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FC-Bayern-News

07:11 Uhr

Hernández-Verletzung: FC Bayern kritisiert französisches Nationalteam

FC-Bayern-News: Lucas Hernández kommt nicht in Tritt. Nur Wochen nach seiner Genesung hat sich der Franzose erneut verletzt - im Spiel gegen Olympiakos-Piräus.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

FC-Bayern-News: Der Sieg in Piräus ist teuer erkauft, Top-Verteidiger Lucas Hernández fällt vorerst aus. Nun kritisieren die Bayern den französischen Verband.

FC Bayern: News aktuell vom 23.10.2019

News am 23. Oktober: FC Bayern kritisiert Frankreich nach Hernández-Verletzung

Niklas Süle, Javi Martinez - und nun auch noch Lucas Hernández: Die Verletztenmisere in der Innenverteidigung des FC Bayern wird immer dramatischer. Der französische Verteidiger hatte sich beim 3:2-Sieg gegen Olympiakos Piräus in der Champions League zu Anfang der zweiten Halbzeit verletzt und wurde ausgewechselt. Er wird den Bayern wohl mehrere Wochen fehlen. Eine genaue Diagnose steht aber noch aus. Bereits zur Pause hatten die Bayern zudem Verteidiger-Kollege Javi Martinez verloren.

Hernández, der erst kürzlich aus einer langen Verletzungspause zurückgekehrt war, hatte in den vergangenen Wochen für eine Auseinandersetzung zwischen dem Franzöischen Fußballverband FFF und den Bayern gesorgt. Der Verein hatte eine Reise des Verteidigers zur Nationalmannschaft abgelehnt, um so kurz nach der Genesung kein zu großes Risiko einzugehen.

Der Verband hatte Hernández aber trotzdem eingeladen und eigene ärztliche Untersuchungen angekündigt. Auch der Einwand der Bayern, das Knie des Spielers habe wieder Probleme gemacht, hielt den Weltmeister von 2018 nicht von der Nominierung ab.

Allerdings: Vom Nationalteam kehrte Hernández anschließend gesund zurück. Inwieweit die Bayern also selbst die Schuld für die neuerliche Verletzung des Sommer-Neuzugangs tragen, werden die sportärztlichen Untersuchungen zeigen.

22. Oktober: FC Bayern fährt mit Frust zum Spiel gegen Olympiakos Piräus

In der Bundesliga läuft es für die Mannschaft von FCB-Coach Niko Kovac momentan nicht so richtig rund. Nach zwei Spielen ohne Sieg soll es am Dienstagabend im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus klappen.

Um wieder in die Spur zu kommen, will der deutsche Rekordmeister bei den Leistungen anknüpfen, die er auch zuletzt in der Champions League zeigen konnte. Das letzte Spiel in der internationalen Königsklasse gewannen die Münchner 7:2 bei Tottenham Hotspur in London.

Allerdings muss der FC Bayern nun einen plötzlichen Ausfall kompensieren. Niklas Süle hat sich das Kreuzband gerissen und wird wohl sehr lange ausfallen. Für den Innenverteidiger könnten Boateng, Martínez, Pavard oder Hernandez einspringen. Ein womöglich noch belastenderes Thema dürfte die Personalie Thomas Müller sein. Der langjährige Bayern-Profi war in den letzten sechs Spielen nicht in der Startelf - und ist sichtlich frustriert. Bayern-Präsident Uli Hoeneß aber bekennt sich zu dem Spieler: "Keiner im Verein hat Interesse, Thomas zu beschädigen, keiner will ihn loswerden", sagte er.

Auch der Gegner Olympiakos Piräus hat indes mit Personalschwierigkeiten zu kämpfen. Bei den Griechen fällt Mathieu Valbuena aus, nachdem er sich im Training verletzt hat. Gelingt dem FC Bayern ein Sieg, wäre es bereits der dritte Triumph in der Gruppenphase. In der Rückschau haben die Bayern schon vier Mal gegen Olympiakos Piräus gespielt - und vier Mal endeten die Partien mit einem Bayern-Sieg.

21. Oktober: Die EM ist laut Hoeneß für Süle gegessen

Nicht nur wegen des 2:2 gegen den FC Augsburg ist die Stimmung beim FC Bayern im Keller, auch die Verletzung von Abwehrchef Niklas Süle ist ein Rückschlag. Der Nationalspieler blieb nach zwölf Minuten im Rasen hängen und riss sich ohne gegnerische Einwirkung das Kreuzband. Wie schwer die Verletzung wirklich ist und ob es Süle bis zur Europameisterschaft 2020 schafft, dazu gibt es nun Spekulationen.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß glaubt nicht an eine EM-Teilnahme von Niklas Süle.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Den Befürchtungen gab nun Bayern-Präsident Uli Hoeneß neues Futter. Vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel in Piräus sagte Hoeneß den Reportern der Bild: "Das ist eine totale Katastrophe. Ein Drama! So wie es aussieht, ist die Saison beendet. Die Europameisterschaft ist gegessen, die können Sie total vergessen. Vergessen Sie die. Alles dieses ‚Er muss bis zur...‘ – totaler Käse. Einen Mist muss er! Er muss zur neuen Saison wieder fit sein. Dabei helfen wir ihm."

FC Bayern vor Spiel in Piräus in Krise

Am Dienstag spielt der FC Bayern in der Champions League beim griechischen Klub Olympiakos Piräus. Dann kann der deutsche Rekordmeister schon einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen. Doch die Situation im Team von Trainer Niko Kovac könnte besser sein.

Niklas Süle musste verletzt ausgewechselt werden.
Bild: Matthias Balk, dpa

Im Spiel gegen den FC Augsburg offenbarte der FC Bayern nämlich deutliche Schwächen. Immer wieder zeigte sich, wie nachlässig die Mannschaft vor allem in der Defensive auf Augsburger Angriffe reagierte. FCB-Torwart Manuel Neuer führte die zwei Augsburger Gegentore auf Konzentrationsmängel zurück. Auch Bayern-Coach Niko Kovac sagt: "Wir haben zwei Mal geschlafen."

19. Oktober: Niklas Süle droht wegen Verletzung langer Ausfall

Nationalspieler Niklas Süle droht nach dem Bayern-Derby gegen den FC Augsburg ein langer Ausfall. Nach wenigen Minuten musste er verletzt ausgewechselt werden, nachdem er sich das Knie verdreht hatte. Trainer Niko Kovac befürchtet eine schwere Verletzung. "Das, was ich jetzt schon gehört habe, ist, dass das Kreuzband beschädigt ist", berichtete der Münchner Trainer. "Jetzt müssen wir schauen, inwieweit noch andere Bereiche im Knie in Mitleidenschaft gezogen wurden." Kreuzbandrisse im Fußball ziehen gewöhnlich Zwangspausen von rund einem halben Jahr nach sich.

Ein solcher Ausfall wäre auch für die Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die EM 2020 ein Rückschlag. Wegen einer Kreuzbandverletzung fällt mit Angreifer Leroy Sané von Manchester City bereits ein DFB-Stammspieler bis ins kommende EM-Jahr hinein aus. Ob Süle rechtzeitig zur EM wieder in Form kommen würde, wäre im Falle eines Kreuzbandrisses jedenfalls nicht sicher.

17. Oktober: Kovac über Müller-Aussage: "Falsch artikuliert"

Niko Kovac nutzte die Pressekonferenz zum anstehenden Spiel am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr), um einen Fehler zu revidieren. Der Trainer des FC Bayern sagte am Donnerstag zu seiner "Not am Mann"-Aussage über Thomas Müller: "Ich habe mich falsch artikuliert." Kovac habe sich nach eigener Aussage am nächsten Tag mit Müller ausgesprochen. "Alles ist ausgeräumt. Er hat das so verstanden, wie ich es gemeint habe und nicht für bare Münze genommen. Da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, das passiert mir auch mal, das ist menschlich. In der Form war es nicht gemeint."

Der Trainer des FC Bayern äußerte sich im Vorfeld des Hoffenheim-Spiels vor zwei Wochen zur Reservistenrolle von Thomas Müller. "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen." Daraufhin war eine öffentliche Debatte über die Zukunft von Thomas Müller beim deutschen Rekordmeister entbrannt. SportBild berichtete, dass der frühere Nationalspieler im Winter die Freigabe will, um mit anderen Vereinen zu verhandeln. Er selbst sagte danach,  dass er sich Gedanken über seine Zukunft mache.

Müller saß in der Bundesliga die vergangenen fünf Spiele auf der Ersatzbank. Ob der Offensivmann in Augsburg aufläuft, ließ Kovac offen am Donnerstag offen.

16. Oktober: Matthäus spricht sich gegen Eriksen-Wechsel zum FC Bayern aus

Kommt Christian Eriksen von Tottenham Hotspur zum FC Bayern? Der dänische Offensivspieler kann im Sommer 2020 ablösefrei wechseln, weil sein Vertrag bei den Londonern ausläuft. Angeblich soll sich Eriksen einen Wechel zu den Münchnern gut vorstellen können. Der FC Bayern würde sich wiederum eine saftige Ablösesumme für den 27-Jährigen sparen, dessen Marktwert derzeit auf 100 Millionen Euro taxiert wird. Also alles gut? Wenn es nach Lothar Matthäus geht: Nein.

Der Rekordnationalspieler rät dem FC Bayern vor einer Verpflichtung Eriksens ab. Gegenüber Sport1 sagte der 58-Jährige: "Ich verfolge den Spieler seit langer Zeit und 2019 hat er mich bislang enttäuscht. Ein Transfer zum FC Bayern würde für mich keinen Sinn ergeben und wäre sehr überraschend." Vor allem der Umstand, dass Erikssen bei den Londonern derzeit in einem Formtief steckt und zum Beispiel das Champions-League-Spiel gegen die Bayern (2:7) auf der Bank verbracht hat, spreche gegen den Dänen, so Matthäus: "Wenn er für Tottenham nicht genug ist, ist er auch nicht gut genug für die Bayern. Uli Hoeneß hat auch schon mal gesagt, dass die Bayern keine Ersatzspieler brauchen."

Tottenhams Christian Eriksen wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.
Bild: Antonio Calanni (dpa)

Ohnehin glaubt Matthäus nicht, dass Bayern-Trainer Niko Kovac viel mit Eriksen anfangen könnte: "Eriksen ist zwar ein feiner Techniker, eine typische Nummer 10. Er ist aber zu langsam und Niko Kovac steht auf schnelle Spieler", erklärt Matthäus. "Für mich ist Eriksen kein Spieler, der auf höchstem Niveau den Unterschied ausmacht."

Statt um den Dänen, der bei einem Wechsel zum FC Bayern schon 28 Jahre alt sein würde, sollte sich der FC Bayern lieber um jüngere Spieler bemühen: "Man sollte sich kommenden Sommer lieber voll auf den Transfer von Kai Havertz konzentrieren."

14. Oktober: FC Bayern-Verteidiger Boateng wechselt Berater

Bayerns-Innenverteidiger Jerome Boateng hat sich von seinem langjährigen Berater Christian Nerlinger getrennt. Boateng wechselt von Nerlingers Agentur CN Sports zu Lian Sports. Wie die Bild berichtet, soll der Spielervermittler Fadi Ramadani den Innenverteidiger mit Angeboten von anderen Vereinen zur Berateragentur gelockt haben.

 

Der FC Bayern München, allen voran Uli Hoeneß, legte dem Spieler bereits in diesem Sommer einen Wechsel nahe, da er nach den Zugängen von Benjamin Pavard und Lucas Hernandez kaum Chancen auf Einsatzmöglichkeiten habe. Auch Boateng sah seine Zukunft nicht mehr beim Rekordmeister. Ein Transfer zu Juventus Turin scheiterte allerdings in letzter Minute. Im Vorjahr platzte ein Wechsel zu Paris St. Germain.

Jerome Boateng hat seinen Berater gewechselt.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Die Beraterfirma Lian Sports gehört dem früheren serbischen Torhüter Nikola Damjanac. Bei der Agentur stehen unter anderen Kalidou Koulibaly (SC Neapel), Miralem Pjanic (Juventus Turin) und Luka Jovic (Real Madrid) unter Vertrag. Auch der Augsburger Alfred Finnbogason wird von Lian Sports betreut.

13. Oktober: Bayern-Vorstand Rummenigge sieht in Müller keinen Notnagel

Karl-Heinz Rummenigge will die öffentliche Debatte um Thomas Müller beruhigen. Einen Wechsel der Identifikationsfigur im Winter kann sich Rummenigge "beim besten Willen nicht vorstellen". Das sagte der Bayern-Boss der Welt am Sonntag. "Das Verhältnis zwischen Thomas und dem FC Bayern ist total intakt. Er wird ein wichtiger Bestandteil unseres Clubs bleiben", sagte Rummenigge.

