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FC Bayern

17.08.2018

FC Bayern spielt mit bester Elf gegen Drochtersen/Assel

Bayern-Trainer Niko Kovac gewann letzte Saison mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal.
Bild: Arne Dedert, dpa

Rekordsieger FC Bayern München wird in der ersten DFB-Pokalrunde beim Fußball-Regionalligisten SV Drochtersen/Assel mit einem Staraufgebot antreten.

FC Bayern: News im Blog

17. August: Bayern tritt mit bester Elf gegen Drochtersen/Assel an

Von der Möglichkeit, mit einer B-Elf die erste Pokalrunde anzugehen, hält der neue Bayern-Trainer Niko Kovac gar nichts. "Wir werden schon mit der vollen Kapelle auflaufen", kündigte der Coach in München an. Angeführt wird das Team des deutschen Serienmeisters von Kapitän Manuel Neuer, der im Tor stehen wird. Den Gegner habe man vorab "natürlich beobachtet", berichtete Kovac: "Amateure gegen Profis, da darf man niemanden unterschätzen."

Definitiv fehlen werden bei den Bayern am Samstag (15.30 Uhr) aus Verletzungsgründen David Alaba und Serge Gnabry. Der Franzose Corentin Tolisso soll nach dem verspäteten Trainingseinstieg im Anschluss an den WM-Titelgewinn eine Woche vor dem Bundesligastart gegen 1899 Hoffenheim erste Einsatzminuten erhalten.

Der DFB-Pokal ist für Kovac nicht unbedeutender als Bundesliga und Champions League. "Titel ist Titel", sagte der 46-Jährige, der die Bayern in der vergangenen Saison im Finale mit Eintracht Frankfurt besiegen konnte. "Der DFB-Pokal ist ein schöner Pokal. Und den hätte ich gerne noch mal in den Händen", äußerte Kovac vor der ersten Runde.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

16. August: Weltmeister Tolisso wünscht sich auf Position acht zu spielen

Nach dem WM-Triumph nimmt der Franzose Corentin Tolisso mit dem FC Bayern sein zweites Karriereziel ins Visier. "Mein größter Traum war es, Weltmeister zu werden. Der zweitgrößte Traum ist, die Champions League zu gewinnen", sagte der 24-Jährige am Donnerstag bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Rückkehr zum deutschen Fußball-Rekordmeister.

 

Der französische Weltmeister Corentin Tolisso (Mitte) möchte auch in der neuen Saison mit dem FC Bayern Meister werden. Sein Traum wäre zudem ein Sieg bei der Champions League.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Der Mittelfeldspieler hatte nach dem Final-Erfolg bei der WM in Russland erst in dieser Woche den Sonderurlaub beendet und setzte sich hohe Ziele: "Für dieses Jahr ist der Vorsatz, den Pokal und die Meisterschaft zu holen und vielleicht auch die Champions League. Das wäre der absolute Traum."

Tolisso glaubt an das Team des neuen Trainers Niko Kovac und nannte die Rolle, die er für sich selber sieht: "Ich denke, dass ich auf der Acht am besten bin. Da kann ich angreifen und verteidigen." Nach dem Weggang von Arturo Vidal und einen möglichen Verkauf des deutschen Nationalspielers Sebastian Rudy könnten aber auch Einsätze im defensiven Mittelfeld auf Tolisso zukommen. "Meine Vorliebe war schon immer die Acht, aber ich spiele da, wo der Coach mich hinstellt."

Tolisso räumte ein, noch einen Trainingsrückstand zu haben. "Aber das hole ich schnell auf."

15. August: Kovac erteilt Rudy die Freigabe für einen Wechsel

Bayern-Trainer Niko Kovac hat Sebastian Rudy die Erlaubnis zu einem Wechsel gegeben. „Er ist einer, der viel spielen will“, sagte Kovac am Mittwoch nach dem 4:1 (2:1) im Testspiel beim Zweitligisten Hamburger SV. Der Coach der Münchner beantwortete die Frage, ob der Nationalspieler gehen dürfe, im TV-Sender Sport1 klipp und klar mit „Ja!“. Kurz vor dem Anpfiff im Volksparkstadion checkte Rudy noch einmal sein Handy.

Ob Nachrichten aus Schalke oder Leipzig dabei waren, blieb sein Geheimnis. Im Testspiel der Münchner beim Zweitligisten Hamburger SV stand der 28-Jährige dann in der Startelf der Münchner und spielte eine Halbzeit lang – zum letzten Mal? Der mögliche Wechsel des Fußball-Profis erhitzt die Gemüter. Immerhin verriet Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic, dass er Rudy grünes Licht für ein Gespräch mit Schalke-Trainer Domenico Tedesco gegeben habe. „Das ist okay, das habe ich erlaubt. Und deswegen ist das kein Problem“, sagte Salihamidzic. Mehr wollte er allerdings auch nicht sagen: „Das, was jetzt passiert auf dem Transfermarkt, das sind interne Sachen.“

Wechselt Sebastian Rudy zu Schalke oder RB Leipzig?

"Wir waren in München, das ist Tatsache. Alles andere sind Spekulationen, an denen wir uns niemals beteiligen werden", antwortete Tedesco auf entsprechende Fragen. Laut Medienberichten bemüht sich der Revierclub um eine Verpflichtung des defensiven Mittelfeldspielers und soll dabei in Konkurrenz zum Ligakonkurrenten RB Leipzig stehen. Dessen Trainer Ralf Rangnick betonte, nach derzeitigem Stand wechsele Rudy nicht zu RB.

Ähnlich ausweichend äußerte sich Sportvorstand Christian Heidel zum Thema. "Ich kann überhaupt nichts zur Frage sagen, ob Schalke 04 einen Sebastian Rudy bezahlen könnte. Weil es überhaupt kein Gespräch wegen des Geldes jemals gab", erklärte Heidel. "Und es gab in dieser Geschichte auch nie einen Kontakt zum FC Bayern. Außer vor drei oder vier Monaten, als ich auf einer Manager-Tagung eine Unterhaltung mit Hasan Salihamidžić geführt habe. Da ist der Name Sebastian Rudy einmal gefallen. Mehr gab es damals nicht."

Trotz des großen personellen Angebots an defensiven Mittelfeldspielern in seinem Kader wollte Tedesco eine Verstärkung für diesen Bereich nicht kategorisch ausschließen. Konkreter ging Heidel auf Medienberichte ein, wonach der Meisterschaftszweite der vergangenen Saison nach einer Verstärkung auf der linken Seite Ausschau hält. "Da stehen wir in konkreten Gesprächen. Aber mehr als zwei Spieler werden wir nicht mehr verpflichten", sagte der Schalker Sportvorstand.

SV Drochtersen/Assel bereit für Pokal-Hit gegen FC Bayern

Viertligist SV Drochtersen/Assel ist für die Erstrunden-Partie im DFB-Pokal gegen den Rekordmeister FC Bayern München gerüstet.

Der Ausbau des eigentlich 3000 Zuschauer fassenden Kehdinger Stadions in der Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Stade ist rechtzeitig fertig geworden. Dank Zusatztribünen werden am Samstag 7500 Fans die Fußball-Stars aus München zu sehen bekommen. "Es ist für uns ein Jahrhundertspiel", sagt Vereinspräsident Rigo Gooßen.

Der niedersächsische Regionalligist hätte auch ins knapp 50 Kilometer entfernte Hamburg umziehen können. Das Stadion am Millerntor, Heimspielstätte des FC St. Pauli, wäre ideal gewesen. Die Einnahmen wären nach Angaben des Vereina deutlich höher gewesen. Am Ende blieb der Club aber aus Liebe zur 11.500-Einwohner-Gemeinde in der Heimat. "Hier steht alles Kopf. Von einer Euphorie zu sprechen, wäre deutlich untertrieben", erklärte Gooßen.

Der Verein mag nicht an eine Sensation denken. Allerdings hatte er vor zwei Jahren dicht vor einer Überraschung gestanden. In der 1. Runde des DFB-Pokal hielt der Viertligist damals gegen Borussia Mönchengladbach bestens mit und verlor gegen den Bundesligisten durch einen Treffer von Julian Korb in der 56. Minute nur mit 0:1.

14. August: Eintracht-Sportchef Hübner: Bayern und Dortmund sollen investieren

Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner hat die Bundesliga-Spitzenclubs im finanziellen Kräftemessen mit Englands Premier League zu mehr Engagement auf dem Transfermarkt aufgefordert. "Wir müssen aufpassen, da die Gefahr besteht, dass die ganzen Stars und guten Spieler aus der Bundesliga weggeholt werden. Da sind in erster Linie die starken Vereine gefordert wie Bayern oder Dortmund, dass auch wieder investiert wird", sagte Hübner in der Sendung "100% Bundesliga" bei RTL Nitro am Montagabend.

Gegen den FC Bayern München wird der SV Drochtersen/Assel, wie schon 2016 gegen Borussia Mönchengladbach, im mit Zusatztribünen ausgestatteten heimischen Kehdinger Stadion antreten.
Bild: Carmen Jaspersen, dpa

Es sei "Wahnsinn", was die Clubs von Englands Fußball-Oberhaus an Ablösen und Gehältern zahlen, befand der 57-Jährige. "Wir müssen gucken, dass die Qualität in der Bundesliga erhalten bleibt. Ich glaube, da sind sich auch alle Vereine und Verantwortlichen einig, dass sie dagegenhalten müssen", sagte Hübner. 

Die Premier League ist vor allem wegen ihrer TV-Milliardenverträge die reichste Fußballliga der Welt. In diesem Sommer endete in England das Transferfenster allerdings bereits am 9. August. Die Clubs auf der Insel können daher erst wieder im Winter auf dem Transfermarkt einkaufen. In der Bundesliga ist erst am 31. August Transferschluss.

