wenn uns das auch mal gelingen würde.“

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