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Augsburger Panther

27.02.2015

Letztes Saison-Heimspiel: Und wieder jubeln die Anderen

Krefelds Istvan Sofron jubelt über seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Augsburger Torwart Markus Keller und sein Kollege Brady Lamb haben das Nachsehen.
Bild: Siegfried Kerpf

Den Augsburger Panthern gelingt auch im letzten Saison-Heimspiel gegen Krefeld kein Sieg, weil das Überzahlspiel nicht funktioniert.

Die Saison hatte so vielversprechend begonnen: Nach neun Spieltagen waren die Augsburger Panther am 11. Oktober mit 19 Punkten die Nummer zwei der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hinter den Mannheimer Adlern (24.) Knapp fünf Monate später führt Mannheim weiterhin die Tabelle an, die Panther dagegen haben einen  in der  Vereinsgeschichte beispiellosen Absturz hinter sich. In 42 Partien gelangen ihnen nur noch 31  Punkte – viel zu wenig für einen Platz in den Play-offs.

Die Abschiedsvorstellung im Curt-Frenzel-Stadion gegen die Krefelder Pinguine war ein Spiegelbild der Saison. Es gab einige schöne Aktionen, aber auch reichlich Konfusion im Spiel der Panther. Vor allem im Überzahlspiel war beim 2:3 (0:2, 1;1, 1:0) vor 4114 Zuschauern wenig System erkennbar. Damit qualifizierten sich die Gäste, endgültig für die Endrunde.

Für die Panther (Rang 12) endet die Spielzeit dagegen mit der Begegnung am Sonntag in Straubing. Bei den Tigers steht Larry Mitchell an der Bande, der Anfang Dezember als Panthertrainer gehen musste. Für ihn übernahm Assistent Greg Thomson die Verantwortung, der die Mannschaft nicht aus der Krise führen konnte.

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Viele als Führungsspieler eingeplante Profis waren entweder verletzt oder nicht in Form. Der kanadische Ex-Weltmeister Chris Mason ist bereits seit Ende Januar wegen Rückenbeschwerden außer Gefecht, gestern stand wieder Markus Keller im Tor. Ohne fünf lädierte oder gesperrte Stürmer war der Panther-Angriff dünn aufgestellt  und in der eigenen Zone fehlte häufig die Ordnung.

Die Augsburger hatten ihre Chancen

Nach dem 0:1 durch Marcel Müller (6.) hatten die Augsburger zahlreiche Gelegenheiten zum Ausgleich. Doch Tomas Duba im Krefelder Tor war auf der Hut. Sogar einen Penalty von Adrian Grygiel wehrte er ab (13.). Die Pinguine waren cleverer im Abschluss. Gleich in ihrem ersten Überzahlspiel erhöhte Istvan Sofron auf 2:0 (20.).

Nur in der Schuss-Statistik (19:12) hatten die Panther nach dem ersten Abschnitt  ein Plus. Der erste Treffer gelang ihnen ausgerechnet in Unterzahl.  Greg Moore enteilte der Krefelder Abwehr und schloss erfolgreich ab (26.). In derselben Minute stellte Robin Weihager mit einem Schlagschuss von der blauen Linie für Krefeld den alten Abstand wieder her.

Den Augsburgern fehlte dieses Geschick im Powerplay. Als der Krefelder Mike Mieszkowski mit seinem Stock den Pantherverteidiger Patrick Seifert im Gesicht erwischte, musste er in die Kabine, doch sein Team überstand die fünf Minuten Unterzahl problemlos. Erst Spencer Machacek sorgte mit seinem 2:3 in der 50. Minute noch einmal für Spannung. Nun kam auf den Rängen Stimmung auf, die Panther mobilisierten die letzten Kräfte – sogar mit 6:3-Überzahl ohne Torwart. Aber der Puck ging nicht über die Linie.

Augsburger Panther Keller - Seifert, Lamb; Reiß, Woywitka; Tölzer, Bettauer;  Jobke - Machacek, Moore, DaSilva; Grygiel, Caporusso, Ciernik; Hinterstocker, Breitkreuz, Schäffler; Riefers

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