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FC Bayern

11:17 Uhr

HSV-Talent Jan Fiete Arp steht vor Wechsel zum FC Bayern

Jann-Fiete Arp steht vor einem Wechsel zum FC Bayern.
Bild: Christian Charisius, dpa

Der 18-Jährige gilt als großes Talent und wird wohl künftig für die Münchner spielen. Über den Zeitpunkt müssen sich beide Klubs noch einigen.

  • Nach der 28. Meisterschaft verpasst der FC Bayern das Double. Im DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt gibt es eine 1:3-Niederlage.
     
  • Mit Niko Kovac hat der FC Bayern einen Nachfolger für Jupp Heynckes gefunden. Ein Porträt über den neuen Trainer finden Sie hier.
     
  • Manuel Neuer und Jérôme Boateng fehlten dem FC Bayern zuletzt verletzt. Für beide Nationalspieler ist die WM in Russland in Gefahr.

FC Bayern: News im Blog

25. Mai: HSV-Talent Jan Fiete Arp steht vor Wechsel zum FC Bayern

Er gilt als eines der größten Talente des deutschen Fußballs: Jan Fiete Arp. Der 18-Jährige spielt beim Hamburger SV - noch. Denn wie die Bild berichtet, sollen sich der FC Bayern und Arp über einen Wechsel nach München bereits klar sein. Die Frage ist demnach nicht mehr ob, sondern wann Arp den HSV in Richtung München verlässt. Entweder geht der deutsche Juniorennationalspieler bereits in diesem Sommer zum Rekordmeister und der HSV kassiert noch eine Ablöse für ihn - oder Arp geht erst nach Ablauf seines Vertrags im Sommer 2019. Dann wäre er jedoch ablösefrei.

Ob der HSV auf die Ablöse verzichten würde? Arp ist laut Transfermarkt.de der zweitwertvollste Spieler im Kader des Bundesliga-Absteiger, seinen Marktwert legt das Portal auf 7,5 Millionen Euro fest. Nur Filip Kostic ist mit acht Millionen Euro besser bewertet. Ein Wechsel zum FC Bayern würde wohl eine zweistelligen Millionensumme in die Kasse der Hamburger spülen.

Wir möchten wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

 

24. Mai: Anklage gegen Arturo Vidal wegen Schlägerei in Disko

Wegen einer Schlägerei in einer Diskothek hat die Staatsanwaltschaft München I Anklage gegen den chilenischen Fußballer Arturo Vidal vom FC Bayern München erhoben. Es gehe um den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Dem 31-Jährigen werde zur Last gelegt, im September vergangenen Jahres in einer Münchner Disko "in eine zunächst verbale und sodann körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen zu sein und sich hierdurch strafbar gemacht zu haben".

Die Anklage sei zugestellt worden, hieß es weiter. Nun können sich zunächst Vidals Verteidiger zu der Anklageschrift äußern. Im Anschluss kann das Gericht über ein Hauptverfahren entscheiden und einen Termin festsetzen.

Pyro beim Pokalfinale: DFB ermittelt gegen Frankfurt und Bayern

Nach dem unerlaubten Feuerwerk beim DFB-Pokalfinale ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes gegen Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München. Dies bestätigte ein DFB-Sprecher am Donnerstag. Anhänger beider Clubs hatten beim 3:1-Sieg der Frankfurter zu Beginn der zweiten Halbzeit am Samstag in Berlin Pyrotechnik abgebrannt. Beide Clubs wurden zu einer Stellungnahme aufgefordert, es droht ihnen eine Geldstrafe. 

Der Pokalsieger muss sich zudem für Plakate verantworten. Auf einem großen Banner war zu lesen: "Heynckes lebt - Stand jetzt." Dies bezog sich auf den 73-jährigen Bayern-Coach Jupp Heynckes und Aussagen seinen Nachfolgers Niko Kovac: Der bisherige Eintracht-Coach hatte vor seinem bekannt gewordenen Wechsel mehrfach betont, dass er "Stand jetzt" Trainer in Frankfurt bleibe.

23. Mai: Wertvollste Clubs: FC Bayern auf Platz vier

Bayern München hat in der Rangliste der 32 wertvollsten Fußballclubs Europas den vierten Platz gehalten. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor.