Er kann aber Müllers Ärger derzeit verstehen und zeigt Verständnis für die Reaktion des Spielers. "Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein. Das ist die Reaktion, die wir sogar wollen. Er muss aber trotzdem mit der Situation seriös umgehen. Das tut er vorbildlich", sagte Rummenigge.

Zuletzt hatte sich auch Lothar Matthäus für einen Verbleib von Thomas Müller beim FC Bayern öffentlich stark gemacht. Gegenüber Sport Bild sagte Matthäus: "Ihn (Thomas Müller Anm. d. Red.) abzugeben, wäre ein großer Verlust für alle Seiten."

Dem Kicker sagte Thomas Müller, dass das Thema vom Tisch sei und er "bei so etwas nicht empfindlich" ist. Allerdings betonte Müller auch, dass er seine Zukunft nicht als Ersatzspieler des FC Bayern sieht.

Der Diskussion vorausgegangen war eine Äußerung des Bayern-Trainers Niko Kovac. Er wolle Thomas Müller Einsatzzeit einräumen, wenn "Not am Mann" sei.  In den vergangenen fünf Spielen in der Bundesliga saß Müller zu Beginn nur auf der Bank. Karl-Heinz Rummenigge versicherte aber, dass Kovac und Müller sich bereits ausgesprochen hätten.  "Seine Aussage war nicht glücklich. Ich glaube, Thomas ist nicht nachtragend, und natürlich ist er kein Notnagel."

Thomas Müller hatte zu Beginn der Saison seinen Stammplatz im offensiven Mittelfeld an Neuzugang Philippe Coutinho verloren. Auf den Außenbahnen oder im Sturm, wo Müller in der Vergangenheit bereits eingesetzt wurde, findet Kovac bislang auch keine Verwendung für den früheren DFB-Nationalspieler. Allerdings könnte Müller schon am Wochenende wieder eine Option für die Startelf des FC Bayern sein. Denn Teamkollege Serge Gnabry hatte sich bei der Länderspielreise der deutschen Nationalmannschaft verletzt.

12. Oktober: Matthäus schlägt FCB vor, Vertrag mit Thomas Müller zu verlängern

Lothar Matthäus hat dem FC Bayern geraten, den Vertrag mit Thomas Müller zu verlängern. Müller will die Bayern wohl verlassen, laut einem Bericht der Sport Bild führt er deswegen Gespräche mit dem Verein.

Der Rekordnationalspieler Matthäus sagte: "Müller ist für Bayern als Identifikationsfigur, aber auch sportlich, unheimlich wertvoll. Ihn abzugeben, wäre ein großer Verlust für alle Seiten." Deshalb habe er vorgeschlagen, den Vertrag mit Thomas Müller zu verlängern. Das sagte Matthäus der Bild-Zeitung. Der 58-Jährige erklärte auch, dass es die perfekte Müller-Position hinter einem Stürmer wie Lewandowski ohnehin bei keinem anderen Verein gebe.

Hintergrund ist, dass Thomas Müller offenbar unzufrieden mit seiner aktuellen Rolle beim deutschen Rekordmeister ist. Trainer Niko Kovac sieht ihn aktuell nur als Ersatzspieler und machte das auch in einem Statement gegenüber dem Fernsehsender Sky kurz vor dem Spiel gegen Hoffenheim deutlich.

9. Oktober: Medienbericht: Thomas Müller will wohl den FC Bayern verlassen

Was für eine Nachricht am Mittwochmorgen: Thomas Müller will laut einem Bericht der Sport Bild den FC Bayern München verlassen. Der Fußball-Weltmeister plane seinen Transfer bereits in der Winterpause, heißt es in dem Bericht. Demnach soll es schon in der laufenden Länderspielpause Gespräche zwischen dem 30-Jährigen und dem FC Bayern geben.

Wieso will Thomas Müller weg vom FC Bayern? Offenbar ist der ehemalige Nationalspieler unzufrieden mit seiner Situation unter Bayern-Trainer Niko Kovac. Zum füfnten Mal in Folge stand Müller beim Bundesligaspiel gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag nicht in der Anfangself eines Punktspiels. Niko Kovac hatte vor dem Spiel gegenüber dem Sender Sky gesagt: "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen." Nach knapp 60 Minuten war es dann soweit und Thomas Müller wurde eingewechselt. Nach dem Spiel, das Bayern 1:2 gegen die TSG verlor, sagte Müller lediglich: "Nothing to say, wie der Engländer sagt."

Thomas Müller spielt seit dem Jahr 2000 beim FC Bayern München. Müller wurde mit dem Verein acht Mal Meister und gewann 2013 die Champions League. Sein Vertrag läuft noch bis Ende Juni 2021.

7. Oktober: Der Ärger um Hernández eskaliert: Rummenigge ist "irritiert"

Zwischen dem FC Bayern München und dem französischen Fußballverband knallt es. Auslöser ist die Anforderung des Nationalspielers Lucas Hernández. Der 80 Millionen Euro teure Rekordzugang der Bayern hat wieder Schmerzen in seinem operierten Knie, weswegen Bayern-Trainer Niko Kovac in den letzten beiden Spielen auf den Linksverteidiger verzichtet hatte. Dass der französische Verband dennoch nicht auf den 23-Jährigen verzichten will, sorgt nun für Ärger.

Wie der FC Bayern mitteilte, teilte der französische Verband am Montag mit, dass Hernández für die kommenden Länderspiele der Franzosen nominiert werden soll. Der Abwehrspieler soll in Paris vom Ärzteteam der französischen Nationalmannschaft untersucht werden. Der deutsche Meister hat diesbezüglich keine Wahl: Laut den Statuten muss er die Nationalspieler abstellen.

Das wiederum sorgt bei den Bayern für dicke Luft, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte. In einer Pressemitteilung wird er wie folgt zitiert: "Ich bin irritiert über das Verhalten des französischen Verbandes. Auch die zitierte Aussage von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps, wonach Lucas Hernández – so wörtlich – auch bereit sei, ‚mit einem Bein zu spielen‘, hat uns doch sehr überrascht." Rummenigge hätte erwartet, dass Hernández geschont wird, ähnlich wie das bei den deutschen Nationalspielern Jonas Hector und Toni Kroos der Fall ist.

Darüber, ob Hernández spielen kann oder nicht, besteht bei den Bayern keine Zweifel, wie Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sagte: "Ich trage die Verantwortung für die Gesundheit von Lucas Hernández und ich sage: Er kann bei den anstehenden Partien der französischen Nationalmannschaft nicht spielen, von daher macht auch eine Abstellung keinen Sinn."

5. Oktober: Adamyan schockt die Bayern: Hoffenheim gewinnt beim Meister

Nach dem furiosen 7:2 gegen Tottenham in der Champions League hat der FC Bayern München überraschend in der Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim verloren. Trotz eines Treffers von Robert Lewandowski, der damit seine Serie ausbaute, nahmen die Hoffenheimer drei Punkte mit. Ausschlaggebend war ein Doppelpack des Hoffenheimers Adamyan. Der FC Bayern hatte unter anderem auf die verletzten Verteidiger David Alaba und Lucas Hernandez verzichten müssen. Den kompletten Spielbericht lesen Sie hier.

Der Mann, der die Bayern schockte: Hoffenheims Sargis Adamyan erzielte zwei Tore gegen den Rekordmeister.
Bild: Thorsten Wagner, Witters

5. Oktober: Thomas Müller gegen Hoffenheim wieder nicht in Startelf

Thomas Müller muss im Spiel des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim schon wieder auf der Bank Platz nehmen. Im Zentrum der Offensive steht wie zu erwarten Serge Gnabry, der gegen Tottenham Hotspur in der Champions League gleich viermal getroffen hatte. Nach muskulären Problemen ist Jérôme Boateng wieder fit, David Alaba und Lucas Hernández fallen allerdings beide verletzungsbedingt aus.

3. Oktober: Alaba pausiert, Boateng und Hernández trainieren wieder

David Alaba zog sich beim 7:2 gegen Tottenham Hotspur eine starke Rippenprellung zu. Der Außenverteidiger wird daher vorerst nicht am Teamtraining teilnehmen. Auch im Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim am Samstag wird der Österreicher aussetzen.

Wie der FC Bayern mitteilte, wird Alaba bis auf Weiteres lediglich leicht im Leistungszentrum trainieren. Jérôme Boateng dagegen sei nach muskulären Problemen "wieder voll im Training", so der Münchner Klub. Der Innenverteidiger wurde beim Champions-League-Spiel in London ebenfalls ausgewechselt.

Bayerns Außenverteidiger David Alaba erlitt beim Championsleague-Spiel in London eine starke Rippenprellung.
Bild: Steven Paston/PA Wire, dpa

Lucas Hernández setzt unterdessen sein individuelles Aufbautraining fort. Der französische Weltmeister musste zuletzt wegen einer Prellung oberhalb seines rechten Knies pausieren. Gegen Hoffenheim muss der FC Bayern noch auf Hernández verzichten. Nach einer Oberschenkelverletzung wird auch Nationalspieler Leon Goretzka am Samstag aussetzen.

1. Oktober: Gnabry trifft viermal gegen Tottenham Hotspur

Das war am Ende mehr als deutlich: Der FC Bayern gewann in der Championsleague-Gruppenphase auswärts bei Tottenham Hotspur mit 7:2 aus bayerischer Sicht. Vier Treffer - zwei davon in nur zwei Minuten - gelangen Serge Gnabry. Nachdem die Bayern anfangs noch leichte Schwierigkeiten hatten ins Spiel zu kommen, schaffte der schnelle Doppelpack von Gnabry klare Verhältnisse.

Die Bayern-Tore schossen Joshua Kimmich (15. Minute), Robert Lewandowski (45./87.) und der überragende Serge Gnabry (53./55./83./88.). Für die Spurs traf der ehemalige Bundesliga-Profi Heung-Min Son (12.) sowie Spurs-Kapitän Harry Kane per Foulelfmeter (60.).

Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier: Viermal Gnabry! FC Bayern gewinnt deutlich bei Tottenham Hotspur

Serge Gnabry trifft gegen Tottenham viermal für den FC Bayern - und lässt sich im Anschluss von den Teamkollegen feiern.
Bild: Matthias Balk, dpa

Rummenigge nimmt Kimmich in die Pflicht

Joshua Kimmich schwingt sich beim FC Bayern mehr und mehr zum Leader auf. Nach seiner Kritik an der Leistung des Teams beim Auswärtssieg in Paderborn hat ihn Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nun aber in die Pflicht genommen. "Wenn man kritisch ist, muss man die Flagge in die Hand nehmen, nach oben halten und dann müssen alle demjenigen hinterher rennen. Aber dann muss er auch große Leistung liefern. Den Anspruch muss er jetzt bei sich selber auch haben", sagte Rummenigge vor dem Abflug nach London. Dort tritt der FC Bayern am Dienstag bei Tottenham Hotspur an.

Rummenigge: Neuer und Lewandowski sind gute Vorbilder für Kimmich

Verantwortung übernehmen sei keine Sache des Alters, sagte Rummenigge über den 24-jährigen Kimmich. "Der Faktor ist exklusiv die Leistung, egal wie alt einer ist. Wir haben hinten im Tor einen etwas älteren Herren, der schon die drei vorne stehen hat, und vorne einen etwas älteren Herren, der auch schon die drei stehen hat. Die zwei sind da gute Vorbilder auch für Joshua."

Hasan Salihamidzic drückte sich noch deutlicher aus: "Wer die Klappe aufmacht, muss natürlich auch vorneweg marschieren. Das tut er auch.", sagte Bayerns Sportdirektor. Er möge allerdings Spieler, die Verantwortung übernehmen, so Salihamidzic.

29. September: FC Bayern kann mit Hernández und Perisic nach London reisen

Weltmeister Hernández musste beim 3:2 der Bayern im Bundesligaspiel beim SC Paderborn wegen Kniebeschwerden vorzeitig ausgewechselt werden. Bei dem Franzosen konnte am Tag danach aber Entwarnung gegeben werden. Auch der kroatische Nationalspieler Perisic meldete sich wieder fit. Der Außenangreifer hatte in Paderborn wegen eines grippalen Infekts gefehlt.

Die Bayern treten am Dienstagabend (21.00 Uhr/DAZN) beim letztmaligen Finalisten an. Tottenham war nur mit einem Unentschieden gegen Olympiakos Piräus in die Gruppenphase gestartet. Die Bayern feierten zum Auftakt einen ungefährdeten Heimsieg gegen Roter Stern Belgrad.

