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Eishockey

22.02.2021

Corona-Pandemie stoppt die Saison des AEV-Nachwuchses

Coach Heiko Vogler kann mit der DNL-Mannschaft des AEV zwar unter strengen Hygieneauflagen noch trainieren, der Spielbetrieb ruht jedoch und wird auch nicht mehr fortgesetzt.
Bild: Annette Zoepf

Es wird keine Spiele mehr für den Augsburger Eishockey-Nachwuchs und die Amateure geben. Welche Spieler auf Ausnahmen hoffen dürfen.

Sechs Einsätze bis Ende Oktober 2020, dann war Schluss, für den Eishockey-Nachwuchs des Augsburger EV war es eine kurze Saison. Wegen des Lockdowns ruht der Spielbetrieb in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) und die Saison ist praktisch gelaufen. An eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist angesichts der Beschränkungen in der Corona-Pandemie nicht zu denken. Mit einem 3:5 gegen die Kölner Junghaie und einem 3:6 gegen die Jungadler Mannheim verabschiedete sich der AEV-Nachwuchs im Herbst aus dem Spielbetrieb.

Immerhin konnte der Eishockey-Nachwuchs mit einem entsprechenden Hygienekonzept sein Training im Curt-Frenzel-Stadion bis jetzt fortsetzen. Fünf Mal pro Woche durften die Juniorenspieler aufs Eis. „Deshalb würde ich es auch nicht als verlorenes Jahr bewerten. Wir konnten trainieren und am Ende jeder Einheit haben wir untereinander gespielt“, sagt DNL-Trainer Heiko Vogler und fügt an: „Wir haben versucht, das Beste aus der schwierigen Situation zu machen.“ Die jungen AEV-Spieler durften das Trockentraining und ihre Eis-Einheiten absolvieren. „Dafür sind wir dankbar. Denn das war nicht an allen DNL-Standorten der Fall“, erzählt Vogler.

Sondergenehmigungen für Kaderathleten und Perspektivspieler

Einige Spieler wurden an den Kooperationspartner ECDC Memmingen ausgeliehen. Lion Stange, Philipp Stobbe, Pascal Dupatka und Paul Fabien sollen in der Oberliga Süd trainieren und Spielpraxis sammeln. Auch für die Kaderathleten der U15 und U13 des Augsburger EV sowie einige Perspektivspieler gab es eine Ausnahmegenehmigung und gesonderte Eiszeiten.

Danny Kristo (rechts) wechselte im Januar 2021 aus der KHL zum AEV.
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Bild: Siegfried Kerpf

Im Amateurbereich geht dagegen nichts mehr. Der Bezirksligist EG Woodstocks musste Ende Oktober den Spiel- und Trainingsbetrieb einstellen. Nach einem 0:7 gegen Farchant war die Saison kurz nach dem Start bereits beendet. Davor hatte es einige Corona-Fälle in der Mannschaft gegeben. Auch die beiden AH-Mannschaften und die Jugend der EG Woodstocks mit rund 300 Vereinsmitgliedern dürfen ihren Sport nicht mehr ausüben.

Beim EHC Königsbrunn ruht ebenfalls der Spielbetrieb in der Bayernliga. Die Spielfläche in der Königsbrunner Eisarena ist längst abgetaut.

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