13. August: Bayerns Alaba erleidet bei Supercup-Sieg schwere Knieprellung

Linksverteidiger David Alaba hat sich beim Supercup-Sieg des FC Bayern München eine schwere Prellung des linken Kniegelenks zugezogen. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Montag mitteilte, konnte eine Bänderverletzung aber ausgeschlossen werden. Das ergab eine Untersuchung des österreichischen Nationalspielers. Das Gelenk werde nun ruhiggestellt und täglich von der medizinischen Abteilung des FC Bayern kontrolliert und behandelt. Wann der 26-Jährige wieder ins Training einsteigen kann, soll je nach Heilungsverlauf von Tag zu Tag entschieden werden.

Alaba hatte in der Schlussphase des 5:0 der Münchner im Supercup am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt einen Schlag abbekommen und dann vorzeitig das Feld verlassen müssen.

Nationalspieler Rudy in Leipzig gesichtet

Der Leipziger Cheftrainer Ralf Rangnick will bis zum Schließen des Transferfensters unbedingt noch zwei Spieler für den RB Leipzig verpflichten. Einer davon könnte Nationalspieler Sebastian Rudy vom FC Bayern München sein. Laut Informationen der Leipziger Volkszeitung soll der 28-jährige Mittelfeldspieler am 10. August in Leipzig gewesen sein, um sich ein Bild von der RB-Trainingsakademie zu machen. Rudy könnte der gesuchte Ersatz für Naby Keita sein, der zum FC Liverpool gewechselt ist.

Nachdem die Sport Bild bereits Anfang August über das mögliche Interesse der Sachsen an Rudy berichtet hatte, bemühte sich Sportdirektor Rangnick um ein Dementi. "Unabhängig davon, ob Sebastian Rudy ein sehr guter Spieler ist - wie soll das für uns darstellbar sein?", fragte Rangnick zuletzt in einem Gespräch mit dem Kicker. Vor dem Hinspiel in der Qualifikation der Europa League gegen Universitatea Craiova sagte er aber auch zu Transfers: "Wer mich kennt, weiß, dass ich mich nicht mit einem Nein zufrieden gebe."

Laut einem Bericht soll Bayern-Spieler Sebastian Rudy eine Option für RB Leipzig sein.
Bild: Swen Pförtner, dpa (Archiv)

Auch der abwanderungswillige Emil Forsberg bleibt nach eigener Aussage trotz aller Wechselgerüchte in Leipzig. Und in die Causa Timo Werner kommt plötzlich wieder mehr Bewegung. "Wir werden versuchen, die Gespräche noch mal zu intensivieren. Es ist schön, dass bei ihm die Bereitschaft da ist, über dieses Jahr hinaus bei uns zu spielen", sagte Rangnick der Bild und betonte: "Aber letztlich geht es natürlich auch um die Finanzen." Die bislang selbst auferlegte Gehaltsobergrenze von drei Millionen Euro wird bei Werner auf jeden Fall deutlich überboten, Rudy dürfte auch in diesem Bereich liegen.

Bayern bereit für die Jagd nach dem 29. Meistertitel

Nach dem glanzvollen Supercup-Gewinn gegen Eintracht Frankfurt fühlen sich die Bayern bereit für die Jagd nach dem 29. Meistertitel. Der 5:0-Kantersieg gegen den DFB-Pokalsieger bestärkte den Branchenprimus aus München in seinem Anspruch, auch in der kommenden Saison das Maß der Dinge im deutschen Fußball zu sein. "Ich hoffe, dass uns der Titel in der Zukunft noch stärkt", sagte Kovac nach seinem erfolgreichen Einstand an alter Wirkungsstätte. Die Bayern sind schon wieder im Angriffsmodus.  

  • Der Torjäger: Robert Lewandowski ballerte mit dem ersten Dreierpack der Supercup-Geschichte alle Zweifel und Gerüchte weg. "Er ist ein Weltklassestürmer, das hat er heute wieder bewiesen", lobte Kovac den 29-Jährigen. Auch Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic war froh, dass der polnische Topstürmer nach der verkorksten WM und den Wechsel-Spekulationen wieder brennt. "Lewa ist ein Vollprofi. Das war genau die richtige Reaktion und Antwort auf alles. Ich bin sehr glücklich darüber", sagte Salihamidzic.
  • Die DFB-Auswahlspieler: Manuel Neuer, Mats Hummels, Niklas Süle, Joshua Kimmich und Thomas Müller - sie alle spielten, als hätte es die WM-Enttäuschung mit Deutschland nicht gegeben. "Ich bin sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Sie haben bewiesen, dass sie eine hohe Qualität haben", sagte Kovac. "Die Motivation ist sehr groß", berichtete Müller. 
  • Der Trainer: Einen besseren Einstand hätte sich Kovac kaum erträumen können. "Ich freue mich, dass er solch einen Start hingelegt hat. Das erleichtert natürlich vieles", sagte Salihamidzic. Kovac hat nach seinem Wechsel vom Main an die Isar offenbar sofort die richtige Ansprache gefunden. "Der Trainer gibt der Mannschaft viele Dinge mit auf den Weg. Er ist sehr akribisch, sehr fleißig", lobte Salihamidzic und stellte zufrieden fest: "Wir sind gut vorbereitet, die Jungs sind gut drauf."
  • Das Sorgenkind: Nach der 5:0-Torgala, bei der neben Lewandowski noch Kingsley Coman und Thiago trafen, war nur einem Bayern-Spieler die Jubellaune vergangen: David Alaba. Der Österreicher musste mit einer Knieverletzung vorzeitig vom Feld, genauen Aufschluss über die Schwere soll eine MRT-Untersuchung bringen. "Er hatte starke Schmerzen", sagte Kovac. "Wir müssen jetzt schauen, ob da mehr passiert ist."

12. August: Bayern schießt Frankfurt mit 5:0 ab

Der FC Bayern München hat zum siebten Mal den deutschen Fußball-Supercup gewonnen. Das Team von Trainer Niko Kovac besiegte am Sonntagabend dank drei Treffern von Torjäger Robert Lewandowski Pokalsieger Eintracht Frankfurt mit 5:0 (2:0) und fuhr damit den ersten Titel der neuen Spielzeit ein. Kingsley Coman (63.) und Thiago (85.) sorgten für den deutlichen Endstand.

Robert Lewandowski bejubelt sein 2:0.
Bild: Silas Stein, dpa

Lewandowski hatte zuvor mit einem Dreierpack (21./26./54. Minute) im Alleingang für die Entscheidung gesorgt. Für die Münchner war es der dritte  Supercup-Titel in Serie, zudem gelang knapp drei Monate nach der 1:3-Finalniederlage im DFB-Pokal die Revanche gegen Frankfurt. Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

Bayern tritt in Bestbesetzung im Supercup an

Der FC Bayern München setzt im Supercup auf seine bestmögliche Startformation. Trainer Niko Kovac bietet bei dem Gastspiel bei Pokalsieger Eintracht Frankfurt an diesem Sonntag (20.30 Uhr/ZDF/Eurosport) eine Offensive mit Robert Lewandowski, Thomas Müller, Arjen Robben, Franck Ribéry und Thiago auf. Neuzugang Leon Goretzka muss bei der Kovac-Rückkehr zur alten Wirkungsstätte zunächst auf der Bank Platz nehmen. Die angeschlagenen Jerome Boateng und James stehen wie erwartet nicht im Kader.

Der neue Eintracht-Trainer Adi Hütter verzichtet bei seinem ersten Pflichtspiel auf Vize-Weltmeister Ante Rebic. Der Kroate, dessen Vertragsverlängerung bis 2022 am Freitag verkündet wurde, war erst in dieser Woche ins Training eingestiegen und sitzt zunächst auf der Bank. Stattdessen bilden Mijat Gacinovic, Marco Fabián und Sébastian Haller das Offensivtrio.

FC Bayern: Neuer - Kimmich, Süle, Hummels, Alaba - Thiago, Martinez - Robben, Müller, Ribery - Lewandowski

Weltmeister Tolisso beim FC Bayern zurück

Weltmeister Corentin Tolisso ist beim FC Bayern zurück. Der Franzose zeigte am Sonntag bei seiner Rückkehr nach München seine goldene WM-Medaille und absolvierte auch schon das erste Training. Nach einigen Stabilitätsübungen schwang sich Tolisso auf das Rad und drehte zum Abschluss eine Laufrunde im Perlacher Forst. Der 24-Jährige hatte nach dem Titelgewinn in Russland noch bis zum 12. August Urlaub.

"Ich war jetzt lange weg aus München und freue mich natürlich, zurück zu sein. Ich werde alles geben, um mit meinem Verein in dieser Saison alles erreichen zu können", sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldakteur.  Tolisso dachte auch noch einmal an die WM zurück: "Ich bin sehr glücklich, Teil der Mannschaft gewesen zu sein, die den zweiten Stern für mein Land geholt hat."

Für Tolisso geht es in den nächsten Tagen mit Leistungstests und Trainingseinheiten weiter. Der Franzose will bis zum Bundesligastart am 24. August gegen Hoffenheim fit sein. "Ich werde versuchen, schnellstmöglich voll bei der Mannschaft zu sein", sagte er auf der Internetseite des Vereins. "Tolisso hat sich die Zeit verdient, eine WM raubt sehr viel Energie", sagte Trainer Niko Kovac.

11. August: Klose freut sich über Sieg zum Einstand

Miroslav Klose ist mit einem Sieg als Trainer der U17 des FC Bayern gestartet. In der ersten Partie der neuen Saison in der B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest gewannen die Münchner am Samstag an ihrem Campus gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 3:1 (1:0). Torben Rhein (39. Minute), Malik Tillman (62.) und Marcel Sieghart (65.) erzielten die Tore für die Gastgeber. Nils Kohlbacher traf für Wiesbaden (77.).

"Die Vorfreude und das Kribbeln vor dem Spiel waren groß, umso schöner ist es, dass wir uns auch mit drei Punkten belohnen konnten", sagte Klose, Fußball-Weltmeister von 2014. "Wir sind natürlich sehr froh über den Auftaktsieg! In der ersten Halbzeit hat unser Ballbesitz-Fußball noch nicht so gut geklappt, der zweite Durchgang war dann aber deutlich besser."