Der deutsche Rekordmeister steigerte den Wert des Vereins um vier Prozent auf 2,552 Milliarden Euro und konnte damit dichter an die beiden spanischen Clubs Real Madrid (2,920 Milliarden Euro) und FC Barcelona (2,783) heranrücken. Mit Abstand die Nummer eins in diesem Ranking ist Manchester United mit einem Wert von 3,255 Milliarden Euro.

Erst an zwölfter Stelle liegt Borussia Dortmund mit 1,060 Milliarden Euro, der Bundesliga-Konkurrent FC Schalke 04 folgt auf Rang 14 mit 673 Millionen Euro. Der FC Liverpool mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp, am Samstag im Champions-League-Finale Gegner von Real Madrid, konnte seinen Wert um 19 Prozent auf 1,580 Milliarden Euro steigern.

Die Grundlage der Studie bildet laut KPMG eine Analyse der neuesten öffentlich zugänglichen Jahresabschlüsse der 32 ausgewählten europäischen Clubs. Die wirtschaftlichen und sportlichen Ergebnisse der Saison 2017/18 wurden nicht berücksichtigt. Einbezogen wurden hingegen die Kriterien Profitabilität, Beliebtheit, Sportpotenzial, Übertragungsrechte und Stadioneigentum.

22. Mai: Fortuna Düsseldorf verpflichtet Verteidiger Diego Contento

Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat Diego Contento verpflichtet. Der beim FC Bayern München ausgebildete Linksverteidiger kommt ablösefrei vom französischen Erstligisten Girondins Bordeaux und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Dies teilte der Verein mit. Der 28 Jahre alte Deutsch-Italiener absolvierte in den vergangenen vier Jahren 77 Spiele in der Ligue-1. "Dank seiner Erfahrung aus rund 150 Erstliga- und Europapokalspielen weiß er genau, worauf es in der Bundesliga ankommt. Charakterlich wie sportlich passt er perfekt in unsere Mannschaft. Ich freue mich sehr, dass er zu uns kommt", sagte Fortunas Trainer Friedhelm Funkel.

Kicker: FC Bayern an Hoffenheims Abwehrspieler Vogt interessiert

Der FC Bayern hat einem Bericht des Kicker zufolge Interesse an einer Verpflichtung des Abwehrspielers Kevin Vogt von der TSG 1899 Hoffenheim. Wie das Fachblatt am Dienstag schrieb, imponiert der 26-Jährige dem künftigen Münchner Trainer Niko Kovac, der ab der kommenden Saison beim Fußball-Rekordmeister arbeitet. Vogt spielt seit zwei Jahren im Kraichgau, wo er Stammspieler in der Innenverteidigung ist. Er hat noch einen Vertrag bis 2020.

Der FC Bayern hat Interesse an Kevin Vogt.
Bild: Uwe Anspach, dpa (Archiv)

In München könnte er auf seine ehemaligen Teamkollegen Sebastian Rudy, Niklas Süle und Sandro Wagner treffen. Serge Gnabry, der von den Bayern in der vergangenen Saison an die TSG ausgeliehen war, spielte als weiterer Münchner Profi zuletzt mit Vogt zusammen.

Erneuter Hoeneß-Rüffel nach Wagner-Aussage: "Kann er nicht machen"

Bayern Münchens Stürmer Sandro Wagner hat sich nach dem verlorenen Pokal-Finale den nächsten Rüffel von Vereinspräsident Uli Hoeneß innerhalb von wenigen Tagen abgeholt. Bei der Abschlussfeier des Fußball-Rekordmeisters am Sonntag auf dem Marienplatz hatte Wagner von einer "Scheiß-Woche" für sich gesprochen und damit auf die verpasste WM-Nominierung sowie die Pokal-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt (1:3) verwiesen. "Wenn er das gemacht hat, dann geht das nicht", sagte Hoeneß dem Kicker (Dienstag) nun als Reaktion darauf und wurde deutlich: "Das kann er bei Bayern München nicht machen. Das war schon der zweite Fall in kürzester Zeit."