26. September: Niklas Süle sieht beim FC Bayern noch viel Luft nach oben

Zwar sieht Nationalspieler Niklas Süle den FC Bayern unter den besten vier oder fünf Teams Europas, was die Qualität des Kaders angehe. Um in der Champions League erfolgreich zu sein, sei aber eine Steigerung nötig. "Wir können und müssen noch viel besser spielen, um in der Champions League etwas zu holen", sagte der 24-Jährige in einem Amazon-Interview.

News zum FC Bayern München: Niklas Süle sieht beim FC Bayern noch viel Luft nach oben.
Bild: Matthias Balk, dpa

Zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison lobte Süle die Ansätze des FC Bayern München. Die erste Halbzeit beim 1:1 auswärts gegen RB Leipzig sei die beste gewesen, seitdem er bei Bayern spiele. Gleichzeitig forderte Süle aber: "So viel Kontrolle müssen wir im Bestfall jede Woche über 90 Minuten haben."

Auch sich selbst lässt er bei seiner Kritik nicht außen vor. Auf seinem persönlichen Leistungshöhepunkt sieht sich Süle nämlich noch lange nicht. "Als Innenverteidiger brauchst du viel Ruhe, und die gewinnst du nur durch Spiele und Erfahrung. Dazu muss ich noch einige Jahre konstant auf diesem Niveau spielen", erklärte der Ex-Hoffenheimer, der seinen Wechsel vor zwei Jahren sehr positiv sieht. Er sagte: "Ich habe mich unglaublich entwickelt, seitdem ich beim FC Bayern bin. Der Druck hier ist leistungsfördernd."

25. September: Boykott der DFB-Elf? Uli Hoeneß rudert nach Drohungen zurück

Uli Hoeneß rudert zurück: Am 18. September hatte er Jogi Löw noch gedroht, dass der FC Bayern keine Nationalspieler mehr stellen werde, wenn Marc-André ter Stegen Manuel Neuer im Tor ablösen sollte. Nun relativierte er das: Mit etwas Abstand würde er seine Aussage nun nicht mehr wiederholen. Sein Büro teilte mit: "Das Thema ist für ihn längst erledigt und es gibt dazu auch keine weiteren Aussagen von ihm."

Dem FC Bayern München wäre es aber auch kaum möglich gewesen, solch ein Boykott durchzusetzen. Durch die FIFA ist eine Abstellungspflicht vorgeschrieben. Die Spieler hätten sich höchstens krankmelden können - bei Zweifeln daran hätten aber Strafen und Spielersperren gedroht. Außerdem hätten die Spieler einen Boykott wohl kaum mitgemacht.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

24. September: Sandro Wagner spricht über seine Zeit in China

Der ehemalige Bayern-Spieler Sandro Wagner steht seit Anfang des Jahres in China unter Vertrag: Im Januar 2019 unterschrieb der Stürmer einen Vertrag bei Tianjin Teda. Das ist nicht zu seinem finanziellen Nachteil: Dem Vernehmen nach verdient Wagner in Fernost 7,5 Millionen Euro im Jahr - netto. im Interview mit T-Online spricht der 31-Jährige über den Entschluss, den FC Bayern und damit seine Heimat München für den chinesischen Klub zu verlassen.

Wagner, der Vater von drei Kinder ist, erzählte: "Meine Jungs sind noch in einem Alter, in dem das kein Problem war. Meine Tochter ist allerdings bereits acht und hat mich gefragt, warum ich noch mehr Geld verdienen möchte. Ich hätte doch bereits schon einen Porsche…" Auf diese Frage habe der sonst um keine Antwort verlegene Stürmer tatsächlich erst einmal keine Antwort gehabt: "Ich musste wirklich lachen und finde es erfrischend, wie simpel Kinder argumentieren und einfach im Hier und Jetzt leben."

In China haben sich die Wagner aber mittlerweile akklimatisiert, auch die Kinder haben einen Freund gefunden: "Meine Kinder haben einen chinesischen Freund: Er heißt Dung Dung und liebt unser Essen. Dung Dung hat in den vergangenen Monaten beim Abendbrot häufig an unserem Tisch gesessen, was man an seinem kleinen Bäuchlein sieht ."

Ansonsten geht Wagner mit sozialen Medien hart ins Gericht. Diese seien ein "ganz großes Übel". Der Profi berichtet: "ch habe mich während eines Trainingslagers mal bei Instagram anonym angemeldet, um zu schauen, was dort so abgeht. Und ich muss sagen: Mir fehlen die Worte. Wie dort miteinander umgegangen wird, so stumpf, asozial, sinnlos. Da frage ich mich schon, wo soll das noch hinführen?" Die Verhaltensformen in sozialen Medien empfindet er als "krank", weil dort auch falsche Werte für Kinder vermittelt werden.

23. September: Gibt es in München wieder ein "Finale dahoam"?

Zehn Jahre nach dem "Finale dahoam" soll das Endspiel der Champions League 2022 wieder in München stattfinden. Der Zuschlag für die Allianz Arena als Spielort durch das UEFA-Exekutivkomitee in Ljubljana gilt dem Vernehmen nach als sicher.

Bereits 2012 fand das Champions-League-Finale in München statt.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Der einzige Konkurrent St. Petersburg soll mit dem dortigen WM-Stadion für das Königsklassen-Endspiel 2021 bedacht werden. Für 2023 gilt London mit dem Wembley Stadion genau 100 Jahre nach der Eröffnung der Fußball-Kultstätte als gesetzt. Im kommenden Jahr wird der Champions-League-Sieger am 30. Mai in Istanbul gekürt.

Der FC Bayern München hatte 2012 das Heim-Endspiel erreicht, musste sich aber nach dramatischen Spielverlauf mit 3:4 im Elfmeterschießen dem FC Chelsea geschlagen geben. In München fand zuvor schon 1997 im Olympiastadion das Champions-League-Endspiel statt. Borussia Dortmund triumphierte überraschend mit 3:1 gegen Juventus Turin.

Auch die Finalpremiere der Königsklasse 1993 fand in München statt. Olympique Marseille besiegte AC Mailand 1:0. Weitere deutsche Gastgeber waren 2004 Gelsenkirchen (FC Porto-AS Monaco/3:0) und 2015 Berlin (FC Barcelona - Juventus Turin/3:1).

20. September: David Alaba startet nach Verletzung mit Lauftraining

Fußball-Profi David Alaba könnte dem FC Bayern München schon in Kürze wieder zur Verfügung stehen. Eine knappe Woche nach seinem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel konnte der österreichische Nationalspieler am Freitag wieder das Lauftraining aufnehmen, wie der deutsche Rekordmeister berichtete.

David Alaba hatte sich vor kurzem einen Muskelfaserriss zugezogen.
Bild: Hendrik Schmidt, dpa

Der Außenverteidiger hatte sich vor dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig am vergangenen Wochenende verletzt. Der 27-Jährige wird auf jeden Fall noch an diesem Samstag beim Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln fehlen. Trainer Niko Kovac sagte Anfang der Woche, dass er von einer Spielpause von zwei bis maximal drei Wochen bei Alaba ausgehe.

19. September: Nachwuchs-Stürmer Joshua Zirkzee bleibt bis 2023 beim FCB

Der Nachwuchsstürmer Joshua Zirkzee ist beliebt beim FC Bayern. In Zukunft könnte er noch wichtig werden, das sehen auch die Verantwortlichen beim FCB so. Deshalb hat der 18 Jahre alte Niederländer nun eine Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2023 erhalten. Das teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern am Donnerstag mit.

Jubel beim FC Bayern nach einem Tor von Joshua Zirkzee (l) gegen Paris Saint-Germain.
Bild: Erwin Scheriau, dpa

Schon 2017, also im Alter von 16 Jahren, war Joshua Zirkzee von dem niederländischen Klub Feyenoord Rotterdam zum FC Bayern in die Jugendabteilung gewechselt. Er spielt auch für die U19-Nationalmannschaft der Niederlande. Beim FC Bayern wird er bislang vor allem für die Amateure in der 3. Liga eingesetzt. Aber auch für die A-Jugend der Münchner könnte er in seinem Alter noch auflaufen.

18. September: Manuel Neuer denkt wohl über Rücktritt aus DFB-Elf nach

Marc-André ter Stegen hat in den vergangenen Tagen klargemacht, dass er bei der Nationalmannschaft mit seiner Rolle als Ersatztorwart unzufrieden ist. Kapitän Manuel Neuer hat mit Kritik darauf reagiert: "Ich weiß nicht, ob so etwas förderlich ist." Ter Stegen könnte nun aber neue Hoffnung bekommen, zumindest nach der EM 2020 regelmäßig das Tor der DFB-Elf zu hüten. Nach Informationen der Sport Bild soll Neuer nämlich über einen Rücktritt nachdenken.

Laut dem Medienbericht denkt der 33-Jährige "ernsthaft" über das Ende seiner Karriere bei der Nationalmannschaft nach und erwägt, nach der Europameisterschaft zurückzutreten. Damit würde er das Team wohl als Stammspieler verlassen - dass der Kapitän seinen Platz vorher an ter Stegen verliert, gilt als unwahrscheinlich.

Manuel Neuer hat sich bislang nicht zu dem Bericht geäußert. Auch von anderer Seite gibt es keine Bestätigung.

News zum FC Bayern: Manuel Neuer denkt in der DFB-Elf wohl über einen Rücktritt nach, heißt es in einem Medienbericht.
Bild: Michael, dpa (Archiv)

14. September: FC Bayern spielt Unentschieden gegen RB Leipzig

Der FC Bayern startete in der Bundesliga gut gegen RB Leipzig: Robert Lewandowski traf schon nach drei Minuten. Da Emil Forsberg aber kurz vor der Halbzeitpause per Elfmeter ausglich und in der zweiten Hälfte keine Toren fielen, endete das Spiel 1:1. Damit hat Leipzig den ersten Platz der Tabelle von Borussia Dortmund zurückerobert. Der FC Bayern steht auf Platz drei.

Hier lesen Sie den Spielbericht: FC Bayern verpasst gegen Leipzig Sieg und Tabellenführung.

12. September: Rummenigge lobt RB Leipzig: "Werden sich in der Spitze etablieren"

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zollt RB Leipzig Respekt - die Aufgabe des Fußball-Rekordmeisters für das Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in Sachsen sei aber klar. "Unser Ziel ist es, mit einem Sieg die Tabellenführung zu übernehmen", sagte Rummenigge dem Fachmagazin "Kicker" (Donnerstags-Ausgabe). Grundsätzlich seien die Bayern aber "immer an Konkurrenz interessiert, denn nur durch Konkurrenz entstehen Spannung und Emotionen im Fußball".

Die Leipziger seien sicher einer der Clubs, "der sich in den kommenden Jahren in der Spitze der Bundesliga etablieren und dadurch auch für Spannung sorgen wird", sagte der 63-Jährige vor der Partie beim derzeitigen Tabellenführer. Die Bayern sind mit sieben Punkten aus drei Spielen erster Verfolger der dreimal siegreichen Leipziger. Eine Prognose für den Titelkampf wollte Rummenigge nicht abgeben: "Bezüglich der aktuellen Saison kann man allerdings noch keine seriöse Aussage treffen, das ist nach drei Spieltagen einfach noch nicht möglich."

11. September FC-Bayern-Trainer Kovac führt Mannschaftsrat wieder ein

Der FC Bayern München hat wieder einen Mannschaftsrat. Die Gruppe, die aus sechs Spielern besteht, soll die Kommunikation zwischen Mannschaft und Trainerteam verbessern. Zuletzt hatten die Spieler des FC Bayern ihre Forderungen einzeln bei den Trainern vorgetragen. Dank Mannschaftsrat soll damit nun Schluss sein.

Neben den drei Teamkapitänen Manuel Neuer (33), Thomas Müller (29) und Robert Lewandowski (31) gehören David Alaba (27), Joshua Kimmich (24) und Thiago (28) zum neuen Mannschaftsrat des FC Bayern München. Gegenüber der Sport Bild sagte Bayern-Trainer Niko Kovac: "Ich habe den Mannschaftsrat wieder eingeführt und so bestimmt, dass er das ganze Team repräsentiert. Thiago ist auf und neben dem Platz ein absoluter Führungsspieler. David Alaba ist schon lange dabei und hat sich diese Rolle erarbeitet. Joshua Kimmich vertritt auch die jüngere Generation."

4. September: FC Bayern mit Rekord bei Umsatz und Gewinn

Für den FC Bayern läuft es finanziell sehr gut: Der Verein konnte die Einnahmen durch Spielbetrieb, TV-Gelder und Sponsoren steigern. Dadurch gibt es beim Umsatz mit 750,4 Millionen Euro und beim Gewinn mit 52,5 Millionen Euro Rekordzahlen.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte: "Mit der finanziellen Entwicklung des FC Bayern sind wir natürlich außerordentlich zufrieden." Die Mitarbeiter hätten daher zum Dank zwei zusätzliche Gehälter als Bonus bekommen.

