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Fußball
03.10.2022

Die Bundesliga als Soap: Es braucht auch immer einen Bösewicht

Ist mittlerweile geübt darin, den Bösewicht zu geben: Uli Hoeneß.
Foto: Roberto Pfeil, dpa

Die Bundesliga bedient sich der gleichen Zutaten wie eine Seifenoper – und ist dabei mindestens so unterhaltsam.

Die immerwährende Wiederholung des Immergleichen hat eine beruhigende Wirkung. Weiß der, der schon mal einen Rosenkranz gebetet hat. Oder Fan einer Seifenoper ist. Oder eben der Fußball-Bundesliga. Alle eint, dass sich leicht mitreden lässt, auch wenn man etliche Vaterunser/Folgen/Spieltage verpasst hat.

Eine Seifenoper besticht durch etliche Nichtigkeiten, gepaart mit den großen Konflikten zwischen Gut und Böse – meist personalisiert durch einen konfus überzeichneten Bösewicht auf der einen Seite und eine unschuldige Naive auf der anderen. Der Fußball ist nichts anderes als eine Sport gewordene Seifenoper, die Wochenende für Wochenende aufgeführt wird. Was ihn besonders attraktiv macht, ist der Improvisations-Charakter, der ihm innewohnt. So hatte ja kein Drehbuch vorgesehen, dass Uli H. (Bösewicht!) in einer Fußball-Sendung anruft, um gleich einen ganzen (Schurken?-)Staat zu verteidigen.

Natürlich wird der FC Bayern Meister

Genauso war nicht damit zu rechnen, dass die Dortmunder wenige Wochen nach dem Verspielen einer Zwei-Tore-Führung gegen Bremen nun auch in Köln das Spiel trotz guter Voraussetzungen verlieren würden. Andererseits: die immerwährende Wiederholung. Die Bayern werden Meister und der BVB verspielt auf wahnwitzige Art seine sowieso nur theoretisch vorhandenen Titelchancen.

Seit etlichen Jahren nimmt der FC Augsburg eine prominente Nebenrolle in der Serie ein. Die hervorstechendste Eigenschaft der Schwaben ist es, am Ende der Saison zahlreiche Punkte auf dem Konto zu haben,   von denen sich niemand erklären kann, woher sie denn kommen – womit man eine Art Kleinkunst-Magier in der Glitzerwelt darstellt. Auch in dieser Spielzeit spielen die Augsburger ihre Rolle wieder überaus überzeugend. Machten das Publikum erst glaubend, dass diesmal aber der Abstieg nun wirklich gewiss sei und rangieren nun im gesicherten Mittelfeld (freilich wird es – wie in jeder Saison – auch noch mal bergab gehen).

Beten hilft nicht - aber es beruhigt

Wie jedes Jahr gibt es auch den sympathischen Verlierer. Fürth und Paderborn füllten diese Rolle mit Charme aus, dieses Jahr macht sich der VfL Bochum daran, das vorhergesehene Schicksal zu erfüllen. Mögen die Fans zetern und anfeuern. Am Ende wird auch kein Beten helfen. Immerhin aber beruhigt es.

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