Der 40-Jährige hatte Anfang Juli das Nachwuchsteam des Rekordmeisters übernommen. Klose, der zuletzt zum Trainerteam der Nationalmannschaft zählte, hat bei den Bayern einen Zweijahresvertrag. Von 2007 bis 2011 lief der 137-malige Nationalspieler als Profi für die Münchner auf.

10. August: Bericht: Jerome Boateng hat sich für PSG entschieden

Ist die Entscheidung gefallen? Laut der französischen Tageszeitung Le Parisien hat sich Jerome Boateng für PSG entschieden und wartet auf eine Einigung der Clubs. Im Raum steht eine Ablösesumme von 45 Millionen Euro. Ein Wechsel zum englischen Vizemeister ist in diesem Sommer ohnhin passé: Seit Donnerstagabend ist auf der Insel das Wechselfenster geschlossen.

Bayern-Coach Kovac: Im Supercup "was wettmachen" - Boateng eingeplant

Bayern-Coach Niko Kovac sieht den Supercup gegen seinen Ex-Club Eintracht Frankfurt als Revanche für das Pokal-Finale und plant den Wechselkandidaten Jérôme Boateng für das erste Pflichtspiel ein. "Jérôme ist gesund und eine Alternative", sagte der Trainer am Freitag. In seinem bis auf Fußball-Weltmeister Corentin Tolisso kompletten Kader seien alle gesund und fit bis auf James, der wegen eines Schlages auf das Sprunggelenk Probleme habe. In der Partie am Sonntag in Frankfurt will Kovac sowohl Spieler einsetzen, die die Sommervorbereitung von Beginn an mitgemacht haben, als auch WM-Starter, die später eingestiegen sind.

Kovac beschrieb das Match am Wochenende als wichtig, denn "wir haben den ersten Titel der Saison zu verteidigen". Dass es gegen den Verein geht, mit dem er selbst im Mai den Bayern den Finalsieg im DFB-Pokal vermasselt hatte, mache aus dem Duell "absolut ein besonderes Spiel". Bei den Spielern allerdings stünde eine Revanche im Fokus. "Jetzt fahren sie nach Frankfurt und wollen das wettmachen", sagte Kovac.

9. August: Bericht: Boateng-Verhandlungen mit Paris Saint-Germain starten

Nachdem der Wechsel von Jerome Boateng zu Manchester United vom Tisch ist, rückt der zweite Interessent in den Fokus. Trainer Thomas Tuchel würde den Weltmeister von 2014 offenbar gerne zu Paris Saint-Germain holen. Ein Angebot liegt dem FC Bayern bislang noch nicht vor, das könnte sich aber bald ändern: Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen bereits am Donnerstag konkrete Verhandlungen starten. Boateng-Berater Christian Nerlinger (45) soll die Gespräche mit PSG-Sportdirektor Antero Henrique führen. Am Ende könnte dann ein Angebot an den FC Bayern stehen.

8. August: Bayern-Sportdirektor Salihamidzic vor Supercup: "Jetzt wird es ernst"

Der FC Bayern München fühlt sich für den Supercup bei Eintracht Frankfurt gerüstet. "Jetzt kommt das erste richtige Spiel, das wollen wir natürlich gewinnen. Wir wollen versuchen, gleich am Anfang den ersten Titel zu holen", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem 20:2-Torschusstraining gegen den zehntklassigen FC Rottach-Egern. "Wir wollen erfolgreich in die Saison starten und uns einspielen. Jetzt wird es ernst."

Am Sonntag (20.30 Uhr) steht das Spiel zwischen Meister Bayern und Pokalsieger Eintracht Frankfurt an. Weniger auskunftsfreudig war Salihamidzic bei der Personalie Jérôme Boateng, der am Mittwochabend wegen einer Blessur ebenso wie der angeschlagene Serge Gnabry nicht eingesetzt wurde.

"Ich habe gesagt, darüber rede ich nicht. Ich werde euch benachrichtigen, wenn etwas passiert", sagte der Sportdirektor auf die Frage, ob der Weltmeister von 2014 am 1. September noch Bayern-Profi ist. Angeblich soll Boateng Manchester United abgesagt haben. "Davon weiß ich nichts, mit mir hat keiner gesprochen", sagte Salihamidzic. Als Interessent gilt weiterhin Paris Saint-Germain.

FC Bayern mit klarem 20:2-Sieg im Freundschaftsspiel in Rottach-Egern

Der FC Bayern München hat den erwartet klaren Sieg in einem Freundschaftsspiel eingefahren. Gegen den FC Rottach-Egern aus der A-Klasse gewann der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwochabend mit 20:2 (7:2). Vor 2500 Zuschauern auf dem Platz in Rottach-Egern erzielten Sandro Wagner (3), Robert Lewandowski (3), Kingsley Coman (3), Maximilian Franzke (3), Thomas Müller (2), James Rodríguez (2), Joshua Kimmich, Thiago, Sebastian Rudy, und Franck Ribéry die Tore. Der Kolumbianer James kam erstmals in der Vorbereitung in einem Spiel zum Einsatz.

Für den Gastgeber aus der zehnten Liga trafen Dominik Pfluger und Andre Schmidt. Der Meister aus München startet am Sonntag im Supercup bei Pokalsieger Eintracht Frankfurt in die neue Pflichtspielsaison.

In der Vorbereitung war der klare Erfolg am Tegernsee der dritte Sieg. Zuvor hatte es vier Spiele gegen hochkarätige Gegner gegeben. Nach einem 3:1 gegen Paris Saint-Germain und zwei Niederlagen gegen Juventus Turin (0:2) und Manchester City (2:3) gewann das Star-Ensemble von Trainer Niko Kovac am Sonntag gegen Manchester United mit 1:0.

Bayern-Trainer Kovac: Lewandowski hat Wechselverbot akzeptiert

Bayern-Trainer Niko Kovac hat die Spekulationen um Stürmer Robert Lewandowski beendet. In einem Gespräch mit dem Polen machte Kovac dem Stürmer klar, dass ein Wechsel nicht in Frage komme. "Robert weiß, wie ich über ihn denke und was ich von ihm halte". sagte Kovac der Sport Bild.

"Er ist weltweit sicherlich unter den Top drei Stürmern auf dieser Position. Wir werden ihn daher mit Sicherheit nicht abgeben. Das ist die Aussage, die ich ihm mitgegeben habe. Robert hat das akzeptiert. Das hat mich sehr gefreut", sagte der Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München. Lewandowski war zuletzt immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht worden. Der 29-Jährige Torjäger hat bei den Münchner noch einen Vertrag bis ins Jahr 2021.

Jerome Boateng erteilt Manchester United offenbar eine Absage

Der Wechsel von Jerome Boateng zu Manchester United hat sich offenbar zerschlagen. Nach Informationen von Bild-Zeitung und Sport-Bild, hat der Bayern-Verteidiger am Dienstag ManU-Trainer Jose Mourinho persönlich in einem Telefonat mitgeteilt, dass er nicht nach Manchester wechseln wird. Boateng soll in München größere Chancen für einen erneuten Champions-League-Sieg sehen. Auch ein Gespräch mit Niko Kovac, der den Verteidiger gerne behalten will, soll eine Rolle bei der Absage gespielt haben.

Ganz vom Tisch ist ein Wechsel von Boateng damit allerdings noch nicht. Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel soll weiter Interesse an dem Weltmeister von 2014 haben. Ein Angebot liegt den Bayern offenbar aber noch nicht vor.

Bayern-Trainer Kovac: Lewandowski hat Wechselverbot akzeptiert

Niko Kovac hat die Spekulationen um Stürmer Robert Lewandowski beendet. In einem Gespräch mit dem Polen machte Kovac dem Stürmer klar, dass ein Wechsel nicht in Frage komme. "Robert weiß, wie ich über ihn denke und was ich von ihm halte". sagte Kovac der Sport Bild.

"Er ist weltweit sicherlich unter den Top drei Stürmern auf dieser Position. Wir werden ihn daher mit Sicherheit nicht abgeben. Das ist die Aussage, die ich ihm mitgegeben habe. Robert hat das akzeptiert. Das hat mich sehr gefreut", sagte der Trainer. Lewandowski war zuletzt immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht worden. Der 29-Jährige Torjäger hat bei den Münchner noch einen Vertrag bis ins Jahr 2021.

7. August: Bericht: Manchester United bietet nur geringe Ablöse für Boateng

Der angeblich an Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng interessierte englische Rekordmeister Manchester United soll dem FC Bayern einem Bericht zufolge lediglich 25 Millionen Euro Ablöse für den Innenverteidiger bieten. Wie Bild und Sport Bild am Dienstagabend berichteten, soll der deutsche Rekordchampion jedoch mindestens 50 Millionen Euro fordern. Das Transferfenster in England schließt bereits an diesem Donnerstag.

Bayern-Trainer Niko Kovac hatte nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern im Testspiel gegen Manchester United am Sonntagabend erklärt, es gebe nichts Neues. Kapitän Manuel Neuer erklärte, er gehe nicht davon aus, dass Boateng die Münchner verlasse. Sportdirektor Hasan Salihamidzic wollte sich nicht äußern. Als möglicher Interessent am Weltmeister von 2014 gilt auch Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel.

Vidal zu seinem Wechsel: "Barcelona viel größerer Schritt als Bayern"

Arturo Vidal hat bei seiner Vorstellung in Barcelona eine Spitze gegen seinen alten Klub, den FC Bayern, abgefeuert. Der 31-jährige Chilene wurde am Montag der Öffentlichkeit beim spanischen Meister vorgestellt. Auf die Frage hin, welchen der beiden Klubs er höher einschätzte, antwortete er: "Nach Barcelona zu wechseln, ist ein viel größerer Schritt als beim FC Bayern zu spielen. Für mich ist der FC Barcelona der größte Verein der Welt. Ich werde versuchen, dieses Team zu verbessern und will dabei helfen, alle Titel zu gewinnen."

