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FCA
17.06.2013

Pokal-Auslosung sorgt für lange Gesichter beim FC Augsburg

Walther Seinsch und Peter Bircks: RB Leipzig ist nicht unbedingt der Gegner, den sich der FC Augsburg in der DFB-Pokal-Auslosung gewünscht hat.
Foto: Ulrich Wagner/Archiv

RB Leipzig ist nicht unbedingt der Gegner, den sich der FC Augsburg in der DFB-Pokal-Auslosung gewünscht hat. Tobias Werner aber freut sich auf den Trainingsauftakt und die Partie.

Freude klingt anders. Die Auslosung in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal trifft nicht ganz so den Geschmack des FC Augsburg. „Das wird schwierig. Es gibt sicherlich einfachere Aufgaben“, meinte Finanz-Geschäftsführer Peter Bircks vom Fußball-Bundesligisten, nachdem der Drittligist RasenBallsport (RB) Leipzig (3. – 5. August) seinem Verein zugelost wurde. Finanziell könnte es durchaus eine lohnenswerte Reise werden.

Der ersten Gegner im DFB-Pokal: Freude sieht anders aus

Bircks rechnet in Leipzig mit mindestens 30.000 oder 35.000 Zuschauern, und die Einnahmen werden ja zwischen beiden Klubs geteilt. „Trotzdem, ein leichteres Los wäre mir lieber gewesen.“ In der Saison 2011/12 war RB Leipzig schon einmal Gegner des FCA in der 1. Hauptrunde. Damals siegte der FCA mit 1:0. Den Treffer erzielte übrigens Daniel Brinkmann, der mittlerweile in Cottbus spielt.

Auch FCA-Manager Stefan Reuter ist nicht gerade glücklich über den ersten Gegner im DFB-Pokal. „Die Ansprüche in Leipzig sind groß. Das wird für unsere Mannschaft ganz schwierig. Ich gehe auch davon aus, dass viele Zuschauer kommen“, so Reuter. Mit viel Zuschauern und deshalb viel Rückenwind rechnet auch Leipzigs Mannschaftskapitän Daniel Frahn. „Wir gehen davon aus, dass uns 30 000 Zuschauer nach vorn peitschen werden. Ich sehe uns nicht chancenlos“, sagte er der Leipziger Volkszeitung. Aber Leipzig hin, Leipzig her. Reuter will in die 2. Runde: „Wir sind Favorit und wir müssen auch weiterkommen.“

Per SMS vom Gegner erfahren

Tobias Werner hat die Auslosung nicht live mitbekommen. „Da war ich gerade mit meinem Hund draußen“, sagt der Stürmer des FC Augsburg. Allerdings hat er vom Gegner RB Leipzig schnell per SMS erfahren. Christian Müller und Thomas Kläsener haben mir gleich geschrieben, dass sie sich auf ein Wiedersehen mit mir freuen.“ Beide spielten früher für den FCA. Müller kickt immer noch bei RB Leipzig und Kläsener wohnt noch in der Messestadt.

Für Werner und den Rest der Mannschaft beginnt der Ernst des Lebens wieder am kommenden Sonntag, dann ist Trainingsauftakt beim FCA. Werner freut sich: „Fünf Wochen Urlaub klingt sehr lange, aber wir waren nach der Saison schon ziemlich ausgelaugt. Das dauert schon zehn Tage, bis man das alles sacken lassen kann.“

Familie Werner machte Urlaub mit Familie Möhrle

Und ganz unvorbereitet geht Werner auch nicht in die erste Trainingseinheit: „Es ist nicht so, dass wir im Urlaub alle auf der faulen Haut liegen. Wir haben ja vom Trainerteam Laufpläne für die fünf Wochen mitbekommen. Außerdem kribbelt es langsam wieder.“ Aber natürlich stand die Regeneration im Vordergrund. Familie Werner war zusammen mit Uwe Möhrle und dessen Familie auf Fuerteventura. Möhrle war ja zu Zweitliga-Zeiten noch Kapitän beim FCA und spielt mittlerweile bei Energie Cottbus. „Es war schön, dass wir wieder mal ein bisschen Zeit zusammen verbracht haben. Die Freundschaft zu Uwe und seiner Familie ist nie abgerissen.“ Dafür wird Werner, nachdem Torsten Oehrl in Richtung Braunschweig abgewandert ist, einen anderen Freund vermissen: „Überrascht hat mich sein Weggang natürlich nicht, aber persönlich finde ich es schade. Innerhalb der Mannschaft war Torsten mein bester Freund. Unsere Familien haben sehr viel gemeinsam unternommen. Aber so ist das nun mal im Fußballgeschäft.“

Testspiel in Dillingen abgesagt

Das geplante Testspiel zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Heidenheim am 10. Juli in Dillingen muss abgesagt werden. Dies teilt die JFG Donau-Dillingen mit. Grund ist der Rasen im Donaustadion, der aus Sicht der FCA-Verantwortlichen den Ansprüchen des Bundesligisten nicht genüge. FCA-Chef-Scout Stephan Schwarz kritisierte vor allem die gröberen Unebenheiten auf der Anlage.

Dafür hätte man mehr Zeit beziehungsweise durchgehend trockenes Wetter gebraucht. Ob der Platz nun in den verbleibenden vier Wochen noch auf Bundesliga-Niveau gebracht werden könne, sei nicht garantiert. Daher sei es auch im Sinne der Veranstalter, jetzt gleich auf Nummer sicher zu gehen und dadurch eine kurzfristigere Absage zu vermeiden.

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