2. September: Boateng bleibt doch beim FC Bayern - kein Wechsel zu Juve

Am Sonntag machte die Meldung die Runde, dass Jérôme Boateng den FC Bayern München verlassen und zu Juventus Turin wechseln könnte. Doch dieser Transfer ist doch noch geplatzt. Nach Informationen des Magazins Kicker sollte der Verteidiger eigentlich für eine Saison verliehen werden.

Nun muss sich Boateng beim FC Bayern weiterhin der harten Konkurrenz in der Defensive stellen. Süle und Hernández sind dort gesetzt. Immerhin ist die Stimmung zwischen ihm und der Vereinsführung nicht mehr so frostig. Boateng hatte mit guten Leistungen in der Vorbereitung an Ansehen zurückgewonnen.

29. August: Uli Hoeneß gibt Rückzug bekannt

Über Jahrzehnte hat Uli Hoeneß beim FC Bayern München den Ton angegeben. Doch schon in den vergangenen Wochen war immer wieder zu hören, dass er sich noch in diesem Jahr zurückziehen möchte. Am Donnerstag gab der 67-Jährige dem Aufsichtsrat seine Entscheidung offiziell bekannt: Er gibt seine Ämter als Präsident und Aufsichtsratschef ab. Der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer soll beide Positionen übernehmen.

Unseren ausführlichen Bericht zum Rückzug lesen Sie hier: Hoeneß macht mit seinem Rückzug beim FC Bayern ernst.

Gegner des FC Bayern in der Champions League stehen fest

Am Donnerstag wurden die Gruppen der Champions League ausgelost. Der FC Bayern hat keine ganz einfachen Gegner erwischt. Er spielt gegen Tottenham Hotspur, Olympiakos Piräus und Roter Stern Belgrad.

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich trotzdem optimistisch: "Ich denke, wir dürfen mit der Auslosung zufrieden sein. Es ist wichtig, mit großer Motivation und Konzentration zu beginnen und jeder Mannschaft mit Respekt zu begegnen."

Lewandowski verlängert Vertrag beim FC Bayern München

Wie wichtig Robert Lewandowski für den FC Bayern München ist, hat er in dieser Saison schon mehrfach bewiesen. Der Pole hat in Pokal und Liga bisher in jedem Spiel für die Münchner getroffen, am vergangenen Wochenende gegen Schalke sogar dreifach. Kein Wunder, dass der FC Bayern den Stürmer gerne langfristig an den Verein binden möchte. Nun hat der Verein bekanntgegeben, dass Lewandowski seinen laufenden Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2023 verlängert hat. In der Vergangenheit war der 31-Jährige immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht worden - die Spekulationen dürften nun beendet sein.

Lewandowski sagte er sei überzeugt, dass er in den nächsten Jahren mit dem FC Bayern noch viel erreichen werde und dass er stolz sei, Teil des Klubs zu sein. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete Lewandowski als den besten Mittelstürmer der Welt. Man sei sehr glücklich, dass der Pole noch lange für den Verein spielen werde.

28. August: Medienbericht: Stoiber bestätigt Hoeneß-Rücktritt

Seit mehreren Wochen wird über die Zukunft von Uli Hoeneß spekuliert. Ein Rückzug von seinem Amt als Bayern-Präsident gilt als wahrscheinlich. Morgen will er dem Aufsichtsrat seine Entscheidung mitteilen. Wie das Fachmagazin Kicker berichtet, sei jedoch bereits sicher, dass Hoeneß das Amt des Präsidenten und auch den Vorsitz im Aufsichtsrat abgebe. Das Blatt beruft sich dabei auf eine Aussage des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber beim Empfang des FC Bayern im Hofgarten der bayerischen Staatskanzlei. Dort wurde die Mannschaft von Markus Söder (CSU) für den Gewinn des Doubles 2019 geehrt.

Dem Bericht zufolge sprach Stoiber am Rande der Veranstaltung auch über die Beweggründe für Hoeneß' Entscheidung. Demnach seien die Vorwürfe gegen Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung der Münchner 2018 ein "Schock" für ihn gewesen. "Und danach kamen die Zwistigkeiten mit Kalle dazu", so Stoiber weiter. Rummenigge hatte sich im Gegensatz zu Hoeneß nicht klar zugunsten von Trainer Niko Kovac positioniert. Laut Stoiber kämen zudem noch private und persönliche Motive hinzu: Hoeneß wolle sich mehr um seine Familie und Enkel kümmern.

Bei der Veranstaltung versicherte Hoeneß auch, dem FC Bayern trotz des erwarteten Rückzugs weiterhin unterstützen zu wollen. "Die Hilfe für den FC Bayern hat ja nichts mit dem Amt zu tun. Ich habe immer gesagt, dass ich dem Verein, was immer ich tun kann, zur Verfügung stehe - und das ist nicht an irgendein Amt gebunden", sagte Hoeneß.

26. August: FCB-Angreifer Lewandowski jagt den Müller-Rekord

Er trifft wie er will: FCB-Stürmer Robert Lewandowski hat in den ersten beiden Bundesliga-Spielen fünf Treffer erzielt. Am Samstag ballerte der Pole den FC Bayern München im Alleingang zum 3:0-Erfolg gegen den FC Schalke 04. Würde der Angreifer seine Quote von aktuell 2,5 Treffern pro Bundesliga-Partie beibehalten, hätte er am Ende der Spielzeit 85 Treffer auf dem Konto. Das ist freilich unrealistisch. 40 oder mehr Tore scheinen für den FCB-Angreifer in seiner aktuellen Form aber durchaus möglich. Heißt: Der Bundesliga-Tor-Rekord von Gerd Müller, 40 Treffer in der Saison 1971/72, könnte in der laufenden Bundesliga-Spielzeit ernsthaft in Gefahr geraten.

In einer Statistik ist Lewandowski übrigens jetzt schon besser als FCB-Legende Gerd Müller. Der Pole trifft im Schnitt alle 99 Minuten für den FC Bayern. Müller war durchschnittlich alle 105 Minuten für den Rekordmeister erfolgreich.

25. August: Coutinho mit Tor-Debüt beim "Traumspiel" in Vilshofen

Am Samstag gab er sein Debüt in der Bundesliga, am Sonntag feierte er dann sein erstes Tor für den FC Bayern München. Neuzugang Philippe Coutinho traf im "Traumspiel" gegen den Bayern-Fanclub Vilshofen Rot Weiß in der 35. Minute zum 4:0. Das Spiel endete 13:1.

Im ausverkauften Klaus-Augenthaler-Stadion im niederbayerischen Vilshofen konnten die 6500 Zuschauer auch die ersten Tore der Bayern Neuzugänge Ivan Perisic und Michaël Cuisance bejubeln. Bayern-Legende Augenthaler spielte in den ersten 40 Minuten für die Fanclub-Mannschaft, bevor der Weltmeister von 1990 später sogar noch einmal im Trikot des FC Bayern auflief.

Timo Werner verlängert in Leipzig

Lange wurde über einen möglichen Transfer von Timo Werner zum FC Bayern spekuliert. Weil der Vertrag des Nationalspielers in Leipzig im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, standen mehrere Szenarien im Raum. Wechselt er noch in diesem Sommer nach München oder erst im kommenden Jahr - dann aber ablösefrei? Diese Optionen sind nun vom Tisch. Denn der 23-jährige deutsche Nationalspieler hat seinen Vertrag in Leipzig verlängert. Das geht aus einer Mitteilung des Vereins hervor. Werner unterschreibt demnach bis zum 30. Juni 2023 in Leipzig. Nach Informationen des Kicker soll der 23-Jährige eine stattliche Gehaltserhöhung erhalten. Im Vertrag soll außerdem eine Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro festgeschrieben sein.

24. August: Bayern will Marc Roca offenbar doch nicht verpflichten

Nach dem Verkauf von Renato Sanches galt die Verpflichtung von Wunschspieler Marc Roca von Espanol Barcelona schon als so gut wie sicher. Nach einem Bericht der Sport Bild hat der FC Bayern nun allerdings Abstand von einem Transfer des talentierten Mittelfeldspielers genommen.

Der Spanier Roca, der als spielstarker Sechser gilt, hätte den FC Bayern wohl die festgeschrieben Ablösesumme von 40 Millionen Euro gekostet. Bisher hieß es auch stets, dass die Münchner bereit sein sollen, diese zu bezahlen - der 22-Jährige schien auch interessiert zu sein. Es gab sogar diverse Meldungen über eine Einigung des FCB mit Roca.

Laut dem Medienbericht haben sich die Bayern-Verantwortlichen nun aber entschieden, kein Angebot für Roca abzugeben. Zweifel gibt es offenbar an den defensiven Fähigkeiten des U21-Europameisters. Dass die Bayern noch einen weiteren Mittelfeldspieler verpflichten wollen, sei dem Bericht nach aber trotzdem gegeben.

23. August: Lewandowski wird wohl beim FC Bayern verlängern

Nach Informationen der Bild-Zeitung steht Robert Lewandowski kurz vor einer Verlängerung beim FC Bayern München. Der 31-jährige Pole soll demnach noch bis Ende kommender Woche einen Vertrag bis 2023 unterschreiben. 2014 war der Torjäger ablösefrei von Borussia Dortmund nach München gekommen.

Der Bild zufolge hatte es bereits Anfang des Monats ein Gespräch zwischen Torjäger Lewandowski und der Spitze des FC Bayern gegeben. Mitte Juli erklärte Karl-Heinz Rummenigge zudem: "Eingetütet ist es nicht, aber bei Robert gibt es schon die Entwicklung, dass er sich bei Bayern München extrem wohl fühlt."

Soll Medienberichten zufolge seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern: Torjäger Robert Lewandowski.
Bild: Matthias Balk, dpa

In der Vorbereitung hatte Lewandowski mehrmals weitere Neuzugänge beim FC Bayern gefordert. Mit der Verpflichtung von Philippe Coutinho, Ivan Perisic und Michaël Cuisance für die neue Saison ist diese Forderung nun erfüllt.

Renato Sanches verlässt den FC Bayern München

Renato Sanches ist unzufrieden beim FC Bayern München und hat kein Geheimnis daraus gemacht, dass er den Verein verlassen möchte. Wie der TV-Sender Sky nun berichtet, wechselt der 22-jährige Portugiese wohl zum französischen Vizemeister OSC Lille. Die Vereine sollen sich grundsätzlich einig sein. Als Ablöse werden 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen genannt.

Renato Sanches gewann 2016 die Europameisterschaft mit Portugal. Anschließend wechselte er für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro von Sporting Lissabon zum FC Bayern München. Nach seinen Leistungen bei der EM wurde Renato Sanches in München als aufstrebender Star gehandelt. Dem Ruf konnte er nie gerecht werden. Zwischenzeitlich verlieh der FC Bayern Sanches in die Premier League zu Swansea City. Auch dort saß Renato Sanches meist auf der Ersatzbank.

Nach dem Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern München und Hertha BSC Berlin beschwerte sich Renato Sanches öffentlich über seinen Kurzeinsatz. Vereinsintern wurde er dafür mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belangt. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sagte jüngst: "Wir müssen eine Lösung finden, die er mitspielt und die auch für den FC Bayern und vor allem den Trainer tragbar ist."

News: Ist seine Zeit beim FC Bayern abgelaufen? Der OSC Lille will Medienberichten zufolge Europameister Renato Sanches kaufen.
Bild: Matthias Balk, dpa

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19. August: FC Barcelona bestätigt: Bayern zahlt 8,5 Millionen Euro für ein Jahr Coutinho

Der FC Barcelona hat nun auch formell die Ausleihe von Philippe Coutinho an den FC Bayern bestätigt - und bei dieser Gelegenheit auf seiner Homepage die Details des Millionendeals verraten. Demnach wechselt der Brasilianer für eine Leihgebühr von 8,5 Millionen Euro von den Katalanen zum deutschen Rekordmeister. Die Kaufoption, die der FC Bayern für den 27-Jährigen hat, würde eine Ablösesumme von weiteren 120 Millionen Euro vorsehen.

Zieht Bayern die Option, wäre Coutinho - Stand jetzt - der teuerste Spieler, der jemals in die Bundesliga gewechselt ist. Pikant daran: In der offiziellen Pressemitteilung des FC Bayern ist zu lesen, dass beide Klubs Stillschweigen über die weiteren Details vereinbart haben - das sah Barcelona offenbar anders.

