Eishockey ,Landesliga

12.11.2015

Reißt diesmal die Siegesserie?

Da half nur noch das Eingreifen des Schiedsrichters. Zu Handgreiflichkeiten kommt es beim Eishockey schnell mal. Doch sie gehen so gut wie immer glimpflich aus. Gegen Ulm und Wörishofen wollen sich die Königsbrunner aber nur mit spielerischen Mitteln wehren.
Bild: Reinhold Radloff

 Der EHC Königsbrunn vor seinen schwierigsten Herausforderungen

Zwei Top-Favoriten auf die Playoffs hat der EHC Königsbrunn an diesem Wochenende noch vor sich. Zuerst geht es am Freitag ab 20 Uhr in Ulm gegen die „Donau Devils“. Am Sonntag stehen dann ab 18 Uhr im heimischen Stadion die „Wölfe“ des EV Bad Wörishofen auf dem Programm.

Der EV Ulm schaffte vergangenes Jahr auf beeindruckende Art und Weise den Aufstieg in die Landesliga. Und auch in dieser Saison hat der Verein gut investiert. Für die Verteidigung holten die Verantwortlichen den 38-jährigen Kasachen Maxim Polkovnikov mit ins Boot. Vor allem in der Oberliga sammelte der Defensivspezialist viel Erfahrung, unter anderem auch beim EV Füssen. In der Offensive konnte man den 26-jährigen Frank Kozlovsky aus Memmingen holen, Auch Michal Hlozek ist kein Unbekannter, der 32-jährige Stürmer beweis schon in Burgau seine Torgefährlichkeit. Erfahrung sammelte er höherklassig unter anderem In Bayreuth und Höchstadt.

Doch damit nicht genug, vom letztjährigen Oberligahalbfinalisten EV Regensburg wechselte der 36-jährige Martin Lamich zu den Donau Devils.

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Alles in allem ein hoch interessanter Kader, der bisher nur gegen Schongau und gegen den Sonntagsgegner Bad Wörishofen Federn lassen musste. Die Wörishofer Wölfe verloren zwar knapp ihr erstes Spiel gegen den EHC Königsbrunn, konnten sich aber danach noch mit dem 21-jährigen Slowaken Jozef Schnelly verstärken. Durch den jungen Angreifer haben die Kurstädter ihre Offensive gut verstärkt und sind mit dem momentan dritten Tabellenplatz nun auf einem guten Weg zu den Playoffs.

Nun droht die Siegesserie der Königsbrunner zu enden, denn neben dem langzeitverletzten Torgaranten Max Arnawa fällt auch Roman Mucha aufgrund einer Knieverletzung aus. Der junge EHC-Kader ist aber hoch motiviert und glaubt an seine Chance.

EHC-Coach Erwin Halusa weiß zwar um die Stärken seiner Gegner, kennt aber auch die Qualität seiner Mannschaft: „Ulm und Wörishofen haben sich sehr gut verstärkt und sind gefährliche Gegner. Unser Kader ist aber ausgeglichen, an einem guten Tag können wir jeden Gegner aus der Liga schlagen. Deshalb hoffe ich auf zwei Siege.“ (pr)

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