Sätze, die die Verantwortlichen in München und die Fans des deutschen Rekordmeisters nicht allzu gerne vernehmen werden. Gut möglich, dass beim Chilenen auch ein wenig verletzter Stolz mitschwingt. Schließlich drängte der FC Bayern geradezu darauf, Vidal trotz eines bis 2019 laufenden Vertrags noch in diesem Jahr zu verkaufen. Schließlich wäre er im kommenden Jahr ablösefrei gewesen. Noch dazu hat der Klub im Mittelfeld gerade ein Überangebot an Spielern. Trotzdem dürfte dieser Entschluss an einem Spieler nagen, der in seiner Heimat den Namen "König Arturo" trägt.

Kovac nach Vidal-Wechsel: Noch 21 Weltklassespieler

"Wir haben beim FC Bayern 22, nach dem Abgang von Arturo noch 21 Weltklasse-Spieler", sagte der neue Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Interview der Bild-Zeitung. Auch nach dem Abschied des Chilenen sei noch "sehr viel Qualität" im Mittelfeld der Bayern, "da braucht sich niemand Sorgen machen".

Vidal sei "ein toller Spieler", meinte der 46-Jährige weiter. Aber wenn man als Südamerikaner ein Angebot eines spanischen Clubs bekommt, sei es normal, "dass er über einen Wechsel nachdenkt. Wir haben uns entschieden, dass wir ihm das ermöglichen."

Vidal war am Montag beim FC Barcelona offiziell vorgestellt worden. Der 31-Jährige erhielt einen Dreijahresvertrag beim spanischen Meister und Pokalsieger. Er sei "sehr glücklich, beim besten Club der Welt zu sein", hatte Vidal bei seinem ersten Auftritt bei den Katalanen gesagt. Die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen "Krieger" soll bei 20 Millionen Euro liegen.

6. August: Spekulationen um Boateng-Wechsel zu ManUnited gehen weiter

Nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern München ist weiter über einen möglichen Wechsel von Jérôme Boateng zu Testspielgegner Manchester United spekuliert worden. Nach Informationen von Bild und Sport Bild haben United-Verantwortliche Kontakt zum FC Bayern aufgenommen.

Jérôme Boateng (r) jubelt im Test gegen Manchester United mit Torschütze Javi Martínez.
Bild: Peter Kneffel (dpa)

"Sie wissen doch ganz genau, dass wir darüber nicht reden", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic auf die Frage zum Stand in der Personalie.Es gebe "nichts Neues" bei Boateng, sagte Trainer Niko Kovac am Sonntagabend nach dem Erfolg. Boateng habe ein "richtig gutes Spiel gemacht" und er freue sich, dass der Innenverteidiger bei der Mannschaft sei. Für Boateng, der nach der Halbzeitpause eingewechselt wurde, war es das erste Spiel nach der Fußball-Weltmeisterschaft. 

Bayern-Kapitän Manuel Neuer geht nicht davon aus, dass Boateng die Münchner verlässt. "Er würde uns natürlich fehlen", sagte Neuer. "Ich fände es natürlich sehr schade, aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus." Das Transferfenster in England schließt am 9. August. Außer Manchester gilt Paris Saint-Germain als Interessent.

5. August: FC Bayern gewinnt Spiel gegen Manchester United

Der FC Bayern München hat sein erstes Spiel in der umgebauten Allianz Arena gewonnen. Bei der Eröffnung gegen ManUnited gab es für die Fans am Sonntagabend zwar einen 1:0-Sieg, aber keine Leckerbissen.

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Alles auf Rot: Die Münchner Allianz Arena im neuen Look
Bild: dpa, FC Bayern München

Die Choreografie, die der Verein den Fans zur Eröffnung verordnet hatte, kam allerdings nicht bei allen gut an. Einige Fans äußerten ihren Ärger auf Spruchbändern.

Lesen Sie dazu den ausführlichen Bericht: Nach Arena-Umbau: Bayern gewinnen erstes Spiel "dahoam"

4. August: Barça freut sich auf "Krieger" Vidal

Der FC Barcelona freut sich auf Mittelfeldspieler Arturo Vidal vom FC Bayern München. Barça-Coach Ernesto Valverde bezeichnete den 31-jährigen Chilenen als "Krieger", der "ein bisschen anders" sei als seine Teamkollegen. "Wir hoffen, dass er Energie ins Mittelfeld bringen kann. Er hat viel Erfahrung und hat für alle Teams, bei denen er unter Vertrag stand, viele Matches bestritten", sagte Valverde. "Er ist daran gewöhnt, große Partien zu spielen."

Der Neuzugang wurde am Samstag in Barcelona erwartet und solle voraussichtlich Anfang nächster Woche offiziell präsentiert werden, hieß es. Beide Clubs hatten den Wechsel am Freitagabend offiziell gemacht. Vidal bekommt demnach einen Vertrag für drei Jahre.

Die Zeitung El Mundo würdigte den Chilenen als "körperliches Wunderwerk", während das Sportblatt AS betonte: "Er spielt so, wie er lebt, immer an der Grenze." Die katalanische Zeitung Sport titelte mit einem Bild des 31-Jährigen und einem einzigen Wort in gelben Lettern: "Fichado!" - Verpflichtet!

Vidal war im Sommer 2015 von Juventus Turin zum FC Bayern gekommen und hatte beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Der Chilene absolvierte 124 Pflichtspiele für die Münchner, dabei gelangen ihm 22 Tore. Vidal gewann mit dem FCB drei Meisterschaften, einmal den DFB-Pokal und zweimal den Supercup.

Arturo Vidal verlässt den FC Bayern München und geht zum FC Barcelona.
Bild:  Matthias Balk (dpa)

Die Münchner schaffen in ihrem üppig besetzten Mittelfeld Platz und können sich noch über eine Ablöse von angeblich rund 18 Millionen Euro freuen. Vidal war zuletzt auch bei Inter Mailand gehandelt worden.

"Ich möchte mich im Namen des FC Bayern bei Arturo für drei tolle Jahre herzlich bedanken", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, "wir haben in dieser Zeit große Erfolge gefeiert, daran hatte Arturo maßgeblichen Anteil. Er ist auch in wichtigen Spielen immer vorangegangen, auf ihn konnten wir uns immer verlassen."

3. August: Vidal wechselt von Bayern München zum FC Barcelona

Der FC Barcelona und der FC Bayern München haben sich auf einen Wechsel des chilenischen Mittelfeldspielers Arturo Vidal zu den Katalanen geeinigt. Das gaben die beiden Vereine am Freitagabend auf ihren Homepages bekannt. Die Vertrag gelte für drei Jahre, schrieb der FC Barcelona. Noch steht die medizinische Untersuchung des 31-Jährigen aus. Vidal hat das Trainingslager der Münchner am Tegernsee am Freitag verlassen.

Bayern-Profi Müller warnt: Özil-Debatte "heuchlerische Diskussion"

In der Diskussion um Themen wie die umstrittenen Erdogan-Fotos mit Mesut Özil oder Streitigkeiten in der Politik hat Thomas Müller vor den Folgen gewarnt. "Wir schreiben genüsslich darüber und freuen uns, dass es Ärger gibt, und breiten es aus. Und am Ende wundern wir uns, wenn die Gesellschaft gespalten wird", sagte der Fußball-Nationalspieler am Freitag im Trainingslager des FC Bayern München in Rottach-Egern. Die Entwicklung bei solchen Themen sei "alarmierend".

Es werde immer versucht, "Störfeuer zu finden und breit zu treten", sagte der 28-Jährige. Dann wundere man sich, dass man einen "Scherbenhaufen" habe. Das Fußball-Geschäft sei Teil des Unterhaltungsbusiness, und bei sportlichen Dingen könne er etwas einstecken, sagte Müller. "Aber wenn es um gesellschaftliche Themen geht, da krieg' ich einen Vogel, wenn wir uns selbst zerfleischen und uns am Ende wundern, dass es überall nur noch Aua macht."

Müller sagte, dass er keine Medienschelte betreiben wolle. Zugleich aber meinte er zur Özil-Debatte: "Ein bisschen ist das eine heuchlerische Diskussion, die von den Medien sicherlich mitgetragen wird." Der DFB habe die Causa beenden wollen, Medien dagegen blickten auf Auflage und Klicks. "Es wurde immer nachgefragt, nachgebohrt, man hat das Thema aufgebauscht, jetzt hat man den Salat", sagte er.

"Sicherlich haben die Protagonisten auch keine sehr glückliche Rolle gespielt, egal ob auf Seiten des Verbandes oder auch die Spieler selbst", resümierte Müller. Von Rassismus in der Nationalmannschaft könne "absolut keine Rede sein". Özil hatte jüngst einen entsprechenden Vorwurf in Richtung Verbandsspitze erhoben.

2. August: Ribéry bricht erste Bayern-Einheit im Trainingslager ab

Franck Ribéry hat die erste Einheit des FC Bayern München im Trainingslager am Tegernsee mit einer Platzwunde am Kopf abbrechen müssen. Der Franzose prallte bei einer Übung am Donnerstagabend gegen den Pfosten eines abseits des Spielfeldes stehenden Tores und musste behandelt werden. Danach wurde er mit einer Bandage am Kopf in die Kabine gebracht.

Rund 1500 Zuschauer verfolgten die Einheit in Rottach-Egern, bei der Trainer Niko Kovac mit Ausnahme von Weltmeister Corentin Tolisso den kompletten Kader zusammen hatte. Einige Akteure wie James Rodríguez oder Wechselkandidat Arturo Vidal absolvierten ein individuelles Programm. Der Kolumbianer James war am Mittwoch ins Training eingestiegen. Der Franzose Tolisso kehrt erst nach dem Supercup (12. August) zurück.

Die deutschen WM-Teilnehmer um Manuel Neuer hatten vor einer Woche die Vorbereitung aufgenommen und auf die USA-Reise des deutschen Fußball-Rekordmeisters verzichtet. Seit Donnerstag stehen sie gemeinsam mit den Anfang Juli ins Training gestarteten Bayern-Stars auf dem Platz. Auch Jérôme Boateng, der vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain stehen soll, war bei der Einheit am Donnerstag dabei.