Bereits am Sonntag war der Offensivspieler zum Medizincheck in München eingetroffen. Mittlerweile ist der Vertrag auch schon unterschrieben, wie der FC Bayern mitteilte. In der Pressemitteilung des FC Bayern wird Coutinho wie folgt zitiert: "Für mich bedeutet dieser Wechsel eine neue Herausforderung in einem neuen Land bei einem der besten Klubs Europas. Darauf freue ich mich sehr. Ich habe große Ziele wie der FC Bayern, und ich bin überzeugt, dass ich diese zusammen mit meinen neuen Mannschaftskollegen erreichen kann." Bereits am Montagnachmittag soll der Neuzugang vorgestellt werden.

Uli Hoeneß bestätigt wohl Rücktritt beim FC Bayern

Uli Hoeneß plant seinen Rücktritt als Präsident und Aufsichtsratschef beim FC Bayern München. Das soll er am Sonntag der Bild bestätigt haben. Laut dem Bericht habe der 67-Jährige den genauen Zeitpunkt aber offen gelassen.

News zum FC Bayern: Uli Hoeneß soll seinen Rücktritt bestätigt haben.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Außerdem wolle sich Hoeneß nicht ganz zurückziehen. "Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es so weit ist", zitiert ihn die Bild. In den vergangenen Tagen hatte der 67-Jährige nur mitgeteilt, dass er seine Entscheidung bis zum 29. August dem Aufsichtsrat mitteilen wolle.

40 Jahre lang war Hoeneß als Manager beim FC Bayern. Nun soll er den Wunsch haben, etwas kürzerzutreten. Die Entscheidung für einen Rücktritt soll aber auch mit der Kritik zusammenhängen, die er bei der letzten Mitgliederversammlung bekam.

Hier lesen Sie mehr: Uli Hoeneß bestätigt Rückzug vom FC Bayern - Zeitpunkt bleibt offen.

18. August: Michaël Cuisance unterschreibt Fünf-Jahresvertrag beim FC Bayern

Am Sonntag hat der FC Bayern den Wechsel von Michaël Cuisance offiziell verkündet. Demnach unterschreibt der 20 Jahre alte Franzose nach dem überstandenen Medizin-Check einen Fünf-Jahres-Vertrag bis Sommer 2024.

Cuisance, der am Freitag seinen 20. Geburtstag feierte, wird in der Pressemitteilung des Klubs wie folgt zitiert: „Ich weiß, dass dies ein sehr großer Schritt für mich ist. Aber ich fühle mich bereit und bin sehr stolz, künftig das Trikot des FC Bayern tragen zu dürfen. Für mich persönlich ist es super, dass bereits einige Franzosen bei Bayern spielen. Dies wird mir bei der Integration ins Team sicherlich helfen.“

17. August: Cuisance Wechsel zum FC Bayern pefekt

Der Wechsel von Michaël Cuisance zum FC Bayern ist perfekt. Das gab der derzeitige Verein des Spielers, Borussia Mönchengladbach, bekannt. Demnach absolvierte der 20-Jährige am Freitag den Medizincheck in München. Medienberichten zufolge bezahlen die Münchener einen niedrigen zweistelligen Betrag für den Spieler. Ebenso fix soll der Wechsel von Philippe Coutinho nach München sein. Um Renato Sanches gibt es derweil erneut Unruhe.

16. August: FC Bayern steht vor Verpflichtung von Gladbachs Cuisance

Michaël Cuisance von Borussia Mönchengladbach ist bislang einer breiten Masse an Fußball-Fans nicht bekannt - das könnte sich bald ändern. Denn nach übereinstimmenden Berichten von Sky und Kicker ist der 20-jährige Franzose auf dem Weg zum FC Bayern. Der Transfer des Mittelfeldspielers soll in den kommenden Tagen perfekt gemacht werden.

Der mittlerweile 20-jährige Cuisance ist mit seiner Rolle bei der Borussia unzufrieden. "Wir führen seit vielen Wochen Gespräche mit dem Spieler und seinem Management. Es ist überraschend für mich, dass die Unzufriedenheit so groß ist bei einem 19-Jährigen, dass er eine Stammplatz-Garantie fordert, die kein Spieler bei uns hat", hatte Mönchengladbachs Manager Max Eberl auf einer Veranstaltung der Rheinischen Post gesagt. "Mal sehen, wo die Reise hinführt."

Der Franzose kam vor zwei Jahren aus der U10 des AS Nancy zu Gladbach und kam in seiner ersten Saison regelmäßig zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit wurden seine Einsatzzeiten schon geringer, in den elf Partien wurde er meist eingewechselt. Nur einmal durfte er durchspielen.

Bei dem Team vom Niederrhein hat der französische U-20-Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2023, weswegen wohl eine Ablösesumme im hohen einstelligen oder im niedrigen zweistelligen Bereich fällig wird.

FC Bayern startet in die Bundesliga

Der amtierende deutsche Meister eröffnet heute Abend die 57. Bundesliga. In der Allianz Arena in München trifft der FC Bayern auf Hertha BSC Berlin. Anpfiff des Auftakts ist um 20.30 Uhr. Das Eröffnungsspiel wird live im Free-TV im ZDF und auf DAZN übertragen.

Nicht mit dabei sind beim Rekordmeister Ivan Perisic und Javi Martinez. Der kroatische Neuzugang muss noch eine Gelbsperre aus der italienischen Liga absitzen. Der Spanier Martinez wird verletzt fehlen. 80-Millionen-Mann Lucas Hernández dürfte wohl noch nicht von Beginn an spielen. Sollte das Spiel allerdings eindeutig zugunsten des FC Bayern verlaufen, könnte es zu einem Kurzeinsatz für Hernández kommen.

News zum FC Bayern München: Die Jagd auf die Meisterschale der Fußball-Bundesliga wird heute Abend eröffnet: Der FC Bayern empfängt Hertha BSC.
Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Das Eröffnungsspiel der Bundesliga wird seit dem Jahr 2002 vom Meister ausgetragen. Seitdem verlor die jeweilige Mannschaft kein einziges Mal. Es gab insgesamt 14 Siege und drei Unentschieden. Auch heute Abend in der ausverkauften Allianz Arena ist der deutsche Rekordmeister aus München der Favorit.

15. August: Perisic fehlt beim Bundesliga-Auftakt gegen die Hertha

Der FC Bayern München eröffnet am Freitag (20.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC die 57. Bundesligasaison. Erklärtes Ziel von Trainer Niko Kovac und seinen Profis in der Spielzeit 2019/20 ist der achte Meistertitel nacheinander. "Wir leben in einem Rekord und wollen den so lange wie möglich weiter ausbauen", kündigte Kapitän Manuel Neuer an. 

Zum Auftakt fehlt bei den Bayern in der ausverkauften Münchner Arena neben dem verletzten Javi Martínez der von Inter Mailand ausgeliehene Neuzugang Ivan Perisic. Der 30 Jahre alte Außenstürmer muss zum Ligaauftakt eine Gelbsperre aus der vergangenen Saison in Italien absitzen. Kovac erwartet ein "enges Spiel" gegen eine für ihn "sehr gute" Berliner Mannschaft. Die Hertha tritt mit dem neuen, für 20 Millionen Euro verpflichteten Angreifer Dodi Lukebakio an. Der Belgier erzielte in der vergangenen Saison gegen Nationaltorwart Neuer alle drei Tore für Fortuna Düsseldorf beim 3:3 in München.

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13. August: Ivan Perisic wechselt zum FC Bayern

Es hatte sich angedeutet - nun ist es fix: Ivan Perisic wechselt zum FC Bayern München. Wie der Rekordmeister am Dienstag bekannt gab, wechselt der 30 Jahre alte Kroate auf Leihbasis von Inter Mailand zu den Münchnern. Der Leihvertrag ist bis zum Sommer 2020 datiert, danach hat der FC Bayern eine Kaufoption für den Vizeweltmeister.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic wird in der Pressemitteilung des Klubs wie folgt zitiert: "Ivan wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung auf internationalem Top-Niveau sofort weiterhelfen." Dem Kroaten kommt zugute, dass die Bundesliga für ihn kein Neuland ist. Vor seinem Wechsel zu Inter Mailand lief er in der deutschen Eliteliga für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg auf.

Kovac zufrieden nach Sieg im Pokal - Kommen zwei Neue?

Pflichtsieg erledigt. Nun beginnt das Warten beim FC Bayern. Auf Ivan Perisic, auf weitere Transfers und auf den Bundesligastart. Am Montagabend gewann der FC Bayern München in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 3:1 gegen den Viertligisten FC Energie Cottbus. Die Spieler des FC Bayern überzeugten zwar nicht, Bayern-Coach Niko Kovac zeigte sich dennoch zufrieden: "Ich finde, wir haben es gut gemacht. Wir sind weitergekommen, das ist okay. Es hat sich keiner verletzt."

Niko Kovac äußert sich nicht zu Philippe Coutinho

Im Laufe des Tages könnte der FC Bayern die Verpflichtung des kroatischen Angreifers Ivan Perisic bekannt geben. Der 30-Jährige absolvierte am Montag den Medizincheck beim deutschen Rekordmeister. "Sollte das alles gut laufen und die ganzen Papiere hin- und hergeschickt werden, sollte er Spieler von uns werden", sagte Kovac über Ivan Perisic. Lob für den kroatischen Vizeweltmeister von 2018 kam auch von Seiten seiner künftigen Teamkollegen. Torhüter Manuel Neuer sagte: "Er ist ein Spieler, der die Bundesliga sehr gut kennt, der flexibel ist in der Offensive." Und David Alaba ist die Erfahrung wichtig, die ein Spieler wie Ivan Perisic mit ins Team einbringen kann.

Konnte sich beim FC Barcelona keinen Stammplatz erobern: Philippe Coutinho. Laut spanischen Medien soll er ein Kandidat beim FC Bayern sein.
Bild: Edison Vara/AP, dpa

Offen bleibt, ob der FC Bayern neben Ivan Perisic weitere Transfers unternimmt. Zuletzt berichteten spanische Medien, dass der Brasilianer Philippe Coutinho eine mögliche Option des FC Bayern sei. Niko Kovac äußerte sich nicht zu dem Gerücht. Coutinho wechselte im vergangenen Jahr für 145 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Barcelona. Bei den Katalanen konnte er sich bislang nicht entscheidend durchsetzen und steht nun offenbar auf der Streichliste.

Am Freitag, 16. August, startet der FC Bayern in der Bundesliga gegen Hertha BSC Berlin. Anpfiff der Partie in der Allianz Arena ist um 20.30 Uhr.

12. August: Ex-BVB-Spieler Perisic beim Medizincheck in München

Ivan Perisic soll am Montag den obligatorischen Medizincheck beim FC Bayern in München absolviert haben. Das geht aus einem Bericht der Bild-Zeitung hervor. Demnach sagte Perisic beim Verlassen der Praxis: ""Ja, ich hatte gerade den Medizincheck."

Der FC Bayern leiht den kroatischen Flügelstürmer den Berichten nach von Inter Mailand aus. Außerdem besitzt der Rekordmeister eine Kaufoption für den 30-Jährigen. Offiziell bestätigt wurde die Leihe bislang noch nicht. Ivan Perisic spielte in der Bundesliga bereits für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg.

Ivan Perisic gilt als Ersatztransfer für den Wunschspieler Leroy Sané. Der zog sich im englischen Superpokalfinale zwischen dem FC Liverpool und Manchester City einen Kreuzbandanriss zu und wird voraussichtlich die gesamte Hinrunde verletzt ausfallen.

Als weitere Alternative zu Leroy Sané wurde der marokkanische Nationalspieler Hakim Ziyech gehandelt. Der 26-jährige Offensivspieler entschied sich allerdings dafür, seinen Vertrag bei Ajax Amsterdam zu verlängern.

11. August: Boateng entschuldigt sich für sein Verhalten

Zwischen dem FC Bayern und Jérôme Boateng standen die Zeichen eigentlich auf Abschied. Nach dem gewonnenen Double in der vergangenen Saison galt es als sicher, dass der Weltmeister von 2014 die Münchner verlassen wird. Bayern Präsident Uli Hoeneß hatte dem Spieler auch öffentlich einen Wechsel nahezu unmissverständlich nahegelegt, sprach von Boateng als "Fremdkörper". In der Tat wirkte Boateng bei der Meister- und Pokalfeier sichtlich unzufrieden mit seiner Reservistenrolle und brachte dies auch zum Ausdruck.

