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Augsburger Panther

03.01.2021

Die nächste Klatsche: AEV verliert auch das Derby gegen Nürnberg

Neuzugang Michael Clarke gelang für die Augsburger Panther der Ehrentreffer gegen Nürnberg.
Bild: Siegfried Kerpf

Und wieder war es nichts mit einem Sieg: Gegen die zuvor ebenfalls noch punktlosen Nürnberger steckten die Panther die nächste Niederlage ein.

Die Augsburger Panther bleiben in dieser Saison ohne Sieg. Gegen Nürnberg setzte es am Sonntag im vierten Spiel die vierte Niederlage. 1:4 (0:0, 0:3, 1:1) hieß es nach 60 Minuten, in denen die Mannschaft von Tray Tuomie fast schon fahrlässig mit ihren Torchancen umgegangen war.

"Wir hatten am Ende 44 Torschüsse - das sollte eigentlich reichen, um auch Tore zu erzielen", befand Tuomie folgerichtig. Und weiter: "Leider hat dafür Nürnberg in den richtigen Momenten die Tore geschossen. Was wir mitnehmen müssen ist, dass wir phasenweise richtig gut gespielt haben."

Das erste Drittel dominierte der AEV, traf aber nicht

Damit dürfte er vor allem das erste Drittel gemeint haben. In dieses waren die Panther voller Elan gestürmt. Alles sollte besser werden und endlich der ersehnte erste Saisonsieg her. Dementsprechend legten die Hausherren, bei denen Neuzugang Spencer Abbott eine unauffällige Premiere gab, im leeren Curt-Frenzel-Stadion los und erarbeiteten sich gleich ein halbes Dutzend bester Chancen. Allein, es gebrach an der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Nürnberg wiederum rettete sich mit viel Glück und einem starken Niklas Treutle im Tor durch die Sturm-und-Drang-Phase. Torlos ging es in die erste Pause.

Dann rächte sich der schludrige Umgang mit den Torgelegenheiten. Denn Nürnberg seinerseits zeigte sich diesbezüglich eiskalt. Den Auftakt machte Luke Adams, als er plötzlich mutterseelenallein vor Olivier Roy im Panther-Tor auftauchte und auf engstem Raum ausstanzte - 0:1 (24.). Nur zwei Minuten später war es erneut Adams, der erst Steffen Tölzer abschüttelte wie eine lästige Fliege und dann auf 2:0 erhöhte (26.).

Danny Kristo (rechts) wechselte im Januar 2021 aus der KHL zum AEV.
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Bild: Siegfried Kerpf

AEV-Keeper Olivier Roy musste verletzt ausgewechselt werden

Die Augsburger hatten nun erhebliche Probleme damit, einen geordneten Spielaufbau zu organisieren. Nürnberg riss das Spiel an sich und AEV-Trainer Tray Tuomie musste auch noch seine Torhüter tauschen. Für Roy, der ein leichtes Zwicken in der Leistengegend gespürt habe, kam Markus Keller (33.). Das aber änderte nichts an der Statik des Spiels. Spätestens als Dane Fox auf 3:0 (39.) erhöhte, hallten die ersten imaginären Pfiffe durch die Halle. Eine mangelhafte Chancenverwertung gepaart mit individuellen Aussetzern in der Defensive hatten zu dem deutlichen Rückstand geführt.

Es blieb auch im letzten Drittel dabei: Egal, was die Hausherren auch versuchten, es führte nicht zum Erfolg. Entweder war Treutle zur Stelle oder der Puck trudelte am Tor vorbei. So hatte Nürnberg wenig Mühe, seinen Vorsprung zu verwalten. In der Offensive war von den Franken nicht mehr viel zu sehen. Eine der wenigen Gelegenheiten nutzte Ex-Panther Daniel Schmölz zum 4:0 (55.). Der Ehrentreffer von Clarke zum 1:4 (57.) kam zu spät.

Augsburg Roy (Keller/33.) - Lamb, Bergman; Haase, Rogl; Sezemsky, Valentine; Tölzer - Payerl, LeBlanc, Hafenrichter; Abbott, Stieler, Trevelyan; Sternheimer, Clarke, Holzmann; Kharboutli, Lambacher, Max. Eisenmenger

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