Die Münchner bereiten sich acht Tage am Tegernsee auf die neue Saison vor. Unterbrochen werden die Übungstage dort von einem Testspiel am Sonntagabend in München gegen Manchester United. Dazu bestreitet der Meister am kommenden Mittwoch noch ein Freundschaftsspiel gegen den FC Rottach-Egern.

FC Bayern hat Trainingslager am Tegernsee begonnen

Der FC Bayern München hat sein Trainingslager am Tegernsee begonnen. Trainer Niko Kovac hatte bei der Einheit am Donnerstagabend in Rottach-Egern vor rund 1500 Zuschauern mit Ausnahme von Weltmeister Corentin Tolisso den kompletten Kader zusammen. Einige Akteure wie James Rodríguez oder Wechselkandidat Arturo Vidal absolvierten ein individuelles Programm. Der Kolumbianer James war am Mittwoch ins Training eingestiegen. Der Franzose Tolisso kehrt erst nach dem Supercup (12. August) zurück. 

Die deutschen WM-Teilnehmer um Manuel Neuer hatten vor einer Woche die Vorbereitung aufgenommen und auf die USA-Reise des deutschen Fußball-Rekordmeisters verzichtet. Seit Donnerstag stehen sie gemeinsam mit den Anfang Juli ins Training gestarteten Bayern-Stars auf dem Platz. Auch Jérôme Boateng, der vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain stehen soll, war bei der Einheit am Donnerstag dabei.

Die Münchner bereiten sich acht Tage am Tegernsee auf die neue Saison vor. Unterbrochen werden die Übungstage dort von einem Testspiel am Sonntagabend in München gegen Manchester United. Dazu bestreitet der Meister am kommenden Mittwoch noch ein Freundschaftsspiel gegen den FC Rottach-Egern.

FC Bayern hat einen weiteren Nachwuchsfußballer mit einem Profivertrag ausgestattet

Der 20 Jahre alte Maxime Awoudja unterzeichnete beim Serienmeister einen Kontrakt über drei Jahre bis Juni 2021.

Der in München geborene Innenverteidiger, dessen Eltern aus Togo kommen, durchlief seit dem neunten Lebensjahr alle Jugendteams der Bayern, wie der Verein mitteilte. In der vorigen Saison spielte Awoudja für die zweite Mannschaft in der Regionalliga.

In den vergangenen Monaten hatten schon Ron-Thorben Hoffmann, Lars Lukas Mai, Meritan Shabani und Franck Evina aus der eigenen Nachwuchsabteilung Profiverträge erhalten. Die drei letztgenannten haben sogar schon ihr Bundesliga-Debüt feiern können.

"Er ist ein schneller und spielstarker Innenverteidiger, der sein Potenzial bei unseren Amateuren und in den Trainingseinheiten mit den Profis bereits unter Beweis gestellt hat", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic über Awoudja.

Maxime Awoudja (M) in Aktion. Der Münchner Innenverteidiger hat beim FC Bayern einen Profivertrag bis 2021 bekommen.
Bild: Andreas Gebert, dpa

Goretzka: Rat von Papa und Mama half bei WM-Analyse

"Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich am besten damit fahre, wenn ich es in erster Linie mit mir selber ausmache", sagte Leon Goretzka bei seiner Vorstellung beim FC Bayern München. Er habe sich lange mit dem Vorrunden-Aus der DFB-Auswahl in Russland beschäftigt und überlegt, was man hätte besser man machen können und woran es gelegen habe, schilderte der Mittelfeldakteur.

"Bei so einem harten Schlag ist es sicher hilfreich, wenn man Menschen im Umfeld hat, mit denen man sich unterhalten kann. Das sind bei mir in erster Linie mein Vater und meine Mutter, die mir immer gute Ratschlage gegeben haben. Ohne sie wäre ich auch nicht hier, wo ich gerade bin", sagte Goretzka. Der Vertrag des ablösefrei vom FC Schalke nach München gewechselten Confed-Cup-Siegers läuft bis ins Jahr 2022.

Leon Goretzka wurde als Neuzugang beim FC Bayern München vorgestellt.
Bild: Sven Hoppe, dpa

"Er ist deutscher Nationalspieler. Wir versuchen, den Kern unserer Mannschaft deutsch zu halten", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Ich bin sicher und sehr optimistisch, dass wir in Zukunft viel Spaß an Leon und mit ihm viel Erfolg haben werden", sagte Salihamidzic.

Goretzka hielt sich bei Fragen zur Affäre um Mesut Özil zurück. "Insgesamt hat das schon sehr hohe Wellen geschlagen. Die Leute, die sich gerne zu Rücktritt und dem Post äußern möchten, haben das gemacht", sagte er. "Ich denke, dass es dabei bleiben sollte. Ich möchte mich auf die Aufgaben hier konzentrieren. Die sind für mich groß genug und deswegen möchte ich persönlich dazu nichts sagen."

Özil war vor der WM wegen Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kritik geraten. In einer schriftlichen Erklärung nach der Endrunde hatte der Profi des FC Arsenal Rassismus-Vorwürfe gegen den Deutschen Fußball-Bund und Präsident Reinhard Grindel erhoben. Der nun ehemalige Nationalspieler kassierte dafür harte Kritik. Verband und Grindel wiesen die Vorwürfe zurück.

WM-Teilnehmer James zurück im Bayern-Training

Der Kolumbianer James Rodríguez hat die Saisonvorbereitung beim FC Bayern München aufgenommen. Der WM-Teilnehmer, der mit seiner Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Achtelfinale gegen England ausgeschieden war, absolvierte am Mittwoch eine lockere Laufeinheit. Anschließend arbeitete der 27-Jährige individuell im Leistungszentrum.

Trainer Niko Kovac muss im Trainingslager Rottach-Egern von Donnerstag an nur noch auf Frankreichs Weltmeister Corentin Tolisso verzichten. Tolisso steigt erst nach dem Supercup (12. August) ins Training ein.

2. August: FC Bayern startet Trainingslager am Tegernsee

Der FC Bayern startet am Donnerstag (17 Uhr) sein Trainingslager am Tegernsee. Bis zum 9. August bereitet Trainer Niko Kovac seine Mannschaft in Rottach-Egern auf die nahenden Pflichtspielaufgaben vor. Unterbrochen wird das Trainingslager am 5. August durch ein Testspiel in München gegen Manchester United.

Kovac kann am Tegernsee endlich fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nachdem die WM-Teilnehmer die USA-Reise ausließen, trainieren sie nun mit den Teamkollegen zusammen. In Rottach-Egern muss Kovac nur noch auf Weltmeister Corentin Tolisso verzichten. Der Franzose steigt erst nach dem Supercup (12. August) ins Training ein.

1. August: RB Leipzig soll an Rudy interessiert sein - Rangnick dementiert

RB Leipzig hat Spekulationen über ein Interesse des sächsischen Fußball-Bundesligisten an Nationalspieler Sebastian Rudy vom Rekordmeister FC Bayern München zurückgewiesen. "Unabhängig davon, ob Sebastian Rudy ein sehr guter Spieler ist - wie soll das denn für uns darstellbar sein? Damit beantwortet sich dieses Gerücht von selber", sagte Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick. Es stehe einem darüber hinaus nicht zu, über Spieler anderer Vereine zu sprechen, sagte Rangnick.

Laut einem Bericht soll Bayern-Spieler Sebastian Rudy eine Option für RB Leipzig sein.
Bild: Swen Pförtner, dpa (Archiv)

Über das angebliche Interesse der Leipziger an dem 28 Jahre alten Mittelfeldspieler hatte die Sport Bild berichtet. Wie das Magazin weiter schrieb, soll Rangnick auch schon Kontakt zu Rudys Management aufgenommen haben. 

Mit einer Verpflichtung von Rudy würden die Leipziger gegen ihre immer wieder propagierten und selbst auferlegten Leitlinien verstoßen. Die Sachsen wollen nur Spieler bis 23 Jahre holen. Zudem würden wohl auch die Kosten - sowohl Ablösesumme als auch Gehalt - für Rudy die bisherigen Ausgaben für Spieler übersteigen. 

Rudy hat bei den Bayern einen Vertrag mit Gültigkeit bis zum 30. Juni 2020. Er war vor einem Jahr von 1899 Hoffenheim zu den Münchnern gewechselt. Bei der TSG spielte Rudy von 2010 an, Rangnick und Rudy kennen sich aus dortigen gemeinsamen Zeiten. Der mittlerweile 60 Jahre alte RB-Trainer hatte den Profi damals von Stuttgart nach Hoffenheim geholt.

Rummenigge: Pavard wechselt diesen Sommer nicht nach München

Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard wird laut Karl-Heinz Rummenigge in diesem Sommer nicht vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München wechseln. "Nein", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München in der Sport Bild auf die Frage, ob der Franzose im Falle eines Weggangs von Jérôme Boateng sofort kommen würde, und begründete dies mit den Optionen der Münchner: "Wir haben Hummels, wir haben Süle, wir haben Martinez, der in der Innenverteidigung spielen kann, auch Alaba und noch zwei junge Spieler, Lukas Mai und Chris Richards. Das ist viel Qualität."

Nach seiner starken WM mit Frankreich war der 22 Jahre alte Verteidiger Pavard zuletzt verstärkt mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister in Verbindung gebracht worden. Der SWR hatte berichtet, dass der Franzose bereits während des Turniers in Russland einen ab 2019 gültigen Vertrag bei den Münchnern unterschrieben habe.

Im kommenden Sommer kann Pavard, der am 13. August in Stuttgart zum Training erwartet wird, die Schwaben dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen. Der deutsche Nationalspieler Boateng wurde mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht.

31. Juli: Arturo Vidal steht vor einem Wechsel nach Italien

Beim wechselwilligen Arturo Vidal könnte nun offenbar alles sehr schnell gehen. Wie italienische Medien übereinstimmend berichten, wird sich der 31-Jährige dem italienischen Klub Inter Mailand anschließen - zunächst auf Leihbasis. Dahinter steckt eine komplizierte Vertragssituation: Eigentlich dürfte Vidal nicht ausgeliehen werden, weil sein Vertrag nach dieser Saison ausläuft. Deswegen soll der Chilene einen neuen Ein-Jahres-Kontrakt bis 2020 unterschreiben und dann auf Leihbasis zu Inter wechseln.