Dem Bayern-Patron war bereits die Reaktion Wagners missfallen, als dieser von Bundestrainer Joachim Löw nicht in den erweiterten Kader für die Weltmeisterschaft berufen worden war. Der 30-Jährige hatte daraufhin den Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet und dem Trainerteam indirekt vorgeworfen, nicht offen und ehrlich zu sein. Hoeneß war davon "schon ein bisschen überrascht, so böse hätte er jetzt nicht unbedingt reagieren müssen", sagte er bei Sky.

21. Mai: Zukunft von Bayern-Co-Trainer Hermann noch unklar

Die Zukunft des bisherigen Münchner Co-Trainers Peter Hermann ist nach dem Karriereende von Jupp Heynckes noch offen. "Die Entscheidung ist noch nicht gefallen", sagte der 66-Jährige in einem am Montag vorab veröffentlichten Interview des Fachmagazins Kicker. Bei seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zum deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern im Oktober habe er "der Familie versprochen, ich mache es nur bis zum Sommer". Hermanns langjähriger Vertrauter Heynckes hat seine Tätigkeit bei den Bayern nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt beendet. Ob es für Hermann nun im Trainerstab von Niko Kovac weitergeht, ist noch unklar.

Zwayer steht zu nicht gegebenem Elfmeter im DFB-Pokal-Finale

Schiedsrichter Felix Zwayer hat zwei Tage nach dem DFB-Pokalfinale seine Entscheidung verteidigt, in der Schlussphase keinen Foulelfmeter für den FC Bayern zu geben. "Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung", sagte Zwayer dem Magazin "Kicker". Die Münchner waren nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt erbost, weil Zwayer nach einer Attacke von Kevin-Prince Boateng gegen Javi Martínez auch nach Ansicht der Fernsehbilder dabei blieb, auf Eckball zu entscheiden.

Rummenigge über Wagners Rücktritt: "Nicht die beste Idee"

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern hat Stürmer Sandro Wagner für die deutlichen Worte nach dessen Rücktritt verteidigt. "Er hat grundsätzlich eine gute Saison gespielt, erst bei Hoffenheim und dann auch bei uns mit acht Toren. Da ist es verständlich, dass man enttäuscht ist", sagte Rummenigge beim Meisterempfang auf dem Münchner Marienplatz.

Wagner hatte als Konsequenz nach seinem Aus für die WM in Russland kurzerhand seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. "Für mich ist klar, dass ich mit meiner Art, immer offen, ehrlich und direkt Dinge anzusprechen, anscheinend nicht mit dem Trainerteam zusammenpasse", sagte der 30-Jährige.

Bundestrainer Joachim Löw hatte daraufhin scharf auf die Worte Wagners reagiert. "Ich empfinde es als Kritik gegenüber seinen Kollegen, die auch spielen. Er stellt ja manche dar, die bei uns schon ewig spielen, die bei uns zu den Führungsspielern gehören, wie wenn sie so ausgemachte Vollidioten wären und nur noch deswegen bei uns sind, weil sie nicht ihre Meinung sagen", sagte Löw bei einer Veranstaltung der Bild-Zeitung in Berlin, zeigte aber zugleich Verständnis für dessen Enttäuschung.

20. Mai: Hoeneß: Keine weiteren Neuzugänge beim FC Bayern

Nach der Pokalniederlage gegen Frankfurt hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß bekräftigt, dass es beim FC Bayern keine weiteren Neuzugänge geben wird. Nach der Meisterfeier am Münchner Marienplatz sagte Hoeneß dem Bayerischen Rundfunk: "Wir werden nix mehr investieren, sondern werden unsere Spieler dazu bringen, besser zu spielen." Wichtig sei es, in den entscheidenden Spielen da zu sein:"Wir brauchen den einen oder anderen Spieler, der in wichtigen Spielen Höchstleistung bringt und nicht, wenn man gegen die schwachen Gegner spielt, und daran müssen wir arbeiten ."

Die Saison mit nur einem Titel will sich der 66-Jährige nicht mies machen lassen. "Wenn man so klar deutscher Meister wird, wenn man um ein paar Zentimeter im Champions-League-Finale ist und im DFB-Pokalfinale ist, dann lasse ich mir aus dieser überragenden Saison nichts Schlechtes machen", betonte er. Die Münchner hatten das Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:3 verloren.

