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Augsburger Panther

20.04.2019

Saison-Zeugnis für die Panther: Die Spieler verdienen Top-Noten

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Für die Augsburger Panther und ihre Fans gab es in der vergangenen Saison viel zu feiern.
Bild: Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther begeistern die Fans. In unserem Saison-Zeugnis gibt es viele gute Noten - und einige Spieler, die herausragen.

Nach dieser Saison den Panthern ein Zeugnis auszustellen muss fast zwangsläufig jede Menge Lob enthalten. Immerhin war es eine Saison, die mit dem siebten Spiel des Halbfinales gegen den deutschen Meister München endete.

Tor

Olivier Roy Der Erfolgsgarant in den Play-offs mit einer Fangquote von 93,95 Prozent. In den 14 Spielen des Viertel- und Halbfinales entschärfte er 435 Schüsse auf sein Tor und kassierte durchschnittlich nur 1,82 Treffer. Der stille Kanadier kam Ende der vergangenen Saison aus der zweiten Liga und mauserte sich zu einem der besten Torhüter der DEL. Bleibt wahrscheinlich. Note 1

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Markus Keller Roys Ersatzmann im Tor kam ebenfalls aus der zweiten Liga und überzeugte sofort. Der gebürtige Augsburger absolvierte in der Hauptrunde 21 Spiele und zeigte, dass er in manch anderem Team die Nummer eins wäre. Bleibt. Note  2

Abwehr

Brady Lamb Abwehrchef, Identifikationsfigur und Vielspieler in Personalunion. 368 Minuten stand er in den Play-offs auf dem Eis. Extrem robust und mit einem harten Schlagschuss ausgestattet. Geht in sein sechstes Augsburg-Jahr. Bleibt. Note 1

Henry Haase Eine der zahlreichen positiven Überraschungen. Fiel anfangs noch wegen eines Kieferbruchs aus, lief spätestens in den Play-offs zur Hochform auf. Einer, der mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält. Auf dem Eis ein unermüdlicher Arbeiter und Kämpfer, der sich für keine Drecksarbeit zu schade ist. Bleibt. Note 2

Steffen Tölzer Der Kapitän ist die Zuverlässigkeit in Person. Einer, der die Defensive fehlerfrei verwaltet und weniger gestaltet. Bleibt. Note 2,5

Patrick McNeill Punktete in der Hauptrunde munter, konzentrierte sich in den Play-offs verstärkt auf seine defensiven Aufgaben. Hinter Lamb der Mann mit den meisten Minuten auf dem Eis. Bleibt. Note 1,5

Scott Valentine Den Kanadier als Mann fürs Grobe zu beschreiben, würde ihm nicht gerecht. Er kann auch richtig gut Eishockey spielen. Trotzdem bleiben einmal mehr vor allem seine krachenden Checks in Erinnerung – insbesondere der gegen Münchens Yasin Ehliz. Bleibt. Note 2

John Rogl Benötigte in seiner ersten DEL-Saison fast keine Eingewöhnungsphase. Mike Stewart setzte ihn mit durchschnittlich knapp sieben Minuten Eiszeit eher sparsam ein. Der 22-Jährige hat das Potenzial zum Stammspieler. Bleibt. Note 3

Arvids Rekis Auch mit 40 Jahren ein Stabilitätsfaktor in der Defensive. Laborierte lange an den Folgen eines bösen Checks. Einiges deutet auf Abschied hin, aber das war in den vergangenen Jahren schon häufiger der Fall. Verbleib offen. Note 3

Simon Sezemsky Der Füssener hat in Augsburg eine rasante Entwicklung genommen und mauserte sich zum Nationalspieler. Clever und schnell in der Defensive macht der Verteidiger seine fehlende Körpermasse mehr als wett. Dank ausgezeichneter Schusstechnik auch brandgefährlich von der blauen Linie. Bleibt. Note 1

EHC Red Bull Muenchen vs. Augsburger Panther, Playoffs, Halbfinale, Eishockey, DEL, 16.04.2019
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So haben die Panther-Fans ihr Team bei Spiel 7 in München angefeuert
Bild: Christian Kolbert