Für seine lustlosen Auftritte in der Schlussphase der vergangenen Saison hat Boateng nun aber um Entschuldigung gebeten. "Ich weiß, dass viele mein Verhalten damals kritisch gesehen haben, auch viele Fans. Und ich verstehe das. Egal, wie es jetzt weitergeht: Ich möchte mich auf jeden Fall dafür entschuldigen", sagte er Bild am Sonntag. "Das war nicht in Ordnung, aber ich wollte wirklich niemanden verärgern oder beleidigen", sagte der 30-Jährige nun über sein Verhalten. "Ich habe nur aus tiefer Enttäuschung über meine Situation gehandelt. Ich konnte irgendwie nicht anders." 

Zwischen Verein und Spieler kam es seit Beginn der Vorbereitung wieder zu einer Annäherung. Karl-Heinz Rummenigge sprach sich positiv über die körperliche Verfassung aus, mit der Boateng aus dem Urlaub zurückkehrte und lobte auch dessen Verhalten innerhalb der Mannschaft.

10. August: Medienbericht: Perisic-Wechsel nach München vor dem Abschluss

Nach Bekanntgabe der Verletzung von Leroy Sané ist der FC Bayern München weiterhin auf der Suche nach Verstärkung für seine Offensive. Eine Alternative für den verletzten deutschen Nationalspieler könnte aus Italien kommen. Wie mehrere Medien berichten, steht der Wechsel des kroatischen Nationalspielers Ivan Perisic von Inter Mailand kurz vor dem Abschluss. Im Gespräch ist zunächst ein Leihgeschäft, bei dem der FC Bayern über eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro verfügt.

Wegen des bevorstehenden Wechsels sei Perisic schon gar nicht mehr mit seinem Verein Inter Mailand zum Testspiel nach Valencia gereist. Das berichtet die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport. Der 30-Jährige war in der Bundesliga bereits für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg aktiv.

9. August: Salihamidzic will auf dem Transfermarkt "Ruhe bewahren"

Welche Auswirkungen die schwere Verletzung von Leroy Sané auf die Transferbemühungen des FC Bayern um den Nationalspieler hat, ist weiter unklar. Der Fußball-Nationalspieler muss wegen seiner Kreuzbandverletzung im rechten Knie in der kommenden Woche operiert werden. Der FC Bayern hat nun offen gelassen, wie sich die körperliche Verfassung des Flügelspielers auf die weitere Personalpolitik in diesem Sommer auswirkt. Der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic beantwortete die Frage nicht, ob es eine Zusage vom Profi von Manchester City gegeben habe. "Der Transfermarkt - das ist eine Phase, in der man Ruhe bewahren und schauen kann, wie es weiter geht", sagte Salihamidzic.

Die Nachricht von der Kreuzbandverletzung und der kommenden Operation beim deutschen Fußball-Nationalspieler Sané traf die Münchner im Trainingslager in Rottach-Egern. Dort ist Club noch bis zum Samstag vor Ort. 

Abseits des Rasens treiben die Bayern die Personalplanungen für die neue Saison voran. Der 23-jährige Sané, der bei Man City einen Vertrag bis 2021 besitzt, gilt dabei als Königstransfer. Sané sei ein Spieler von Manchester City, deshalb äußere er sich nicht zu ihm, sagte Salihamidzic, sandte aber Genesungswünsche in Richtung des Nationalspielers. 

Die Münchner wollen ihren Kader nach den Zugängen von Benjamin Pavard, Fiete Arp und Lucas Hernández, der beim 23:0 im Freundschaftsspiel gegen den FC Rottach-Egern erstmals für Bayern auflief, weiter verstärken. Die Kadergröße sei "immer ein Spagat", sagte Thomas Müller im Trainingslager. Ein "großer Kader mit sehr viel Qualität" könne zu Härtefällen und etwas mehr Unruhe führen, sagte der 29-Jährige. Ein kleinerer Kader könne durch viele Verletzungen Probleme zur Folge haben.

8. August: Kreuzbandanriss bei Leroy Sané

Er sollte Bayerns Königstransfer in diesem Sommer werden. Doch Leroy Sané hat sich einen Kreuzbandanriss zugezogen. Mittlerweile hat sein Verein Manchester City die Diagnose bestätigt. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Der Nationalspieler muss sich demnach einer Operation unterziehen und könnte die Hinrunde verpassen. Der Transferpoker wird damit noch komplizierter. Für den FC Bayern stellt sich nun die Frage, ob sich der Megatransfer des deutschen Nationalspielers noch lohnt.

8. August: Heute fällt die Entscheidung: Holt der FC Bayern Sané trotz einer Verletzung?

Ob Leroy Sané ein Spieler des FC Bayern wird - diese Entscheidung fällt wohl am heutigen Donnerstag. Denn in England schließt das Transferfenster bereits am 8. August um 18 Uhr. Das bedeutet: Manchester City, der bisherige Klub des 23-Jährigen, könnte nur noch bis zu diesem Zeitpunkt einen Ersatz für Sané verpflichten. Das Transferfenster in Deutschland schließt zwar erst am 2. September, so dass Sané noch später wechseln könnte - ein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt liegt aber eindeutig im Interesse Citys.

Über dem Transfer schwebt aber immer noch die Frage: Wie schwer ist Sanés Verletzung? Der Kicker musste mit einer Knieverletzung im Supercupspiel ausgewechselt werden. Spekuliert wird, dass der Nationalspieler dabei einen Kreuzbandriss erlitten hat. Manchester City gab bis heute keine Auskunft über die Schwere der Verletzung. Fakten schaffte der Klub aber mittlerweile an anderer Stelle: Am Donnerstagvormittag gab der englische Meister die Verpflichtung von Joao Cancelo bekannt. Der portugiesische Rechtsverteidiger kommt für 65 Millionen Euro von Juventus Turin. Dafür geht der Brasilianer Danilo im Gegenzug für 37 Millionen Euro zu Juve.

7. August: Bayern-Star Lewandowski fordert "noch drei neue Spieler"

Der Transfer von Leroy Sané zieht sich weiterhin wie Kaugummi - für Starstürmer Robert Lewandowski würde alleiner der Wechsel des deutschen Nationalspielers aber nicht genügen. "Ich denke, dass wir noch drei neue Spieler brauchen", sagte der 30 Jahre alte Pole der Sport Bild. Schon bei der USA-Reise der Münchner in der Sommerpause und zuletzt nach der 0:2-Niederlage im Supercup gegen Borussia Dortmund hatte Lewandowski weitere Verstärkungen für den deutschen Fußball-Rekordmeister angemahnt.

Robert Lewandowski fordert weiter Verstärkung für den FC Bayern München.
Bild: Sven Hoppe (dpa)

Auch im Fall einer Verpflichtung von Nationalspieler Leroy Sané wäre der Angreifer nicht zufrieden. "Wir brauchen - auch wenn Sané kommt - einen weiteren Außenstürmer", sagte Lewandowski. Nach dem Abschied von Franck Ribéry und Arjen Robben sowie dem Abgang von James habe der FC Bayern auf dieser Position dringenden Bedarf. Zudem wünscht sich Lewandowski "vielleicht einen Sechser oder einen offensiven Spieler für das Zentrum".

6. August: Wie schwer ist die Verletzung Sanés? ManCity schweigt

Sanés derzeitiger Arbeitgeber, der englische Meister und Pokalsieger Manchester City, äußerte sich auch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht zu der Verletzung, die sich der 23-Jährige am Sonntag beim Supercup gegen den FC Liverpool (5:4 im Elfmeterschießen) zugezogen hatte.

Sané hatte sich bei einem Zusammenprall am Knie verletzt und war nach nur zwölf Minuten vom Platz gehumpelt. Als er nach dem Spiel zum Mannschaftsbus ging, humpelte er nur noch leicht und trug einen Verband um das lädierte Knie. City-Coach Pep Guardiola äußerte sich nach dem Spiel zuversichtlich. "Ich glaube, es ist nicht schlimm", sagte der frühere Bayern-Trainer. Er wolle aber abwarten, was die Ärzte sagen. Wann mit einer Diagnose zu rechnen ist, blieb offen, ebenso, ob Sanés Wechsel nach München tatsächlich zustande kommt. Die britische Zeitung "Manchester Evening News" berichtete am Dienstag, ein Angebot des FC Bayern an Man City stehe noch aus.

Die Münchner bezogen derweil am Nachmittag ihr Trainingslager am Tegernsee. Trainer Niko Kovac, der weiter auf den erhofften Zugang von Sané warten muss, und seine Spieler schrieben Autogramme. Dazu posierten die Stars für Erinnerungsfotos. Bis zum Samstag bereiten sich die Bayern in Rottach-Egern auf die weiteren Aufgaben vor. Neben zwei öffentlichen Einheiten und einem Freundschaftsspiel am Donnerstagabend gegen den unterklassigen FC Rottach-Egern stehen mehrere geheime Trainingseinheiten an.

Neuzugang Lucas Hernández soll am Tegernsee ins Mannschaftstraining einsteigen. Der französische Weltmeister steht nach einer Knieoperation vor der Rückkehr. Der Verteidiger war für 80 Millionen von Atlético Madrid gekommen.

5. August: Kommen die Sanés im Doppelpack zum FC Bayern?

Der Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München zieht sich seit Wochen hin. Nun hat der Verein auch den jüngeren Bruder Sidi Sané ins Visier genommen. Das berichtet der Kicker in seiner Montagsausgabe. Der 16-Jährige spielt derzeit in einer der Jugendmannschaften vom FC Schalke 04. Er spielt wie sein älterer Bruder im Angriff, kann sowohl in der zentralen spielen wie auch auf der Außenbahn.

Beim FC Bayern München könnte Sidi Sané in der U17 unter Miroslav Klose spielen. Wie die Bild berichtet, gibt es bislang noch keine Verhandlungen zwischen den Bayern und den Schalkern über einen möglichen Wechsel.

Sidi Sané hat Potenzial, das andere nicht haben

Sidi Sané gilt zwar als talentiert, hatte aber in der Vergangenheit bereits mit mehreren Verletzungen zu kämpfen - darunter ein Kreuzbandriss. Sein Ex-Trainer Willi Landgraf sagte jüngst über ihn: "Sidi bringt Potenzial mit, das andere nicht haben."

Weiterhin unklar ist, wie schwer die Knieverletzung von Leroy Sané ist und ob sie den Wechsel zum FC Bayern München entscheidend beeinflusst. Die britische Tageszeitung The Independent schreibt, dass Sané trotz aller Widrigkeiten einen Wechsel zum FC Bayern München bevorzugen würde.

4. August: Schock für den FC Bayern: Leroy Sané verletzt sich bei Supercup

Der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern schien bereits nur noch eine Formsache zu sein - nun könnte der Mega-Deal zwischen Manchester City und dem FC Bayern doch noch zu platzen. Grund ist eine Verletzung, die sich Sané beim Supercup-Spiel seines Teams gegen den FC Liverpool am Sonntag zugezogen hat. Ohne gegnerische Einwirkungen und nach gerade mal acht gespielten Minuten verletzte sich der deutsche Nationalspieler und musste ausgewechselt werden.

Wie schwer die Verletzung Sanés ist, ist bislang nicht bekannt. Nach den jüngsten Meldungen soll der FC Bayern bereit sein, für Sané ein 200 Millionen schweres Paket aus Ablöse, Handgeld und Gehalt zu schnüren. Ob das im Falle einer schweren Verletzung des Kickers auch noch gilt, ist fraglich.

Manchester Citys Leroy Sané hatte sich in der Partie gegen den FC Liverpool verletzt.
Bild: Adam Davy/PA Wire (dpa)

 

Sancho-Tritt: Kimmich uneinsichtig - Zorc kritisiert Gelb

Joshua Kimmich zeigte sich uneinsichtig. "Ich war sauer, dass ich Gelb bekommen habe", sagte der Nationalspieler vom FC Bayern und fügte hinzu: "Wenn ich Rot bekommen hätte, hätte ich wahrscheinlich getobt."

Unterstützung erhielt Kimmich (24) vom Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der erklärte: "Ich hätte nicht mal eine Gelbe Karte gegeben."

Mit dieser Meinung standen die beiden Bayern aber ziemlich allein da. Die Mehrheit hielt Kimmichs Tritt an der Außenlinie gegen Dortmunds Jadon Sancho im Supercup für rotwürdig. Als "dunkelrot" stufte ihn gar Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer als Experte der "Bild am Sonntag" ein. Und BVB-Manager Michael Zorc sagte zu "Funke Sport": "Er tritt ihm mit Absicht auf den Fuß und der Tritt geht in Richtung Knöchel. Es kann keine andere Entscheidung als Rot geben."