Bislang stehen bei den Bayern sieben Neuzugänge für die neue Saison fest: Leon Goretzka kommt ablösefrei vom FC Schalke, Serge Gnabry kommt nach seiner Ausleihe ebenso aus Hoffenheim zurück wie Renato Sanches aus Swansea. Dazu kommen mit Franck Ewina Meritan Shabani, Lars Lukas Mai und Ron-Thorben Hoffmann vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs dazu.

Rummenigge dankt Heynckes für großartige Leistung

Der FC Bayern München hat nach dem verlorenen Endspiel im DFB-Pokal noch einmal die Verdienste des scheidenden Trainers Jupp Heynckes gewürdigt. "Es war das letzte Spiel von Jupp. Er geht jetzt in den mehr als verdienten Ruhestand. Es steht dem FC Bayern sehr gut zu Gesicht, Danke zu sagen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Genieße die Zeit. Du hast Großartiges geleistet für Bayern München. Vielen Dank dafür", erklärte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach dem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt.

Jupp Heynckey beim Bankett nach dem Pokal-Finale.
Bild: Alexander Hassenstein, dpa

Beim nächtlichen internen Bankett des Clubs applaudierten die Edelfans lange dem 73-jährigen Heynckes. Zu den Klängen von "Time To Say Goodbye" hielten die Gäste Schals mit der Aufschrift "Jupp, Jupp, Jupp" in die Höhe. Rummenigge erinnerte an den Oktober, als man 0:3 in Paris verloren und in der Bundesliga fünf Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund hatte. Damals habe in den Medien schon "ein leichter Abgesang" auf den FC Bayern stattgefunden, sagte der Vorstandsvorsitzende.

In der aktuellen Folge unseres Podcast "Bayern-Versteher" widmen wir uns der Rolle des FC Bayern. Hier können Sie reinhören:

 

Nach dem Wechsel von Carlo Ancelotti zu Heynckes legten die Münchner eine beeindruckende Bundesliga-Saison hin und feierten auch Siege in Champions League und Pokal. "Was dann in den Wochen, Monaten danach stattgefunden hat, das verdient großen Respekt", hob Rummenigge hervor. "Wir hatten seit Oktober gute Zeiten, heute hatten wir mal einen schlechten Tag."

"Im Sportlerleben gehören Siege und auch Niederlagen dazu. Heute war das eine vermeidbare Niederlage", sagte Heynckes und gönnte sich einen kurzen Ausblick auf sein Leben nach der letzten Rekordmeister-Amtszeit. "Mit 73 Jahren weiß man nicht, wie lange man noch zu leben hat. Ich möchte ab nächster Woche wieder mein Leben genießen."

19. Mai: Trost statt Titelparty: FC Bayern mit wenig Balkon-Lust

Nach der Niederlage im Pokal.Finale ist der Frust beim FC Bayern groß. "Es fühlt sich an wie eine Riesenriesenniederlage und wie ein Riesenriesenmist", sagte Kapitän Thomas Müller. "Man steht mit einem Meistertitel da, der emotional schon im Februar geholt wurde - und dementsprechend ist die Ernüchterung extrem." (alle Stimmen zum Spiel ).

Dass danach Schiedsrichter Felix Zwayer trotz Videobeweises nach einem Tritt von Kevin-Prince Boateng gegen Bayerns Javi Martínez nicht auf Strafstoß entschied, wurmte die Bayern. "Das ist für mich ein ganz klarer Elfmeter", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Bayern München - Eintracht Frankfurt
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Jubel, Tränen, Party: Eintracht Frankfurt holt den DFB-Pokal
Bild: Arne Dedert

Ohne weiteren Titel geht es für die Münchner am Sonntag auf den Rathausbalkon. Was als große Doubleparty geplant war, dürfte jetzt eine kurze Singlenummer werden. "Ein bitterer Gang, aber die Fans haben sich das verdient", sagte Weltmeister Müller. "Das werden wir auch noch überstehen", erklärte Heynckes mit einem Schmunzeln. 