Sturm

Marco Sternheimer Hat den Sprung aus dem AEV-Nachwuchs ins Panther-Team geschafft. Erzielte sein erstes DEL-Tor. Hat alles, was ein Top-Eishockeyprofi braucht – bis auf ein paar Kilo Muskelmasse. Bleibt. Note 3

Jamie Arniel Kam als Ersatzmann für die Play-offs. Erfüllte diese Rolle perfekt. Verbleib offen. keine Note

Adam Payerl Anfangs der Mann mit den fliegenden Fäusten. Wurde gegen Ende der Saison ruhiger. Extrem wichtig im System Stewart, da er buchstäblich keinen Zweikampf scheut und sich reichlich Respekt erarbeitet hat. Dazu kommen insgesamt 15 Tore. Ein echter Glücksgriff. Verbleib offen. Note 2

Thomas Holzmann Ging weite Wege, probierte alles – allein das Scheibenglück war ihm in dieser Saison nicht hold. Stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft, als er in den Play-offs mit gebrochenem Mittelfuß spielte. Bleibt. Note 3

Drew LeBlanc Dreh- und Angelpunkt des Panther-Spiels. Zusammen mit Matt White für die genialen Momente zuständig. Vor allem in den Play-offs eine Klasse für sich. Allein ihm zuzusehen ist oft das Eintrittsgeld schon wert. Bleibt. Note 1

Seit Jahren ein Leistungsträger der Panther: Drew LeBlanc.
Bild: Siegfried Kerpf

David Stieler Der Deutsch-Tscheche wird oft unterschätzt, war aber mit drei Toren und fünf Vorlagen einer der produktivsten Panther in den Play-offs. Bleibt. Note 2,5

Thomas J. Trevelyan Weiterhin der Pechvogel im Team. Wegen einer Verletzung stieg er verspätet in die Saison ein, die er dann wegen einer anderen Verletzung vorzeitig wieder beenden musste. Dazwischen zeigte er seine kämpferischen Qualitäten, versprüht aber nicht mehr die Torgefahr früherer Tage. Bleibt. Note 3,5

Daniel Schmölz Einer, den man am liebsten in der eigenen Mannschaft hat. Giftiger Dauerkämpfer, der zuverlässig trifft – vierzehnmal in dieser Saison. Bleibt. Note 2

Matt Fraser Entpuppte sich erst im Verlauf der Saison als Verstärkung. Benötigte anfangs Zeit, um mit den Panthern warm zu werden. War dann aber der erhoffte Torjäger mit 21 Toren. Verbleib offen. Note 2

Sahir Gill Agiert oft auffallend unauffällig. Einer, der das Spiel liest und seine Mitspieler in Szene setzt. Technisch versiert, hat aber noch Potenzial. Verbleib offen. Note 3

Christoph Ullmann Vor allem im Penalty-Killing eine Säule des Panther-Spiels. Dank seiner Erfahrung und Ausstrahlung ein Meinungsführer in der Kabine. Bleibt. Note 2,5

Jaroslav Hafenrichter Durch seine Schnelligkeit und Ausdauer einer, der die gegnerische Offensive oft schon hinter deren Tor stört. Setzt Stewarts System des frühen Forechecks vorbildlich um. Bleibt. Note 2,5

Hans Detsch Hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und vor allem an seiner Schnelligkeit gearbeitet. Bringt viel Energie aufs Eis, geht aber leichtfertig mit seinen Torchancen um. Verbleib offen. Note 3,5

Matt White Steigerte sich im Vergleich zur vergangenen Saison noch einmal und war einer der auffälligsten Spieler der ganzen DEL. 26 Tore sind eine stattliche Ausbeute. Feuerte in der Hauptrunde die meisten Schüsse auf das gegnerische Tor ab. Verlängerte zwar seinen Vertrag mit den Panthern, ließ sich aber eine Ausstiegsklausel hineinschreiben: Darf im Falle eines lukrativen Angebotes in eine andere europäische Topliga wechseln. Verbleib offen. Note 1

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