Gut bedient: Bayerns Joshua Kimmich sieht Gelb.
Bild: Guido Kirchner (dpa)

Den Vorsatz bestreitet Kimmich allerdings. "Das sieht vielleicht schlimm aus, aber es war gar keine Absicht. Und das wäre ja auch pure Dummheit gewesen, weil jeder hinguckt." Das tat auch Video-Assistent Robert Schröder, der Schiedsrichter Daniel Siebert aber keinen Hinweis gab. "Unverständlich" war das für Kinhöfer. Und für Zorc: "Da kann man 35 Seminare bekommen, in dem Moment, in dem das so bewertet wird, braucht man den Videoschiedsrichter nicht."

Indes hat Michael Zorc die Entscheidung des Video-Assistenten, das Foul des Münchners Joshua Kimmich am Dortmunder Jadon Sancho nur mit einer Gelben Karte zu ahnden, scharf kritisiert. "Nach Ansicht der Bilder fehlt mir jegliches Verständnis, aber wirklich jegliches Verständnis dafür, wie man da in Köln im Keller sitzen kann und sagen kann: Das ist eine Gelbe Karte", sagte der BVB-Sportdirektor zu "Funke Sport".

"Das ist eine glasklare Rote Karte. Der Ball war im Aus, das Spiel war unterbrochen. Dann war es eine deutliche Tätlichkeit von Joshua Kimmich", klagte Zorc.

Anders als Kimmich wertete Zorc die Aktion als Absicht: "Er tritt ihm mit Absicht auf den Fuß und der Tritt geht in Richtung Knöchel. Es kann keine andere Entscheidung als Rot geben. Da kann man 35 Seminare bekommen, in dem Moment, in dem das so bewertet wird, braucht man den Videoschiedsrichter nicht."

1. August: Medien: Sané soll sich für Wechsel zum FC Bayern entschieden haben

Fußball-Nationalspieler Leroy Sané soll sich laut Berichten von Kicker und Bild-Zeitung für einen Wechsel zum FC Bayern München entschieden haben. Das berichten beide Medien übereinstimmend am Donnerstagabend ohne Angabe von Quellen. Demnach soll der 23-Jährige für mehr als 100 Millionen Euro vom englischen Meister Manchester City zum deutschen Rekordchampion gehen und bei den Bayern einen Vertrag für vier oder fünf Jahre unterschreiben.

Der FC Bayern hat die Berichte am Donnerstagabend dementiert: "Medienberichte vom heutigen Tage, mit dem Inhalt, dass sich Leroy Sané für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hätte, entsprechen nicht der Wahrheit", twitterte der Verein.

Seit mehreren Wochen wird über den möglichen Rekordtransfer für den deutschen Fußball spekuliert. Am vergangenen Wochenende hatte Bayern-Trainer Niko Kovac den Wunsch wiederholt, Sané nach München zu holen und sich zuversichtlich gezeigt, dass der Wechsel gelingen werde. Für das öffentliche Vorpreschen war er von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kritisiert worden. Die Bayern entschuldigten sich bei Manchester City.

Bislang haben die Bayern für die kommende Saison die französischen Weltmeister Lucas Hernandez (Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart), Jann-Fiete Arp (Hamburger SV) und den Neuseeländer Sarpreet Singh verpflichtet.

Bayern gibt Entwarnung bei Coman-Verletzung

Der FC Bayern München hat bei Kingsley Coman Entwarnung gegeben. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mitteilte, erlitt der französische Nationalspieler beim 5:6 im Elfmeterschießen des Audi-Cup-Finales gegen Tottenham Hotspur am Mittwochabend eine schwere Knieprellung. Das habe eine Untersuchung durch die medizinische Abteilung des FC Bayern ergeben. Der 23 Jahre alte Offensivspieler kann den Angaben zufolge voraussichtlich schon am Freitag wieder ins Training einsteigen.

Der in der Schlussphase eingewechselte Coman war bei einem Zweikampf am linken Knie getroffen worden, hatte vor Schmerzen aufgeschrien und nicht mehr weiterspielen können. "Ich glaube, dass es nicht so schlimm ist. Wir hoffen, dass er die nächsten Tage wieder mit dabei ist", hatte Trainer Niko Kovac am Mittwochabend nach dem Spiel gesagt.

Kovac zu Coman-Verletzung: "Glaube, dass es nicht so schlimm ist"

Bayern Spieler Kingsley Coman hat sich im Finale des Audi-Cups gegen Tottenham Hotspur verletzt - die Aussichten sind jedoch nicht allzu schlecht. Trainer Niko Kovac zumindest zeigt sich zuversichtlich: "Ich glaube, dass es nicht so schlimm ist. Wir hoffen, dass er die nächsten Tage wieder mit dabei ist." Trotzdem sei der Schlag, den der französische Spieler abbekommen habe, natürlich sehr schmerzhaft. Coman humpelte während des Spiels vom Platz - nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung. Er ging mit einem bandagierten linken Knie vom Platz. Schwere Verletzungen gehören zu Comans Karriere, sie warfen den 23-Jährigen immer wieder zurück.

Der FC Bayern verlor gegen Tottenham mit 5:6. Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier

30. Juli:  Karl-Heinz Rummenigge stört sich an Kovac-Aussagen über Wechsel von Sané

Bayern-Trainer Niko Kovac hätte aus Sicht des FCB-Vorstandsvorsitzenden nicht öffentlich über den Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern spekulieren dürfen. Deshalb hat Bayern-Boss Rummenigge den Trainer der Profi-Mannschaft gerügt. Er sagte: "Mir hat die Aussage nicht gefallen. Da mache ich keinen Hehl draus. Wir haben mit Manchester City ein sehr gutes Verhältnis."

Nach Ansicht des FCB-Vorstandsvorsitzenden hat sich Bayern-Trainer Kovac zu sehr in dessen Arbeit eingemischt. Zu laufenden Verhandlungen sollte in der Öffentlichkeit nichts gesagt werden.

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FC Bayern trifft beim Audi Cup auf Fenerbahce Istanbul

Der FC Bayern ist wieder dahoam - und präsentiert sich erstmals in diesem Sommer in Allianz Arena. Nachdem die Münchner zuletzt drei Testspiele in den USA absolviert hatten, treten sie heute Abend (20.30 Uhr/alle Spiele im ZDF) im Rahmen des Audi Cups im heimischen Stadion gegen den türkischen Traditionsclub Fenerbahce Istanbul an. Zum Kader der Türken gehört auch der ehemalige Bundesliga-Profi und Fußball-Nationalspieler Max Kruse. Im zweiten Duell des Tages trifft Real Madrid mit Toni Kroos auf den englischen Champions League-Finalisten Tottenham Hotspur (18.00 Uhr).

Das Finale des Viererturniers steigt am Mittwoch. Anpfiff ist um 20.30 Uhr in der Allianz Arena. In der anderen Partie geht es um Platz drei. Der FCB hat den Audi Cup, der heuer zum sechsten Mal ausgetragen wird, bisher dreimal für sich entschieden. Der letzte Turniersieg ist aber schon wieder eine Weile her. 2015 besiegten die Münchner Real Madrid im Endspiel.

Im Turnier wollen sich die Bayern den letzten Feinschliff für das erste Pflichtspiel der Saison holen. Das steht am Samstag auf dem Programm. Im Supercup tritt der FCB bei Vizemeister Borussia Dortmund an. Für FCB-Coach Nico Kovac ist der Audi Cup die optimale Vorbereitung für die Partie in Dortmund. "Früher haben wir auf Dorfplätzen gespielt, jetzt spielen wir schon Vorbereitungsspiele gegen Topmannschaften. Das bringt uns selbst in eine gute Position", sagt der FCB-Coach.

Heute Abend, in der Partie gegen den türkischen Spitzenklub Fenerbahce, könnte Neuzugang Benjamin Pavard (kam im Sommer von Absteiger VfB Stuttgart) sein Heim-Debüt für die Münchner geben. Auf einen Auftritt von Weltmeister Lucas Hernández müssen die FCB-Fans aber definitiv noch warten. Der Franzose, der sich nach einer Knie-OP im Reha-Training befindet, wird beim Audi Cup nicht zum Einsatz kommen.

29. Juli: Eintracht Frankfurt hat laut Berichten Interesse an Franck Ribéry

Eintracht Frankfurt ist mit Hochdruck dabei, den eigenen Kader fit für die kommende Saison zu machen, nachdem das Team von Adi Hütter mehrere Stammkräfte an die Konkurrenz verloren hat. Dabei wollen die Frankfurter offenbar nicht nur FCA-Verteidiger Martin Hinteregger fest verpflichten, sondern zeigen angeblich auch Interesse am ehemaligen Bayern-Flügelflitzer Franck Ribéry, das berichtet die Bild . Die Karriere des Publikumslieblings beim FC Bayern München ist vergangene Saison nach vielen Jahren und gemeinsamen Erfolgen zu Ende gegangen, der FCB will den personellen Umbruch vorantreiben. Doch an ein Karriereende wie Bayern-Kollege Arjen Robben will Rbéry noch nicht denken. Zwei Jahre wolle er noch auf höchstem Niveau spielen, hatte der 36-jährige Franzose nach der Saison bereits angekündigt. In Frankfurt?

Laut Bild hat die Eintracht Kontakt zur Ribérys Berater aufgenommen, um wegen eines möglichen Engagements und einem stark leistungsbezogenen Einjahresvertrag anzufragen, heißt es in dem Bericht. Die Frankfurter Vertreter dementierten Verhandlungen mit Ribéry jedoch. Der Franzose selbst hat sich noch nicht über ein neues Engagement geäußert. Eigentlich wollte Ribéry in Deutschland nach seinen zwölf Jahren bei Bayern nicht mehr für einen anderen Bundesligaclub auflaufen, hatte er einst gesagt. Ob es dabei bleibt?

28. Juli: Kovac zu Sané-Transfer: "Bin sehr zuversichtlich"

Niko Kovac rechnet fest mit einer Verpflichtung von Nationalspieler Leroy Sané. "Ich bin sehr zuversichtlich, davon gehe ich aus, dass wir ihn bekommen können", sagte der Bayern-Trainer in einem Interview des ZDF. Die Clubspitze der Münchner bemühe sich "sehr engagiert" um einen Transfer des 23 Jahre alten Offensivspielers von Manchester City. Der FC Bayern habe klar gesagt, dass er einen Hochkaräter holen möchte, betonte Kovac. "Leroy ist ein toller Fußballer, der das in England, aber auch in der Nationalmannschaft auch bewiesen hat", sagte der 47-Jährige.

Bleibt Jerome Boateng doch? Hansi Flick macht sich für den 30-Jährigen stark

Die Zeit von Jerome Boateng beim FC Bayern schien sich schon dem Ende hin zu neigen - doch in den vergangenen Tagen hat der 30-Jährige wieder viel Kredit beim Rekordmeister aufgeholt. Nachdem Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Wechsel des Innenverteidigers schon vorweg genommen hatte , hat der ehemalige Nationalspieler beim Trainerteam restlos überzeugt.

Auf der USA-Reise beeindruckte Boateng mit starken Leistungen und gehörte zum Beispiel beim 3:1-Sieg gegen Real Madrid zu den besten Bayern-Akteuren. Nachdem sich bereits Chefcoach Niko Kovac anerkennend über seine Leistung gezeigt hatte, verteilt nun auch der neue Co-Trainer Hans-Dieter Flick ein Lob für Boatengs Performance. Bei Sport1 sagte Flick, Boateng sei "einer der besten Innenverteidiger" und ein "absoluter Topspieler". Flick, der den Defensivspieler schon von der deutschen Nationalmannschaft kennt, sagt: "Er hat sich hier bisher gut verkauft, so kenne ich ihn. Und so habe ich ihn immer zu schätzen gewusst."

Bayern Münchens Jérôme Boateng hat den neuen Co-Trainer Hansi Flick überzeugt.
Bild: Javier Rojas/Pi/Prensa Internacional via ZUMA (dpa)

26. Juli: Kingsley Coman macht sich für Sané-Wechsel stark

Kommt Leroy Sané nun zum FC Bayern oder nicht? Diese Frage beschäftigt nicht nur das Umfeld und die Fans des Rekordmeisters, sondern offenbar auch die Spieler. Das belegt eine Aussage von Kingsley Coman. Er hofft auf einen Wechsel von Leroy Sané. Der Franzose sagte der Bild: "Wir können sicherlich den einen oder anderen Außenspieler noch gut gebrauchen. Ich finde Sané top, er ist ein super Spieler. Ich hoffe natürlich, dass er kommt."