Danach würde Vidal fest zu den Mailändern wechseln - für eine festgeschriebene Ablösesumme zwischen 18 und 20 Millionen Euro. Es wäre ein Konstrukt, das die Bayern erst vor kurzem mit einem italienischen Spitzenklub angewandt haben: Der Transfer des Brasilianers Douglas Costa zu Juventus Turin ging auch zunächst per Leihe über die Bühne. Erst in diesem Sommer kaufte Juve den Außenbahnspieler.

Sicherer Job dank Trainer-Ablöse? Kollegen zweifeln an Kovac' These

Mit seinem Wunsch nach höheren Ablösesummen für Fußball-Trainer stößt der neue Bayern-Coach Niko Kovac auf geteilte Reaktionen in der Bundesliga. Gladbach-Coach Dieter Hecking sagte der Bild-Zeitung, es sei zwar bedenklich, dass Trainer im Schnitt nicht einmal mehr zwei Jahre Zeit bei einem Verein bekämen. "Ich wage allerdings zu bezweifeln, ob allein die höhere Ablöse etwas bringt - wenn der sportliche Erfolg dauerhaft ausbleibt, werden die Vereine auch trotz Ablöse reagieren."

Kovac hatte dem Kicker gesagt, dass höhere Ablösen für Trainer dazu führen könnten, dass ein Trainer "längere Überlebenschancen" hat. Sein Argument: "Wenn man für jemanden viel Geld ausgibt, will man das nicht schnell wieder verlieren." Er selbst konnte dank einer Klausel im Vertrag von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern wechseln - für angeblich 2,2 Millionen Euro.

30. Juli: FC Bayern nach USA-Reise wieder zurück in München

Der FC Bayern ist nach seiner USA-Reise am späten Montagvormittag wieder in München angekommen. Nach acht Stunden Flugzeit landete der deutsche Fußball-Rekordmeister in der Heimat. Trainer Niko Kovac bat seine Mannschaft auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße noch zu einer regenerativen Einheit. Erst danach steht für die Münchner erstmal ein kurzes Durchschnaufen an.

In den USA hatte das Team gegen Juventus Turin (0:2) und Manchester City (2:3) verloren. "Wir haben die Tage hier sehr gut genutzt", resümierte Kovac nach dem Trip nach Amerika. Am Donnerstag geht es für den FC Bayern eine Woche ins Trainingslager an den Tegernsee.

Kovac bekräftigt: Lewandowski wird FC Bayern nicht verlassen

Bayern-Trainer Niko Kovac hat erneut betont, dass er für die neue Saison mit Torjäger Robert Lewandowski plant. Der Stand sei ganz klar: "Er wird diesen Verein nicht verlassen. Wir wollen ihn mit Sicherheit nicht abgeben", sagte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem Interview des TV-Senders Sky Sports News HD vor der Rückkehr der Münchner von ihrer USA-Reise.

Kovac räumte ein, dass sich der 29 Jahre alte Pole mit Abwanderungsgedanken beschäftige. "Es ist richtig, dass Robert damit spielt, woanders hinzugehen. Nur das eine ist, was er gerne möchte, und das andere ist, was wir möchten", sagte Kovac und stellte fest: "Wir entscheiden. Robert hat einen Vertrag - ich weiß gar nicht wie lange -, den wird er so lange wie möglich hier erfüllen." Der Kontrakt von Lewandowski läuft noch bis 2021.

Kovac lobte den Nationalspieler erneut als Topstürmer. "Robert Lewandowski steht für Erfolg, und für Tore, und das wird er auch in Zukunft beweisen." Lewandowski soll sich angeblich in München nicht mehr ausreichend wertgeschätzt fühlen. Beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Real Madrid war er ohne Treffer geblieben.

Bayern-Trainer Kovac will Neuer als Kapitän behalten

Niko Kovac will als neuer Cheftrainer die Hierarchie beim FC Bayern München nicht umkrempeln. Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer werde auch unter ihm Kapitän bleiben, sagte Kovac dem Kicker. Auch die Frage, ob Thomas Müller weiter als Neuers Stellvertreter fungieren werde, bejahte der 46-Jährige. "Wir werden nichts ändern", sagte Kovac.

Prinzipiell könnte er die Kapitänsbinde allerdings zahlreichen Spielern geben, merkte der Trainer an. Arjen Robben, Franck Ribéry, Mats Hummels und Jérôme Boateng seien "auch alle Kapitäne, wenn auch ohne Binde".

Kovac würde sich zudem wünschen, dass im Profi-Fußball für Trainer höhere Ablösen gezahlt würden. Er selbst konnte dank einer Klausel im Vertrag von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern wechseln - für angeblich 2,2 Millionen Euro.

Mit höheren Ablösesummen für Trainer könnte nach Ansicht von Kovac erreicht werden, "dass ein Trainer längere Überlebenschancen hat. Wenn man für jemanden viel Geld ausgibt, will man das nicht schnell wieder verlieren."

29. Juli: Rummenigge: Noch keine Entscheidung zwischen Boateng und PSG

In den aus Sicht des FC Bayern München immer noch möglichen Transfer von Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng zu Paris Saint-Germain ist keine neue Bewegung gekommen. "Wir hatten - Stand heute - keinen Kontakt mit Paris Saint-Germain", berichtete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag in Miami. 

Er habe aber Kenntnis, dass Boatengs Berater mit PSG in Kontakt stünden. "Dort ist aber noch keine finale Entscheidung gefallen", sagte Rummenigge. Der 62-Jährige merkte an, dass der FC Bayern bei dem möglichen Transfer noch niemals über Geld gesprochen habe.

Rummenigge sagte zum Abschluss der USA-Reise, dass der Impuls für einen möglichen Wechsel in diesem Sommer von Boateng gekommen sei. "Jérôme ist nach der Saison zu uns gekommen, auch in Form seines Beraters, und hat uns mitgeteilt, dass er sich durchaus vorstellen könnte, zum Ende seiner Karriere nochmal etwas anderes zu machen", klärte Rummenigge auf. "Wir haben darüber ausführlich diskutiert und ihm gesagt, dass wir, wenn er einen Club hat, der bereit ist, eine interessante Ablöse zu zahlen, in Gesprächsbereitschaft sind." 

Jerome Boateng soll vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain stehen.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Boatengs langfristiger Vertrag in München läuft noch bis 2021. Als diskutable Ablösesumme wird eine Summe von 50 Millionen Euro plus X für den Innenverteidiger und Weltmeister von 2014 veranschlagt.

VfB-Manager Reschke: Noch keine Anfrage für Weltmeister Pavard

Der VfB Stuttgart hat laut Sportvorstand Michael Reschke noch kein Angebot für seinen umworbenen Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard erhalten. "Wir gehen fest davon aus, dass Benji noch eine Saison bei uns spielt. Es ist noch keine Anfrage für ihn bei uns eingegangen", sagte Reschke am Sonntag der Bild.

"Es ist noch keine Anfrage für ihn bei uns eingegangen", sagte Reschke über Benjamin Pavard.
Bild: Christoph Schmidt, dpa

Nach seiner starken WM mit Frankreich war der 22 Jahre alte Verteidiger zuletzt verstärkt mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht worden. Der SWR hatte berichtet, dass Pavard bereits während des Turniers in Russland einen ab 2019 gültigen Vertrag beim deutschen Rekordmeister unterschrieben habe. Im kommenden Sommer kann Pavard die Schwaben dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen.

USA-Gewinner Rib und Rob "noch jung" - Hoeneß lobt Kovac: Gute Wahl

Arjen Robben stand frisch geduscht im Keller des Hard Rock Stadiums und war auch ohne geglückten Abschluss der USA-Reise des FC Bayern gut drauf. Der Niederländer hatte dazu persönlich allen Grund: Beim von Trainer Niko Kovac als "ärgerlich" bewerteten 2:3 (2:1) gegen Manchester City mit Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola waren Franck Ribéry (35) und Robben (34) in Miami die Gewinner unter den Münchner Verlierern. "Wenn die Verletzungen wegbleiben, sind wir noch gut fit", erklärte Robben nach dem Testspiel. Und nach einer Kunstpause fügte er grinsend hinzu: "Dann sind wir noch jung!"

Es war die zentrale Erkenntnis am Ende einer Amerika-Woche, in der die zweite Niederlage nach dem ebenfalls unnötigen 0:2 gegen Juventus Turin den positiven Gesamteindruck des Marketing-Trips trübte: Die alten Helden Rib und Rob wollen sich in ihrem diesmal wohl wirklich letzten Bayern-Jahr nicht mit einer Nebenrolle begnügen. "Arjen und ich haben viel Erfahrung. Wir sind Profis, wir haben immer Hunger", sagte Ribéry. Die Champions-League-Gewinner von 2013 gehen in ihr zehntes gemeinsames Bayern-Jahr. Und sie haben noch einiges vor. 

"Es gibt nur gute und weniger gute Spieler - und die Beiden sind richtig gut, egal in welchem Alter sie sich befinden", sagte Kovac. Der neue Coach hat schnell einen Draht zu den Team-Senioren gefunden. Ribéry machte er zum Kapitän des USA-Aufgebotes. Und gegen ManCity testete er den Franzosen einfach mal als Spielmacher. 

Ribéry trieb das Offensivspiel wuchtig und ideenreich an. Und nicht nur beim herrlichen 2:0 von Robben harmonierten die zwei Routiniers wunderbar. "Wir lieben Fußball, Franck und ich. Es macht immer Spaß, zusammen auf dem Platz zu stehen. Wir haben uns wieder einige Male gut gefunden. Das war schon positiv", sagte Robben. 

Ribéry glänzte zentral. "Ich habe lange nicht gespielt auf der Zehn. Aber ich habe dort schon oft gespielt, in Marseille und in der Nationalmannschaft. Es war komisch, aber schön", resümierte der Franzose.

