Newsticker
Italien verschärft Corona-Maßnahmen in einigen Regionen
  1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Bayern
  4. So kann sich der FC Bayern wirklich gegen Corona schützen

So kann sich der FC Bayern wirklich gegen Corona schützen

Kommentar Von Tilmann Mehl
22.02.2021

Die Spieler des FC Bayern dürfen nicht mehr einkaufen gehen. Das kann aber nur der Anfang sein. Einige Vorschläge, damit sich auch wirklich niemand infiziert.

Es passiert dem FC Bayern selten, dass die Weisen des Vereins in ihrer Durchlauchtheit zu kurz denken. Diesmal jedoch haben sie einen Fehler begangen. Aus Furcht vor weiteren Corona-Infektionen, ist es dem kickenden Personal ab sofort verboten, selbst einkaufen zu gehen. Das ist gut gemeint – schließlich ist die Gesundheit der Spielerfrau zu vernachlässigen, wenn doch der Mann zum Ruhme von Verein und Vaterland gegen den Ball tritt. Die Umsetzung aber ist schwach.

Um die Blase wirklich zu schützen, gibt es nur eine Möglichkeit: Die Bayern benötigen ein eigenes Einkaufszentrum auf dem Vereinsgelände. Zugang nur für die Profis. Das bietet abgesehen von der Kontaktreduzierung weitere Vorteile für die ganze Mannschaft. So wie auf dem Platz jeder Schritt des Spielers nachzuverfolgen ist, funktioniert das selbstverständlich auch im Supermarkt.

Imposante Intervallläufe von Süle zwischen Nutella-Regal und Tiefkühlpizza

Wie Niklas Süle Intervallläufe zwischen Nutella-Regal, Süßigkeitenabteilung und Tiefkühlpizza absolviert, verraten die Tracking-Daten. Der Videobeweis überführt Joshua Kimmich, der dem Metzger droht, der Blutwurst gleich mehr Blut zuzuführen. Die Kopien der Kassenzettel offenbaren Trainer Hansi Flick sehr genau, wer die ernährungswissenschaftlichen Hinweise ernst nimmt.

Jerome Boateng ist ein potenzieller Kunde für den vereinseigenen Tätowierer.
Bild: Thorsten Wagner, Witters

Der Lebensmittel-Discounter genügt aber freilich nicht den täglichen Ansprüchen eines Profis. Um die Mannschaft wirklich vor Infektionen (und neugierigen Blicken) zu schützen, braucht es mindestens noch ein Tattoo-Studio und eine Autotuning-Werkstatt.

Am einfachsten wäre für den FC Bayern: Eine Woche Katar

Beim vereinseigenen Stecher sind die Münchner sicher vor den ungelenken Gesprächsversuchen Vollbart tragender Jungunternehmer, die sich sonst in den Studios rund um den Hauptbahnhof tummeln. Zudem bringt es der Tätowierer des Vertrauens auf eine erhebliche Erfahrung im Stechen der üblichsten Profi-Motive. Ein Kreuz samt Bibelvers sticht er notfalls in der Halbzeitpause.

Schön wäre natürlich noch ein Juwelier. Mit Brillis der vergangenen Saison braucht man sich auf keiner Dinnerparty eines Spielerberaters sehen lassen. Juwelen und Luxus-Autos: Noch leichter wäre es freilich, den Kader einfach eine Woche nach Katar zu schicken.

Lesen Sie auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

22.02.2021

Leider haben scheinbar sehr viele Spieler des FCB's mit Schuppen im Haar zu kämpfen, trockene Augen und müssen viel MezzoMix trinken: So die Werbung ;-)
Kein Wunder dass Sie kein sichers Hygienekonzept haben.

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren