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ERC Ingolstadt
21.09.2017

„Es dreht sich alles um Eishockey“

Voll fokussiert: Bei Matt Pelech und seiner Familie dreht sich schon immer alles um den Puck. Heute tritt der Verteidiger mit dem ERC Ingolstadt bei den Schwenninger Wild Wings an.
Foto: Xaver Habermeier

Neuzugang Matt Pelech über das Eishockey-Fieber in seiner Familie, sein Verhältnis zu den Schiedsrichtern und warum er froh ist, bei den Panthern zu sein.

Redet man mit Matt Pelech über seine Jugendzeit, merkt man schnell, wie stark verwurzelt Eishockey nicht nur in Kanada, sondern auch in Pelechs Familie ist. Obwohl sein Vater sogar in der kanadischen Basketball-Nationalmannschaft spielte, gab es für den 30-jährigen Neuzugang des ERC Ingolstadt und seine beiden jüngeren Brüder Michael und Adam (28 und 23 Jahre alt) nie etwas anderes als den Kufensport.

Früher haben die Brüder im Winter immer auf der kleinen Eisfläche hinter ihrem Haus zusammen gespielt. Auch heute trainieren sie den Sommer über gemeinsam in ihrer Heimat Toronto. „Natürlich bleiben wir auch während der Saison in Kontakt“, sagt Matt Pelech. Bei mindestens sechs Stunden Zeitverschiebung sei das aber „auch nicht immer so einfach“, ergänzt er. „Die Liebe zum Eishockey kommt definitiv von der Seite unserer Mutter“, erzählt der älteste Pelech-Bruder und fügt an: „Eigentlich dreht sich bei uns fast alles um Eishockey.“

Diese Liebe zum Kufensport kam auch durch Onkel Mike Gillis in die Familie. Der heute 58-Jährige spielte von 1978 bis 1984 in der NHL sowohl für Colorado als auch für Boston. Von 2008 bis 2014 war er als General Manager bei den Vancouver Canucks in der besten Eishockeyliga der Welt tätig. Dabei wurde er 2011, als die Canucks das Finale um den Stanley Cup gegen Boston in Spiel sieben verloren, sogar als „General Manager Of The Year“ ausgezeichnet. Derzeit ist der ehemalige linke Flügelspieler im Führungsgremium des Schweizer Erstliga-Klubs HC Servette Genf tätig und damit wohl das örtlich nächste Familienmitglied Pelechs.

Der ERC-Verteidiger wäre natürlich glücklich, mit seinen Brüdern in einer Mannschaft zusammenspielen. Da Adam aber nun in seine dritte Spielzeit mit dem NHL-Klub New York Islanders geht und auch Bruder Michael in Utah rundum zufrieden ist, wird es wohl bei einem Wunsch bleiben.

Fragt man den robusten Defensivspezialisten nach den Unterschieden zwischen den Brüdern auf dem Eis, kommt er ins Schwärmen: „Michael ist ein klasse Center mit einem guten Auge für seine Mitspieler. Adam ist auch Verteidiger wie ich. Allerdings ist er eher ein Allrounder, wogegen ich mehr über das physische Spiel komme.“

Wegen dieser Eigenschaft wurde der 1,93-Meter große Hüne von Sportdirektor Larry Mitchell verpflichtet. „Letztlich kommt mein Spiel auch ganz einfach daher, dass es mir Spaß macht“, erklärt Pelech ganz lapidar. In der Regel gehe es nicht wirklich um die eigene Größe, sondern um die Einstellung. „Es gibt viele Spieler, die sich dazu zwingen müssen, etwas physischer zu spielen“, führt er weiter aus und gibt augenzwinkernd zu, „dass es ab einer bestimmten Gewichtsklasse natürlich automatisch etwas mehr Spaß macht“.

Oftmals haben Nordamerikaner, die gerne ihre physische Präsenz auf dem Eis ausspielen, in Europa Probleme mit der Regelauslegung der Schiedsrichter. Pelech allerdings ist mit den Referees der DEL recht zufrieden. „Nur bin ich mit keiner Strafe, die ich bekomme, zufrieden. Sollte die Strafe gerechtfertigt sein, rede und diskutiere ich trotzdem mit den Schiedsrichtern. Gerade für einen Spieler wie mich ist die Kommunikation mit den Spielleitern extrem wichtig.“

Eigentlich sollte der „Tough-Guy“ der Ingolstädter nach seinem ersten DEL-Jahr 2015/2016 in Schwenningen für Hamburg die Schlittschuhe schnüren. Dem kam jedoch der unrühmliche Abgang der Freezers aus der DEL zuvor, weswegen er vergangene Saison in Graz anheuerte. „Ich war wirklich enttäuscht, als das mit den Freezers passiert ist. Aber jetzt bin ich froh, in Ingolstadt zu sein.“ Das liege zu großen Teilen an der Mannschaft. „Wir haben eine wirklich unglaublich talentierte Truppe“, berichtet Pelech. Generell ist er sich sicher, „wenn wir unser mögliches Potenzial voll aufs Eis bringen, jeden in der Liga schlagen zu können“.

Das gilt es am Wochenende zu beweisen. Heute (19.30 Uhr) müssen die Panther bei Pelechs Ex-Klub Schwenningen antreten, ehe es am Sonntag (17 Uhr) nach Bremerhaven geht. Um die Reisestrapazen gering zu halten, fahren die Panther nach dem Spiel nach Mannheim ins Hotel und von dort am Samstag weiter an die Nordseeküste.

Auf die Frage, ob es nicht anstrengend und langweilig werden würde, so lange im Bus eingequetscht zu sein, antwortet der Kanadier nur: „Wieso denn? Mit dieser Mannschaft wird das bestimmt ein Spaß. Das ist ein bisschen wie ein Familienausflug.“

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