Nach der Kritik, dass die Münchner Stars und ihr Trainer bei der Frankfurter Siegerehrung schon in den Katakomben verschwunden waren, betonten Heynckes und seine Führungsspieler den Respekt für die Frankfurter. "Da muss ich ganz ehrlich zugeben, dass in dem Moment die Spieler und ich sicher nicht dran gedacht haben", sagte Trainer Jupp Heynckes zu der Szene, die einige Kritik ausgelöst hatte. "Ich möchte das nachholen und Eintracht Frankfurt zum Pokalsieg gratulieren. Die Eintracht ist ein würdiger Pokalsieger."

19. Mai: Eintracht Frankfurt schlägt den FC Bayern

Pokalsensation statt Abschiedstriumph: Jupp Heynckes muss seine herausragende Karriere mit einer schmerzhaften Pokalpleite des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt und seinen Nachfolger Niko Kovac beenden.

Hängende Köpfe: Die Spieler des FC Bayern nach der Pokal-Niederlage.
Bild: Sebastian Kahnert, dpa

Der Rekordsieger aus München verpasste am Samstag beim 1:3 (0:1) in einem packenden Finale den 19. Titel im Cup-Wettbewerb und damit das angestrebte Double-Geschenk für den 73 Jahre alten Erfolgstrainer. Frankfurts Doppeltorschütze Ante Rebic erzielte kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer. Der künftige Münchner Coach Kovac feierte mit der Eintracht die erste Trophäe seit 30 Jahren. Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

Boateng sieht WM-Teilnahme nicht in Gefahr

Der verletzte Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng geht weiter von einer Teilnahme an der WM aus und peilt ein Comeback vor dem Turnierstart an. "Ich bin im engen Austausch mit Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Er sagt, wenn man jetzt keine dummen Fehler macht, sieht alles gut aus, dann ist die WM nicht in Gefahr", sagte der Profi des FC Bayern vor dem DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am Samstag bei Sky. "Mein Ziel ist es, vor der WM noch ein Spiel zu machen oder wenn möglich zwei, damit man Wettkampfpraxis bekommt."

Boateng hatte sich Ende April im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid am Oberschenkel verletzt und musste die Saison beim FC Bayern München vorzeitig beenden. Bundestrainer Joachim Löw nominierte ihn dennoch für seinen vorläufigen WM-Kader. Die DFB-Auswahl bestreitet vor dem Turnier noch Testspiele gegen Österreich am 2. Juni und sechs Tage später gegen Saudi-Arabien.

"Ich bin im Lauftraining und steigere auch jeden Tag", berichtete der 29 Jahre alte Boateng. "Im Moment gibt es kein Risiko, aber wenn ich was zu schnell mache, würde ich mir ins eigene Fleisch schneiden", ergänzte er mit Blick auf die am 14. Juni beginnende WM.

FC Bayern bietet angeblich 60 Millionen für Leverkusens Bailey

Der FC Bayern soll dem Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen laut einem Medienbericht ein 60-Millionen-Euro-Angebot für Shootingstar Leon Bailey gemacht haben. Das schrieb der US-Sportsender ESPN am Samstag und berief sich dabei auf Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut seien. 

Bayer wolle dagegen deutlich mehr für den 20 Jahre alten Jamaikaner erlösen und würde einen Verkauf Baileys an Real Madrid bevorzugen. Der Champions-League-Finalist solle "starkes Interesse" an dem Mittelfeldspieler und bereits den portugiesischen Berater Jose Mendes eingeschaltet haben, um die Chancen eines möglichen Transfers nach Madrid zu sondieren. Mit neun Treffern in 30 Bundesligaspielen war Bailey in der Saison 2017/18 einer der besten Torschützen der Werkself.

Für Transfers haben die Bayern "kein Limit", sagte Vereins-Boss Karl-Heinz Rummenigge bei einer Talkrunde der "Bild"-Zeitung am Freitag. "Wenn wir einen Spieler unbedingt haben wollen, und der kostet 80 oder 90 Millionen, werden wir irgendwann springen müssen. Ob wir dieses Jahr springen oder nächstes, weiß ich nicht", erklärte Rummenigge. "Aber wir werden irgendwann springen."

Wirbel um Wagner, Pokalfinale und Real-Aus: Die News bis Mitte Mai  

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