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Augsburger Panther

26.12.2019

Der AEV zwingt die Nürnberg Ice Tigers in die Knie

Scott Kosmachuk (links im roten Trikot) erzielt in dieser Szene das zwischenzeitliche 2:1 für Augsburg gegen Nürnberg. Die Panther gewannen mit 6:3.
Bild: Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther feiern einen 6:3-Sieg im letzten Heimspiel des Jahres. Ein Augsburger Eigengewächs bejubelt den Siegtreffer im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion.

Weihnachten ist Eishockey-Zeit, in der die Profis keine Gelegenheit bekommen, Plätzchen-Speck anzusetzen. Spielen, essen, schlafen, trainieren lautet der Rhythmus, in dem wenig Zeit für Familienfeste bleibt.

Sieg gegen Nürnberg: Augsburger Panther rücken an die Playoff-Plätze heran

Doch zwischendurch darf auch gejubelt werden: Die Augsburger Panther besiegten die Nürnberg Ice Tigers mit dem 6:3 (2:2, 1:0, 3:1) vom Donnerstagabend zum zweiten Mal in dieser Saison. Zum einzigen Augsburger AEV-Heimspiel an den Feiertagen sorgten 6179 Zuschauer für ein zum fünften Mal ausverkauftes Curt-Frenzel-Stadion.

Das Kräftemessen zwischen den Franken und Schwaben war auch ein DEL-Nachbarschafts-Duell. Der Elfte empfing den Zehnten, beide trennten bereits sechs Punkte. Mit dem Heimerfolg ist Augsburg näher an die Playoff-Plätze herangerückt.

Der AEV zwingt die Nürnberg Ice Tigers in die Knie

Ausnahmsweise dirigierte der Assistenzcoach und ehemalige Panther-Stürmer Manuel Kofler (2003 bis 2007) die Franken. Cheftrainer Kurt Kleinendorst war wegen der Beerdigung seines Bruders Scot, einem ehemaligen NHL-Profi, in die Heimat nach Nordamerika geflogen.

Die ersten drei Treffer der Partie fielen nach dem gleichen Muster und verdeutlichten, dass im ersten Versuch die Eishockey-Torhüter nur noch selten zu bezwingen sind. Allesamt verwerteten die Torschützen die Abpraller. Nürnberg ging durch Thomas Gilbert schon nach drei Minuten in Führung.

Mit einem Doppelschlag in der elften Minute drehten Thomas J. Trevelyan (1:1) und Scott Kosmachuk (2:1) die Partie auf 2:1 für die Gastgeber. Die beiden AEV-Stürmer hatten jeweils nach einem Schuss von Matt Fraser sowie Daniel Schmölz am schnellsten reagiert und den Puck an Nationaltorwart Niklas Treutle vorbei ins Tor befördert. Wieder Gilbert glich kurz vor der ersten Pause zum 2:2 aus.

Wegen des 3. Platzes traten die Panther erstmals in der Champions Hockey League an - und sorgten wie hier in Lulea  für Furore.
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Bild: Siegfried Kerpf

AEV-Profi Marco Sternheimer zeigt großen Auftritt gegen Nürnberg Ice Tigers

Davor hatte Stadionsprecher Ingo Weighardt den ehemaligen Panther-Torhüter Rolf Wanhainen (47) begrüßt. Der Schwede hatte zwischen 2005 und 2007 das AEV-Tor gehütet. Auch der ehemalige Fitness-Coach Sven Herzog, der seit dem Sommer die Mainzer Bundesliga-Kicker in Form bringt, schaute seinen ehemaligen Schützlingen bei der höchst erfolgreichen Eis-Arbeit zu. 

Im zweiten Abschnitt standen die Gastgeber in der Abwehr sicherer und nutzten erstmals an diesem Abend ein Powerplay. In 5:3-Überzahl vollendete Torjäger Adam Payerl eine traumhafte Vorlage von David Stieler zum 3:2 (27.). Im letzten Abschnitt bewiesen aber auch die Franken, dass sie Powerplay können.

Eine Schmölz-Strafzeit nutzt Rylan Schwartz zum 3:3 (49.). Es folgte der große Auftritt von Marco Sternheimer. Das AEV-Eigengewächs zog mit Macht davon und platzierte den Puck in die rechte obere Torecke zum 4:3-Treffer (51.) - überschwänglicher Jubel auf den Rängen. Verteidiger Scott Valentine und Spielmacher Drew LeBlanc ins leere Nürnberger Tor stellten auf 6:3.

Augsburger Panther Roy - Tölzer, Lamb; Haase, McNeill; Valentine, Sezemsky; Rogl - Schmölz, LeBlanc, Kosmachuk; Trevelyan, Stieler, Fraser; Payerl, Gill, Holzmann; Mayenschein, Ullmann, Sternheimer

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