 

Arjen Robben gehört mit Franck Ribéry zu den Gewinnern der USA-Reise.
Bild: Lynne Sladky, AP/dpa

Ribéry und Robben dürfen die Dienstreise als Erfolg verbuchen. Ebenso der Verein. Der Marketing-Trip erfüllte den Zweck und spülte in einem  der Zielmärkte des FC Bayern auch noch viel Geld in die Kasse. Uli Hoeneß bewertete die Woche in der Staaten als "wunderbar". Der Präsident zeigte sich auch sehr angetan vom neuen Coach. "Ich glaube, wir haben eine gute Wahl getroffen", sagte der 66-Jährige der Münchner Abendzeitung über Kovac.

Am Wochenende stieß auch noch der in Florida sehr populäre Kolumbianer James Rodrígiuez zur Münchner Reisegruppe. Der noch von Real Madrid ausgeliehene Starkicker legte dabei ein Bekenntnis zum FC Bayern ab. "Ja, es gab viele Gerüchte", sagte James im Teamhotel zu den Spekulationen über eine Rückkehr zu Real. "Aber Bayern ist meine Gegenwart. Ich bin glücklich hier und denke nur an Bayern München."

Ur-Bayern sind inzwischen Ribéry und Robben. Die Frühform der Routiniers ist bemerkenswert, die Fitness schon top. Die Niederlagen mit vielen unerfahrenen Nachwuchsspielern im Kader beim International Champions Cup seien "überhaupt nicht dramatisch", urteilte Robben.

Auch Kovac hob am Ende seiner ersten großen Auslandsreise das Positive hervor. "Es war vieles gut. Und das Schlechte werden wir aufarbeiten." Damit waren die Abwehrarbeit und die individuellen Fehler gemeint. Vor 29 195 Zuschauern konnte ManCity nach den Toren von Meritan Shabani (15. Minute) und Robben (24.) durch Bernardo Silva (45.+1/70.) und Lukas Nmecha (51.) doch noch zurückschlagen. 

Alle fünf Gegentore auf der USA-Tour seien "Geschenke" gewesen, meinte Robben. Torwart Sven Ulreich etwa patzte gegen ManCity bei den Gegentoren zwei und drei. "Wenn man 2:0 führt, darf man nicht mehr verlieren", rügte Robben. Javi Martínez (Knie), Renato Sanches (Wirbelblockade) und Juan Bernat (Fußprellung) spielten nicht.

Kovac ist froh, dass nach der Rückkehr nach München am Montag die WM-Teilnehmer wie Manuel Neuer, Mats Hummels oder Robert Lewandowski zur Mannschaft stoßen. "Wenn alle an Bord sind, werden wir eine ganz andere Schlagfertigkeit haben", sagte er. Diese soll schon in zwei Wochen sein Ex-Club Eintracht Frankfurt im Supercup-Finale zu spüren bekommen. "Dieses Spiel nehmen wir sehr ernst", sagte Kovac: "Wir wollen den ersten Titel holen, ich persönlich natürlich auch."

28. Juli: FC Bayern beendet USA-Reise mit Niederlage gegen Manchester City

Der FC Bayern München hat seine USA-Reise mit einer weiteren Niederlage beendet. Der deutsche Fußball-Rekordmeister verlor am Samstagabend (Ortszeit) in Miami mit 2:3 (2:1) gegen den englischen Champion Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola. 

Vor 29.195 Zuschauern im Hard Rock Stadium brachten Meritan Shabani (15. Minute) und Arjen Robben (24.) das Team von Trainer Niko Kovac mit 2:0 in Führung. Bernardo Silva (45.+1/70.) und Lukas Nmecha (51.) sorgten dann jedoch für die Wende in dem unterhaltsamen Testspiel. Die erste Partie im Rahmen des International Champions Cups hatten die Bayern in Philadelphia mit 0:2 gegen Juventus Turin verloren.

Beide Mannschaften hatten viele gute Offensivaktionen. Manchesters Torschütze Nmecha etwa traf den Pfosten (13.). Bei den Bayern ragte Franck Ribéry im zentralen Mittelfeld heraus. Ein feines Zuspiel des Kapitäns auf Robben führte zum schönsten Tor des Abends. Robben überlupfte Torwart Claudio Bravo. Beim 2:2-Ausgleich von ManCity ließ Torwart Sven Ulreich einen Schuss von Phil Foden nach vorne prallen, Mittelstürmer Nmecha konnte abstauben. Am Montag kehren die Bayern von ihrer einwöchigen Marketing-Tour nach München zurück.

James bekennt sich zum FC Bayern

Der kolumbianische Fußball-Nationalspieler James Rodríguez hat sich nach den Spekulationen über eine Rückkehr zum Champions-League-Sieger Real Madrid zum FC Bayern München bekannt. "Ja, es gab viele Gerüchte. Aber Bayern ist meine Gegenwart. Ich bin glücklich hier und denke nur an Bayern München", sagte der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler am Samstag in Miami. 

Auf die Ankündigung von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, dass der deutsche Rekordmeister nach dem Leihvertrag im kommenden Jahr "mit ziemlich großer Sicherheit" die Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro ziehen werde, reagierte er positiv: "Ich kann mir sehr gut vorstellen, länger in München zu bleiben. Bayern ist ein großer Club. Und Bayern hat mir im vergangenen Jahr das Vertrauen geschenkt."

Seine erste Saison in München bewertet James "positiv", wie er im Teamhotel des FC Bayern bei einem Pressegespräch sagte: "Wenn du kontinuierlich spielst, bekommst du Selbstvertrauen." Im zweiten Bayern-Jahr wolle er einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, Titel zu gewinnen. "Mein Ziel ist es auch, die Champions League zu gewinnen." Die Qualität dafür habe der Kader. James erinnerte dabei an das "unglückliche" Halbfinal-Aus in diesem Jahr gegen Real Madrid.

Der Kolumbianer stieß in Miami kurzzeitig zum Münchner Team, um während seines Urlaubs nach der WM einige Marketing-Aktivitäten und Medientermine für den Club wahrzunehmen. Für den FC Bayern ist er ein eminent wichtiger Werbeträger für Latein- und Südamerika.

Claudia Neumann kommentiert Fußball-Supercup-Übertragung

Claudia Neumann soll als erste Frau die TV-Übertragung des Fußball-Supercups der Männer kommentieren. Die 54 Jahre alte Journalistin wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am 12. August bei der Partie zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt für das ZDF im Einsatz sein. Die Partie zwischen dem Deutschen Meister und dem DFB-Pokalsieger wird in Frankfurt/Main ausgetragen.

Neumann war in Russland als erste deutsche Reporterin bei einer Fußball-WM im Kommentatoren-Einsatz. Das ZDF musste die erfahrene Journalistin gegen teilweise hämische und frauenfeindliche Kritik im Internet verteidigen. Sie hatte auch von Kollegen und anderen Sendern Unterstützung bekommen.

26. Juli: FC Bayern gibt nach Verletzung von Javi Martínez Entwarnung

Der FC Bayern München rechnet nicht mit einem längeren Ausfall von Fußball-Profi Javi Martínez. Der 29 Jahre alte Spanier verletzte sich am Mittwochabend (Ortszeit) im ersten Spiel auf der USA-Tour des deutschen Rekordmeisters in Philadelphia beim 0:2 gegen Juventus Turin am rechten Knie. Mit einem dicken Verband um das Gelenk verließ der Defensivspieler das Stadion. 

"Bei Javi sieht es so aus, dass er eine Muskelquetschung erlitten hat", teilte Trainer Niko Kovac nach der Partie beim International Champions Cup mit. Beim Zweikampf sei der Gegenspieler hinten auf die Kniekehle von Martínez gefallen. Es sei aber "nichts kaputtgegangen", berichtete Kovac. "Wir wollten kein Risiko eingehen. Deswegen haben wir ihn rausgenommen." Ob Martínez an diesem Samstag im zweiten Spiel in Miami gegen Manchester City wieder mitwirken kann, ist offen.

FC Bayern verliert erstes Spiel in USA: 0:2 gegen Juve

Der FC Bayern München hat das erste Spiel auf seiner USA-Reise verloren. Der deutsche Fußball-Meister unterlag am Mittwochabend (Ortszeit) in Philadelphia im Rahmen des International Champions Cup mit zahlreichen Nachwuchsakteuren gegen Juventus Turin mit 0:2 (0:2). In der Offensive fehlte es dem jungen Team von Trainer Niko Kovac im Lincoln Financial Field bei teilweise heftigem Regen an Durchschlagskraft und Effektivität im Abschluss.

Mittelstürmer Andrea Favilli (32./40. Minute) erzielte vor 32.105 Zuschauern beide Tore für den italienischen Meister, bei dem der von Real Madrid verpflichtete Weltfußballer Cristiano Ronaldo noch fehlte. Beim ersten Treffer patzte Torwart Sven Ulreich nach einem unpräzisen Rückpass auf dem vom Regen nassen Rasen. 

In ihrer zweiten Partie treffen die Bayern, die ohne ihre WM-Teilnehmer zur Werbetour in die USA gereist sind, am kommenden Samstag in Miami auf Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola.

25. Juli: FC Bayern verpflichtet kanadisches Toptalent Davies bis 2023

Der FC Bayern München hat das von vielen Clubs umworbene kanadische Fußball-Talent Alphonso Davies langfristig bis zum 30. Juni 2023 an sich gebunden. Nachdem Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Verpflichtung des Offensivspielers auf der USA-Reise des deutschen Meisters bereits bestätigt hatte, wurde der Transfer am Mittwoch mit dem Medizincheck in Philadelphia endgültig abgeschlossen. Der noch 17-Jährige wird zum 1. Januar 2019 vom MLS-Club Vancouver Whitecaps zum deutschen Rekordmeister wechseln. Die Ablösesumme soll um die zehn Millionen Euro betragen. 

"Ich bin sehr glücklich über meinen Wechsel zum FC Bayern", äußerte Davies in einer Vereinsmitteilung. Er sprach von einem "Traum", der wahr werde: "Aber jetzt geht die Arbeit weiter, jetzt muss ich alles geben, um diese Chance zu nutzen." Der in Ghana geborene Davies sei sehr großes Talent, erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Er verspricht mit seinen erst 17 Jahren sehr viel für die Zukunft."

Trainer Niko Kovac freut sich ebenfalls auf den Nachwuchsspieler.  "Viele Clubs wollten ihn in Europa haben", äußerte Kovac über den kanadischen Nationalspieler, der die Saison in der Major League Soccer noch zu Ende spielen soll. Diese endet am 28. Oktober. Danach beginnen die Playoffs. Das MLS-Finale ist am 8. Dezember. 

Sollte Vancouver vorher scheitern, soll Davies laut Kovac so schnell wie möglich nach Deutschland kommen und bei den Bayern-Profis trainieren. Davies verfüge über eine große Geschwindigkeit und große technische Fähigkeiten, schwärmte der Bayern-Coach. Für einen jungen Spieler, der international so begehrt sei, müsse halt viel Geld in die Hand genommen werden, bemerkte Kovac zur hohen Ablösesumme.

Bayerns WM-Teilnehmer nehmen Vorbereitung auf - Premiere für Goretzka

Erst ging's für Manuel Neuer & Co. ins Leistungszentrum, dann mit dem Fahrrad in den Perlacher Forst: Exakt vier Wochen nach dem historischen Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM sind die DFB-Stars und Robert Lewandowski am Mittwoch zu ihrem ersten Arbeitstag in der Amtszeit von Bayern Münchens neuem Trainer Niko Kovac angetreten. Erstmals war der ablösefrei vom FC Schalke 04 verpflichtete Zugang Leon Goretzka beim deutschen Fußball-Rekordmeister dabei. An seiner Seite brachte sich bei Übungen auf der Gymnastikmatte auch der vor dem Absprung zu Paris Saint-Germain stehende Jérôme Boateng in Schwung.

"Sie haben ausreichend Regenerationszeit vom Training gekriegt. Ab jetzt geht es mit Volldampf los", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Am Donnerstag und Freitag steht für die Rückkehrer die obligatorische Leistungsdiagnostik an, bei der die Fitnesswerte nach der Sommerpause gecheckt werden. Erst am Freitagnachmittag geht es für die Bayern-Nachzügler auf den Rasen. "Die Spieler werden dieselbe Woche abspulen wie die anderen, als wir angefangen haben", sagte Kovac und erinnerte an den Start vor drei Wochen.

Rummenigge: FC Bayern zieht Kaufoption bei James "ziemlich sicher"

Der FC Bayern München will den aktuell von Real Madrid ausgeliehenen kolumbianischen Fußball-Nationalspieler James Rodríguez über 2019 hinaus fest verpflichten. "Wir haben noch das eine Jahr den Leihvertrag. Und dann haben wir diese Klausel für 42 Millionen Euro, die wir - Stand heute - mit ziemlich großer Sicherheit ziehen werden", sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagabend (Ortszeit) in Philadelphia.

Es gilt als sicher, dass Bayern München die Kaufoption auf James Rodríguez ziehen wird.
Bild: Andreas Gebert, dpa

Das Verhältnis zwischen Verein und Spieler sei wunderbar, betonte der 62-Jährige. "Wir sind sehr happy mit dem Spieler, der sehr glücklich bei uns ist", sagte Rummenigge während der USA-Reise des deutschen Meisters. "Dementsprechend gehe ich davon aus, wird er auch lange bleiben."

Der 27 Jahre alte James war vor einem Jahr als Leihspieler nach München gekommen. Er wurde im Saisonverlauf immer stärker und zählt inzwischen zu den Leistungsträgern im Team. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, James würde es zurück zu Real ziehen, nachdem Erfolgscoach Zinedine Zidane den Champions-League-Sieger verlassen hatte.

24. Juli: Medien: Boateng soll vor Wechsel zu Tuchel nach Paris stehen

Möglicherweise steht Jérôme Boateng vor einem Wechsel vom FC Bayern zu Paris Saint-Germain (PSG). Nach Informationen des Senders Sky vom Dienstag "könnten sich der französische Meister und der FC Bayern noch diese Woche einigen". Der frühere Dortmunder Thomas Tuchel trainiert PSG. Boatengs Vertrag in München läuft noch bis 2021. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte im vergangenen Monat Verhandlungsbereitschaft signalisiert, falls ein Verein den 29 Jahre alten Innenverteidiger verpflichten möchte.

Jerome Boateng soll vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain stehen.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Noch am vergangenen Wochenende hatte der neue Münchner Trainer Niko Kovac in Klagenfurt gesagt: "Ich kenne den Jérôme ganz gut. Und ich gehe absolut davon aus, dass er beim FC Bayern bleiben wird." "Garantien" gebe es im Fußball jedoch bis zum Ende der Transferfrist am 31. August nicht, ergänzte Kovac. Im Raum steht eine mögliche Ablösesumme von 50 Millionen Euro plus X. 

Falls Boateng die Münchner verlässt, könnte neue Bewegung in den Wechsel des französischen Weltmeisters Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart zu den Bayern kommen. Nach Informationen des SWR soll der 22-jährige Abwehrspieler bereits während der WM einen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben haben und spätestens im Sommer 2019 den Arbeitsplatz wechseln. Ein früherer Transfer scheint nun nicht mehr ausgeschlossen. Kovac sagte, dass Pavard "ein richtig guter Spieler" sei.

Özil-Berater Erkut Sögüt weist Hoeneß-Kritik zurück

Nach der scharfen Kritik von Uli Hoeneß in Richtung Mesut Özil hat dessen Berater Erkut Sögüt den Bayern-Präsidenten attackiert. "Die Kommentare von Herrn Hoeneß verfehlen den eigentlichen Sinn komplett. Er versucht die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Thema, dem Rassismus und der Diskriminierung in Deutschland, abzulenken", sagte Sögüt dem Internet-Portal Goal. "Außerdem kann er seine dummen Aussagen, die komplett übertrieben sind, nicht belegen", fügte Sögüt hinzu.

Sögüt verwies auf 63 Torbeteiligungen seines Schützlings im Trikot des Weltmeisters von 2014 und auf den Fakt, dass Özil fünfmal zum Nationalspieler des Jahres gekürt wurde. Er reagierte damit auf die Äußerung von Uli Hoeneß, der vor dem Abflug des FC Bayern zu einer US-Tour gesagt hatte: "Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Und jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto."

Bayern-Präsident Uli Hoeneß wettert gegen Mesut Özil. Der habe die letzten Jahre nicht mehr so gut gespielt, dass er in ein DFB-Team gehöre.
Bild: Matthias Balk, dpa

Nun konterte der Özil-Berater mit heftigen Worten: "Herr Hoeneß, wir werden keine weitere Zeit und Energie aufbringen, um mit Ihnen über ein Thema zu reden, von dem Sie keine Ahnung haben. Sie sind nicht nur eine Schande für sich selbst, sondern vor allem für Bayern München und die Leute in Deutschland." Laut Sögüt lag der "Fokus von Mesuts Aussagen nicht unbedingt auf dem Fußball. Vielmehr ging es darum, auf das Wiederaufleben des Rassismus aufmerksam zu machen. Er hat den Mut und die Tapferkeit gezeigt, sich für all jene einzusetzen, die in Deutschland unfair behandelt werden: Einwanderer, Muslime und viele mehr", meinte der Berater.

23. Juli: Hoeneß giftet gegen Özil: "Seit Jahren einen Dreck gespielt"

Uli Hoeneß hat Mesut Özil scharf kritisiert. "Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Und jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto", sagte der Präsident des FC Bayern München der Sport Bild.

Boateng zu Özil: "Es war mir eine Freude"

Nationalspieler Jérôme Boateng blickt gern auf die Zeit mit Mesut Özil beim DFB-Team zurück. "Es war mir eine Freude, Abi", schrieb der Abwehrspieler des FC Bayern München am Montag via Twitter und verwendete dabei das türkische Wort für "Bruder" (Abi). Mit zwei Hashtags erinnerte der 29 Jahre alte Boateng zudem an die Titelgewinne bei der U21-Europameisterschaft 2009 und bei der Weltmeisterschaft 2014, die er gemeinsam mit Özil im Trikot des Deutschen Fußball-Bundes gefeiert hatte. Dazu stellte Boateng ein Foto, auf dem er neben einem lächelnden Özil fröhlich die Zunge herausstreckt.

Özil (29) war am Sonntag als Konsequenz aus der Affäre um seine Fotos mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Er verspüre "ein Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit" ihm gegenüber, erklärte Özil seinen Schritt.

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Nach dem Rücktritt: Mesut Özils Karriere in Bildern
Bild: Rolf Vennenbernd, dpa

22. Juli: FC Bayern startet USA-Reise - Tests gegen Juventus und Pep Guardiola

Der FC Bayern München ist am Montag in die USA gereist. Für die Mannschaft des neuen Trainers Niko Kovac stehen beim einwöchigen Trip zwei hochkarätige Testspiele an. In Philadelphia trifft der deutsche Fußball-Meister auf den neuen Cristiano-Ronaldo-Club Juventus Turin. In Miami ist Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola der Gegner. Am Samstag hatten die Münchner ihren ersten Test unter Kovac mit 3:1 gegen Paris Saint-Germain gewonnen.

Trainer Niko Kovac reist mit dem FC Bayern in die USA.
Bild: Erwin Scheriau, dpa (Archiv)

Arjen Robben, Franck Ribéry, Kingsley Coman, Serge Gnabry oder Javí Martínez gehen wie zahlreiche Nachwuchsspieler auf die Reise in die Vereinigten Staaten. Die WM-Teilnehmer sind am Montag nicht an Bord. Sie starten am 25. Juli in München ihre Saison-Vorbereitung. Arturo Vidal fehlt nach seiner Knie-Operation, er arbeitet in München weiter am Comeback.

Der FC Bayern besuchte die USA zuletzt vor zwei Jahren. Im vergangenen Jahr reisten die Münchner im Sommer nach Asien und bestritten auf einer langen Werbetour insgesamt vier Testspiele in China und Singapur. (dpa, afp)

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