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FC Bayern

05.12.2020

Dank Thomas Müller: FC Bayern wehrt Leipziger Angriff ab

Thomas Müller (Mitte) erzielt das Tor zum 3:3 im Bundesliga-Spitzenspiel gegen RB Leipzig.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Führungswechsel, Zweikämpfe und Tore satt: Das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig ließ keine Wünsche übrig. Nur einen Sieger gab es nicht.

Der FC Bayern hat in einem spektakulären Spitzenspiel den Angriff auf die Tabellenspitze abgewehrt. Nach mehrmaligem Führungswechsel stand am Ende ein 3:3, mit dem die Münchner die Tabellenspitze verteidigten.

Münchens Trainer Hansi Flick musste kurzfristig auf Lucas Hernández verzichten, der mit Oberschenkelproblemen unpässlich war. Zudem fällt auch weiterhin der muskulär angeschlagene Corentin Tolisso aus. Somit musste der Coach eine Defensivaufstellung wählen, die er so nicht eingeplant hatte. Neben Jerome Boateng spielte Niklas Süle in der Innenverteidigung, David Alaba rückte nach links hinten und Leon Goretzka erhielt im defensiven Mittelfeld in Javi Martinez einen Partner, der in den wichtigen Partien seinen Stammplatz normalerweise auf der Bank hat.

Nkunku bringt Leipzig gegen FC Bayern in Führung

Derart ungewohnt zusammengestellt, hatten die Bayern in der Anfangsphase erhebliche Probleme mit den energisch auftretenden Leipzigern. Die zeigten in Form eines Lattenschusses von Marcel Sabitzer schon in der zweiten Minuten, dass sie gewillt waren, erstmals in München zu gewinnen. Nach weiteren vielversprechenden Annäherungen war es in der 17. Minute Christopher Nkunku, der nach einem feinen Zuspiel von Emil Forsberg Manuel Neuer aussteigen ließ und den Ball zur verdienten Führung im Tor unterbrachte.

Flick war kurz darauf gezwungen, den angeschlagenen Martinez auszuwechseln und brachte dafür den 17-jährigen Jamal Musiala. Ein Wechsel, der sich auszahlen sollte. Die Münchner agierten fortan sicherer in ihrem Passspiel und Musiala war es dann auch, der aus 17 Meter überlegt zum Ausgleich abschloss. Fünf Minuten später wähnten sich die Bayern endgültig auf dem richtigen Weg, nachdem Thomas Müller eine schöne Kombination über Robert Lewandowski und Kingsley Coman zum 2:1 abschloss.

FC Bayern kassiert schnell den Ausgleich

Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann brauchte allerdings nicht einmal kurze Zeit um sich zu schütteln. Bereits mit ihrem nächsten Angriff erzielten sie den Ausgleich. Einen feinen Pass Amadou Haidaras veredelte Justin Kluivert mit einem platzierten Schuss zum 2:2. Bis zum Halbzeitpfiff unterließen es die Akteure dann zwar, für eine Veränderung auf der Anzeigetafel zu sorgen, stürmten aber motiviert in jeden möglichen Zweikampf.

Wie sehr sich die Leipziger aber darauf verstehen, den Ball gepflegt durch die eigenen Reihen laufen zu lassen, zeigten sie wieder kurz nach dem Wiederanpfiff. Da lief der Ball über das gesamte Spielfeld, ehe der freistehende Angelino von der linken Seite eine punktgenaue Flanke auf den nicht minder freistehenden Forsberg schlug, der nur noch einzuköpfen brauchte (48).

Thomas Müller sorgt für den Endstand

Ein Treffer, der seine Wirkung nicht vefehlte. Die Bayern fanden lange Zeit keine Möglichkeit, das Leipziger Tor ernsthafter Gefahr auszusetzen. Flick reagierte und brachte Serge Gnabry für den unscheinbaren Leroy Sané. Doch auch diese Maßnahme brachte das Münchner Spiel kaum in Schwung. Die Münchner verhedderten sich immer wieder in der engmaschigen Leipziger Defensive. Allerdings unterließen es die Sachsen ihrerseits, mit Entlastungsangriffen die Münchner zur Vorsicht zu mahnen. Passivität, die sich in der 75. Minute rächen sollte. Coman flankte, Müller stieg hoch und köpfte zum 3:3 ein.

Anschließend fanden die Leipziger nicht mehr zurück zu ihrem lange Zeit druckvollen Spiel. Beiden Mannschaften waren nun deutlich die Belastungen der vergangenen Wochen anzumerken. Die Münchner vermieden es, großes Risiko zu nehmen, langte doch das Remis, um die Tabellenführung zu verteidigen.

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