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FC Augsburg
17.01.2022

Nach dem Angriff auf FCA-Busfahrer: Die Polizei sucht Augenzeugen

Ein Busfahrer des FC Augsburg wurde vor Spielbeginn niedergestreckt.
Foto: Roger Buerke, Eibner-Pressefoto/Imago Images

Vor dem Spiel gegen Frankfurt wurde der FCA-Busfahrer niedergeschlagen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dies konnte er aber bald wieder verlassen.

Es war der Aufreger des FCA-Spieltages – und hatte nicht einmal etwas mit dem Geschehen auf dem Platz zu tun. Vor Anpfiff der Partie des FC Augsburg gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag soll ein 48 Jahre alter Busfahrer, der im Auftrag des FCA arbeitete, von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit einem Kopfstoß angegriffen worden sein. Dabei erlitt der Fahrer nach Auskunft der Polizei mehrere Prellungen, darunter am Schädel. Der Verletzte wurde von einem Rettungswagen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in die Uniklinik gebracht.

Über die Schwere der Verletzungen ist noch nichts bekannt. Wie die Pressestelle der Polizei bestätigt, hat der Mann das Krankenhaus aber noch am Sonntag verlassen. In aller Regel müssen Personen, bei denen eine Gehirnerschütterung diagnostiziert wird, die Nacht im Krankenhaus bleiben.

Die Polizei bittet Augenzeugen, sich bei der PI Süd zu melden

Warum sich der Verletzte und der 45-jährige Mitarbeiter der Securityfirma in die Haare bekommen haben, ist Gegenstand der Untersuchungen der Polizei. Diese ermittelt wegen Körperverletzung und wird die beiden Männer zum Tathergang befragen. Die Hoffnung der Ermittler, dass dazu auch Zeugen befragt werden können, hat sich bislang nicht erfüllt. Die Polizei bittet deswegen, dass sich Augenzeugen der Szene telefonisch bei der Polizeiinspektion Augsburg–Süd melden. Diese ist unter 0821-323-2710 erreichbar.

Bilder, die kurz nach dem Tathergang um etwa 14 Uhr aufgenommen wurden, zeigen den am Boden liegenden Busfahrer, um den sich FCA-Mannschaftsarzt Jens Otto kümmert. Die Mannschaft des FC Augsburg erfuhr von der Auseinandersetzung erst nach Abpfiff des Spiels. Kurz vor dem Vorfall hatte das Team den Mannschaftsbus an der WWK-Arena bereits verlassen. Beide Männer sind nicht direkt beim FCA angestellt, sondern bei Unternehmen, mit denen der Bundesligist seit mehreren Jahren zusammenarbeitet.

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