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DEL-Finale
25.04.2014

Kampf um jeden Zentimeter Eis

Der Ingolstädter Patrick Hager (rechts) und Moritz Müller von Köln schenkten sich im Spiel vier des DEL-Finales nichts. Auch im fünften Aufeinandertreffen am Freitag wird wohl wieder um jeden Zentimeter Eis hart gekämpft.
Foto: Andreas Gebert, dpa

Vor dem fünften Spiel der Finalserie gegen Köln gibt man sich beim ERC Ingolstadt zuversichtlich. Das Momentum ist gekippt, sagt der Trainer. Druck habe vor allem der Gegner.

Der ERC Ingolstadt wird heute Abend (19.30 Uhr, ServusTV) einen Rekord aufstellen: Spiel fünf des DEL-Finals gegen die Kölner Haie wird das 19. Spiel des ERC in den diesjährigen Play-offs sein. Im 20. DEL-Jahr fällt damit eine Bestmarke aus der ersten Saison 1994/95. Damals standen auch die Haie im Endspiel und schlugen den EV Landshut mit 3:2 Spielen. Beide Teams absolvierten damals 18 Play-off-Partien.

Doch den ERC scheint diese Belastung nicht weiter zu stören. Im Gegenteil: Nach zwei Niederlagen gegen Köln zum Auftakt sind die Panther zurückgekommen und dürfen weiter vom Titel träumen. „Wenn du weißt, du bist fit, dann gibt dir das natürlich Selbstvertrauen“, sagt ERC-Trainer Niklas Sundblad. Und weiter: „Diese zwei Spiele in zwei Tagen waren kein Problem für uns.“ Bange, dass seinen Spielern nun im Endspurt noch die Luft ausgehen könnte, wird Sundblad deshalb nicht.

In der Kabine wird gealbert

Auch wenn im Training gestern viel gealbert und nur Kleinigkeiten geübt wurden, übermäßig euphorisch ist man in der Kabine beim ERC dennoch nicht. Spieler und Trainer haben erkannt, was für eine einmalige Chance das Team – das nach der Saison wohl auseinanderbrechen wird – hat. „Alle kämpfen wirklich um jeden Zentimeter Eis“, lobt Sundblad, der den Druck zwar jetzt auf Kölner Seite sieht, aber auch sagt: „Für uns ist das egal. Wir müssen noch ein Spiel in Köln gewinnen. Das ist Fakt.“

Doch Haie-Trainer Uwe Krupp wird sich etwas einfallen lassen müssen. Sein Team verlor in den Spielen drei und vier die Linie, Ingolstadt machte bei den beiden 4:1-Siegen die wichtigen kleinen Dinge besser. „Wir sind gut vorbereitet“, ist einer von Sundblads Lieblingssätzen und er scheint oft nur so dahingesagt.

„Das Momentum ist gekippt“

Doch der Schwede scheint tatsächlich in taktischer Hinsicht äußerst anpassungsfähig zu sein. Gegen Berlin war der ERC zunächst hoffnungslos unterlegen und auch im Viertelfinale gegen Krefeld ging es mit einer 0:5-Pleite los. Doch Ingolstadt verlor dann in der Folge jeweils kein Spiel mehr.

Blüht den Kölner Haien nun das gleiche Schicksal? Sundblad ist zumindest ganz sicher: „Das Momentum ist gekippt.“ Und fit sind seine Spieler zur Not wohl auch im 21. Play-off-Spiel, was das siebte Duell am kommenden Dienstag wäre.

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