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Eishockey, Landesliga

19.01.2015

Strafzeiten bringen wieder die Niederlage

Kampf und Einsatz des EHC Königsbrunn passten gegen Geretsried (links in Weiß Pascal Rentel und rechts Henning Schütz).
Bild: Verein

Königsbrunn scheitert aber auch an den Schiedsrichtern. Im Endspurt gegen Geretsried verloren

Bis zum Ende offen war die Freitagspartie des EHC Königsbrunn gegen die „River Rats“ des ESC Geretsried. Erst nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung und dem darauffolgenden fulminanten Endspurt musste sich Königsbrunn den Gästen geschlagen geben.

Wie schon im Hinspiel legten die Gäste stark los, waren aber längst nicht so dominant wie in der Partie zuvor. Königsbrunn erarbeitete sich zwar Chancen. Nach fünf Spielminuten nutzten allerdings die River Rats einen individuellen Fehler der Königsbrunner und deren doppelte Unterzahl zu zwei Treffern. Doch die Moral beim EHC war intakt. Und die Königsbrunner erarbeiteten sich immer wieder schöne Chancen. In der 18. Spielminute war es dann Lukas Fettinger, der in Überzahl zum 1:2 einnetzte.

Nach Wiederanpfiff legten beide Teams aggressiv los und drängten auf das gegnerische Tor. Schnell stand es 2:3. Fettinger war an diesem Abend der einzige Königsbrunner, der Tore erzielen konnte. Nach dem 3:3 ging es dann auch leistungsgerecht in die letzte Pause.

Danach brachte der EHC seinen Gegner durch unnötige Strafzeiten besser in die Partie. Die River Rats nutzten ihr Powerplay konsequent und netzten zur 3:4-Führung ein. Danach erhöhten die Gäste den Druck und versuchten, mit einem weiteren Treffer den Sack zuzumachen. Doch Königsbrunn überstand nun zwei weitere Unterzahlsituationen schadlos.

Der EHC versuchte alles, um die Partie noch zu drehen, und nahm sogar Torwart Kring zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus. Zwei Minuten vor Spielende kam es dann zu einer umstrittenen Situation vor dem Geretsrieder Kasten.

Das Tor aberkannt

Nach einem Angriff sahen die Königsbrunner Spieler den Puck schon hinter der gegnerischen Torlinie. Die Schiedsrichter bestätigten den Treffer aber nicht und so stand es weiterhin 3:4. Der EHC machte nochmals mächtig Druck, schaffte aber den Ausgleich nicht mehr und musste sich so dem alten und neuen Tabellenführer knapp geschlagen geben.

EHC-TrainerAndreasSchwimmbeck war nach dem Spiel aufgebracht: „Wir haben uns mal wieder durch unnötige Strafzeiten und Leichtsinnsfehler das Leben unnötig schwer gemacht und auch wegen der vergebenen Chancen Punkte gelassen.

Zudem wurde uns ein klarer Treffer verwehrt, weil die Schiedsrichter läuferisch nicht auf der Höhe und zu weit weg vom Geschehen waren. Mit der Einsatzbereitschaft und der Moral gegen den Tabellenführer bin ich aber hochzufrieden und hoffe, dass die Mannschaft dieses Niveau weiter hält.“

Tore 0:1 Bursch (Meierl) (5.), 0:2 Jorde (Berger) (8), 1:2 Fettinger (Bertele) (18.), 1:3 Bursch (Köhler) (26.), 2:3 Fettinger (Becherer) (28.), 3:3 Fettinger (Becherer) (35.), 3:4 Lechner (Leubacher) (47.)

Strafen EHC Königsbrunn 12, ESC Geretsried 6

Zuschauer 120

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