Bayern Münchens Kingsley Coman würde sich über die Verpflichtung von Leroy Sané freuen.
Bild: Uwe Anspach, dpa

Pikant daran: Sané wäre ein direkter Konkurrent von Coman im Kampf um eine der Positionen auf der offensiven Außenbahn. Von seinem Verein Manchester City bekäme Sané offenbar die Freigabe, wie City-Trainer Pep Guardiola zuletzt verraten hatte: "Er muss sich entscheiden. Wenn er gehen möchte, kann er das, aber wir wären traurig." Sané hat in Manchester noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021. City hatte sich zuletzt um eine Verlängerung des Kontrakts bemüht. Allerdings steht der Club wegen der UEFA-Richtlinien zum Financial Fairplay unter Druck, Transfer-Einnahmen durch Spielerverkäufe erzielen zu müssen.

25. Juli 2019: FC Bayern laut Medienbericht ohne Kontakt zu Sané

Der FC Bayern ist bei seiner geplanten Verpflichtung von Leroy Sané nicht wirklich weitergekommen. Wie der Kicker berichtet, haben die Bayern weiter keinen Kontakt zu dem Nationalspieler von Manchester City. Bayern will den 23-Jährigen für die Außenbahn verpflichten, nachdem die Routiniers Arjen Robben und Franck Ribéry den Verein in diesem Sommer verlassen haben.

Wäre für die Bayern ein Spieler, der sie weiterbringt: Leroy Sané.
Bild: Martin Rickett/PA/AP, dpa

ManCity-Trainer Pep Guardiola hatte am Mittwochabend bei einer Werbereise des Premier-League-Meisters in Hongkong gesagt, die Zukunft Sanés liege in der Hand des Spielers. "Er muss sich entscheiden. Wenn er gehen möchte, kann er das, aber wir wären traurig", sagte Guardiola, der weiterhin hofft, dass sein Offensivakteur das Angebot einer Vertragsverlängerung annimmt.

24. Juli 2019: Rücktritts-Meldung: Uli Hoeneß will Ende August Erklärung abgeben

Die Nachricht sorgt für hohe Wellen: Uli Hoeneß will wohl sein Amt als Präsident und Aufsichtsratschef beim Fußball-Rekordmeister FC Bayern aufgeben. Dies berichtete am Dienstag die Bild-Zeitung.

Hoeneß selbst wollte dazu zunächst nicht Stellung nehmen. Wie er dem Kicker am Mittwoch sagte, wolle er seine Entscheidung Ende August verkünden. Hoeneß sagte: "Am 29. August werde ich dem Aufsichtsrat meine Entscheidung mitteilen, vorher gibt es von mir keine offizielle Erklärung."

Die Meldung der Bild-Zeitung wollte Hoeneß weder bestätigen noch dementieren. Der FC Bayern gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Als Hoeneß-Nachfolger wird der ehemalige Adidas-Chef Herbert Hainer gehandelt. Er soll Hoeneß an der Spitze des Vereins und im Kontrollgremium, wo er zuletzt bereits Stellvertreter von Hoeneß war, nachfolgen.

Ganz verlassen will Uli Hoeneß den FC Bayern aber nicht: Wie der Kicker schreibt, wolle der 67-Jährige einen Platz im Aufsichtsrat behalten.

23. Juli 2019: Bericht: Uli Hoeneß hört wohl beim FC Bayern auf

Nach Informationen der Bild zieht sich Uli Hoeneß beim FC Bayern München zurück - nach neun Jahren als Spieler und 40 Jahren als Manager. Er wolle bei der Jahreshauptversammlung im November nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Außerdem plane er, den Posten als Aufsichtsratschef abzugeben - an den aktuellen Stellvertreter Herbert Hainer. Der frühere Adidas-Chef soll den FC Bayern künftig mit Oliver Kahn führen, der schon als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge feststeht.

Laut der Bild soll es schon länger der Wunsch von Hoeneß sein, etwas kürzerzutreten. Aber auch die Kritik an seiner Person bei der vergangenen Mitgliederversammlung habe zu der Entscheidung beigetragen, sich beim FC Bayern zurückzuziehen. Eine Bestätigung für den Medienbericht gibt es nicht. Ein Vereinssprecher wollte während der USA-Reise keine Stellungnahme abgeben. Nach Informationen der dpa kam die Nachricht aus Deutschland für den FC Bayern in Kansas völlig überraschend.

Trainer Niko Kovac sagte gegenüber Pressevertretern, dass er gerne etwas sagen würde, es aber nicht könne, da er "wirklich nicht wisse", wie viel Wahrheitsgehalt im Bericht der Bild stecke. Deswegen wollte er die Meldung nicht kommentieren. Auch Spieler wie Thomas Müller, David Alaba und Leon Goretzka sagten, sie hätten noch keine Informationen aus erster Hand und wollten erst einmal abwarten. Einen FC Bayern ohne Hoeneß könne man sich aber nur schwer vorstellen.

Rummenigge lobt USA-Tour des FC Bayern

Die USA-Tour des FC Bayern geht langsam zu Ende. Spätestens nachdem 3:1-Sieg über Real Madrid können die Profis mit viel Selbstvertrauen in die restliche Vorbereitung auf die Bundesliga gehen und ins letzte Spiel in Kansas City gegen AC Mailand. Die Reise in die USA ist aber nicht nur aus sportlicher Sicht erfolgreich gewesen. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sprach von dem "perfekten Spagat" zwischen den Interessen des Vereins und dem Fußball. Er ging sogar so weit und sagte: "Das war die rundeste, interessanteste und erfolgreichste Tour."

Das neue Champions-League-Trikot der Bayern ist da

Der FC Bayern hat das neue Trikot für die Champions League vorgestellt. Künftig wird der Rekordmeister in der Königsklasse mit einem dunkelblauen Shirt und leuchtend roten Applikationen auflaufen. Auch das Vereinswappen und die drei Streifen des Trikotausrüsters sind in der Farbe gehalten.

Der FC Bayern wird das Trikot zum ersten Mal in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beim Test in Kansas City gegen den AC Mailand tragen.

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22. Juli: Bayern-Trainer Niko Kovac adelt Mittelfeldmotor Thiago: "Sensationell gut"

Das Engagement des Spaniers Thiago beim FC Bayern war zu Beginn geprägt vom Ausspruch "Thiago oder nix" - das hatte der damalige Coach der Bayern über den Spanier gesagt, als es um einen möglichen Wechsel vom  FC Barcelona zu den Bayern ging. Thiago genießt auch beim aktuellen Trainer der Münchner einen enorm hohen Stellenwert, wie Niko Kovac auf der USA-Reise der Bayern betonte.

In Houston schwärmte Kovac von seinem Chef im Mittelfeld. "Was soll ich zu Thiago sagen? Top! Das, was Thiago letztes Jahr gespielt hat, war sensationell gut." Der einst 25 Millionen Euro teure Zugang vom FC Barcelona hätte viel mehr öffentliche Anerkennnung verdient, meinte Kovac. "Er ist unser Taktgeber im Mittelfeld, ein Spieler, der mit dem Ball alles kann. Er kann das Spiel beschleunigen, er kann es beruhigen, er denkt auf dem Platz wie ein Trainer. Das ist das, war sich jeder Trainer wünscht", schwärmte Kovac.

Ist zum Fixpunkt im 4-3-3-System von Trainer Niko Kovac geworden: Thiago.
Bild: Matthias Balk. dpa

Im Mittelfeld der Bayern dürfte der Spanier angesichts dieser Vorschusslorbeeren wieder einen festen Platz im defensiven Mittelfeld haben - und auch eine Führungsrolle? Vor dem Real-Spiel sprach Thiago ausnahmsweise bei einer Pressekonferenz. "Es geht nicht darum, Leader zu sein", sagte er. "Ich bin hier, um die Mannschaft besser zu machen, ihr zu helfen." Von einer besonderen Beziehung zu Kovac mochte er nicht reden. Viel zu lange haftete ihm in München das Etikett des Pep-Zöglings an, um dann jetzt als Kovac-Günstling dargestellt zu werden.

21. Juli:  FC Bayern feiert Erfolg gegen Real Madrid - Boateng reist ab

Der FC Bayern hat auf seiner USA-Reise feiert nach einer ansehnlichen Vorstellung einen Prestigeerfolg gegen Real Madrid. Die Bayern gewannen das Testspiel in Houston mit 3:1.  Corentin Tolisso, Robert Lewandowski  und Serge Gnabry erzielten vor 60 413 Zuschauer die Treffer für das Team von Trainer Niko Kovac. Für Real verkürzte Rodrygo noch mit einem direkt verwandelten Freistoß (84.). Zuvor hatte Torwart Sven Ulreich wegen einer strittigen Notbremse gegen Rodrygo außerhalb des Strafraums die Rote Karte gesehen.

Bayern Münchens Jérôme Boateng hat den neuen Co-Trainer Hansi Flick überzeugt.
Bild: Javier Rojas/Pi/Prensa Internacional via ZUMA (dpa)

Für Abwehrspieler Jérôme Boateng ist die USA-Reise des FC Bayern damit aber schon wieder beendet. Der 30-Jährige flog "aus privaten Gründen" zurück nach München, wie der Verein meldete. "Sportlich gesehen bin ich mit ihm sehr zufrieden, nicht nur mit dem Spiel, welches er heute abgeliefert hat", sagte Trainer Niko Kovac. "Das war so, wie ich ihn kenne, wie wir ihn alle kennen. Großes Lob, großes Kompliment. Das hat er auch schon im Training angedeutet."

Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich am Samstag in Houston sehr positiv über den Weltmeister von 2014 geäußert, dem Präsident Uli Hoeneß am Ende der vergangenen Saison mit deutlichen Worten einen Vereinswechsel nahegelegt hatte. "Er hat das gut gemacht, er hat sich top vorbereitet auf diese Reise. Er kam mit bestem Gewicht und schon einer gewissen Fitness", sagte Rummenigge.

Joshua Kimmich (M) setzt sich am Bell gegen Karim Benzema (l) und Takefusa Kubo von Real Madrid durch.
Bild: Michael Wyke/AP (dpa)

20. Juli: Renato Sanches muss beim FC Bayern bleiben

Renato Sanches spielt beim FC Bayern München nur eine untergeordnete Rolle. In der vergangenen Saison kam er in 24 Pflichtspielen zum Einsatz. Der 21-Jährige denkt daher über einen Wechsel nach und sprach zuletzt von "guten Angeboten". Jetzt machte Trainer Niko Kovac aber klar: "Renato Sanches bleibt."

Laut Kovac möchte der FC Bayern Sanches unbedingt behalten. Er gehe auch davon aus, dass der Spieler in der neuen Saison mehr Einsätze bekommen werde. Dennoch schließe er nicht aus, dass für das Mittelfeld noch ein weiterer Spieler verpflichtet werden könne.

Sanches spielt seit 2016 für den FC Bayern. In der Saison 2017 / 2018 war er an Swansea City ausgeliehen.

18. Juli: FC Bayern verliert erstes Testspiel gegen Arsenal

Real Madrid und AC Mailand - das sind die nächsten Gegner vom FC Bayern München auf seiner USA-Reise. Das erste von drei Testspielen gegen FC Arsenal verloren die Stars von der Säbener Straße am Mittwochabend in Los Angeles. Zwar gelang Robert Lewandowski in der 71. Minute mit dem Kopf der Anschlusstreffer, nachdem der Nachwuchsakteur Louis Poznanski in der 49. Minute ins eigene Tor traf. Er hatte einen Schuss des ehemaligen Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang unglücklich abgefälscht.

Doch der Treffer von Lewandowski half nichts. In der 88. Spielminute erzielte der kurz zuvor eingewechselte Angreifer Eddi Nketiah das Siegtor für die Gunners aus London. 26.704 Zuschauer verfolgten das unterhaltsame Spiel der europäischen Topmannschaften im Stadion des MLS-Clubs Los Angeles Galaxy. Hohes Tempo war im Spiel, beide Mannschaften erspielten sich zahlreiche Torchancen. FC-Bayern-Coach Niko Kovac setzte im ersten Test der Saisonvorbereitung in beiden Hälften verschiedene Teams ein.

Angesichts des zu dünnen Profikaders kamen sechs Nachwuchsakteure zum Einsatz. Die Neuzugänge Benjamin Pavard und Fiete Arp debütierten derweil. Die Abwehr um Weltmeister Pavard und Niklas Süle wackelte in der zweiten Halbzeit doch arg. In der torlosen ersten Hälfte scheiterte Thomas Müller bei der besten Bayern-Chance am stark reagierenden Ex-Leverkusener Bernd Leno im Arsenal-Tor (32.). Auf der Gegenseite konnte sich auch Bayern-Torhüter Manuel Neuer auszeichnen, als er einen Schuss des ehemaligen DFB-Kollegen Mesut Özil aus spitzem Winkel glänzend abwehren konnte (38.). (AZ, dpa)

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