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Augsburger Panther

02.12.2018

Adam Payerl führt den AEV mit drei Toren zum Sieg

Und noch eins: Adam Payerl (links) feiert hier mit Matt Fraser eines seiner drei Tore gegen Krefeld.
Bild: Siegfried Kerpf

Die Siegesserie der Augsburger Panther geht weiter: Das Team siegte 4:0 gegen Krefeld - und das, obwohl der beste Mann des AEV vor Spielbeginn passen musste.

Ein überragender Adam Payerl mit drei Toren und ein fehlerloser Torwart Olivier Roy - das waren die Zutaten für einen perfekten Eishockey-Auftritt des AEV. Und: Die Panther bleiben weiter in der Spitze der Deutschen Eishockey-Liga. Am Sonntagnachmittag siegte die Mannschaft von Trainer Mike Stewart mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) gegen Krefeld und machte deutlich, das das 1:2 nach Verlängerung am Freitag in Straubing nur ein Ausrutscher gewesen war. Fünf Siege aus den jüngsten sechs Partien deuten auf ein stabiles Hoch im Augsburger Eishockey, und das, obwohl der Topstürmer der vergangenen Wochen gestern fehlte.

AEV-Torjäger Matt White musste mit einer Handverletzung aussetzen

Ohne Torjäger Matt White gingen die Panther in das Duell mit den Rheinländern. Der US-Amerikaner hatte sich im Training eine Schnittverletzung an der Hand zugezogen. „Es ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, am nächsten Freitag in Ingolstadt sollte es wieder gehen“, sagte der fleißigste Punktesammler der Mannschaft. Aber es zeichnet das Team bisher aus, dass es kurze Ausfälle auch von Stammkräften kompensieren kann. Dann schießt eben ein Kollege die Tore. Am Sonntag sprang Adam Payerl in die Bresche. Der Kanadier mit österreichischen Wurzeln nutzte nach der Vorlage von David Stieler ein Überzahlspiel zum 1:0. Die Krefelder hielten mit viel Laufarbeit dagegen, doch selbst kamen die Pinguine um Nationalstürmer Daniel Pietta nur selten gefährlich vor das Tor von AEV-Schlussmann Olivier Roy. 

Den größten Jubel gab es für Trevelyan

Es entwickelte sich ein eher zähes Match, erst nach 37. Minuten durften die AEV-Anhänger unter den 4800 Besuchern im Curt-Frenzel-Stadion jubeln. Wieder Payerl kam von hinter dem Tor und überwand den KEV-Keeper Ilia Proskuryakov mit einem Bauerntrick zum 2:0. Den größten Jubel löste jedoch Thomas J. Trevelyan in der 39. Minute aus. Das 3:0 war sein erstes Saisontor und zugleich seine Treffer-Premiere als Deutscher. Der Kanadier hatte lange auf seine Papiere gewartet und freute sich mit Passgeber Drew Leblanc über sein Erfolgserlebnis. 

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Im letzten Abschnitt glänzte auch Torwart Roy als Aufbauspieler und tanzte neben seinem Tor einen Gegenspieler aus, bevor der Kanadier seinen Pass gab. Den Krefeldern fehlten die spielerischen Mittel, um die sattelfeste AEV-Abwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. 

Mit dem 4:0 in Überzahl besorgte wieder Payerl in der 49. Minute die letzten Zweifel am AEV-Sieg. Danach spielten die Panther so zurückhaltend, um ihrem Schlussmann den vierten Zu-Null-Erfolg der Saison zu sichern. Soll doch nicht nur der dreifache Torschütze Payerl Grund zum Jubeln haben.

Augsburger Panther: Roy - Lamb, Valentine; McNeill, Haase; Sezemsky, Tölzer; Rogl; - Fraser, Gill, Holzmann; Detsch, Ullmann, Schmölz; Hafenrichter, LeBlanc, Trevelyan; Payerl, Stieler, Sternheimer

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