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EM 2016
22.06.2016

Stimmen zu Deutschland gegen Nordirland: "Wir waren gierig"

Mario Gomez erzielte gegen Nordirland den einzigen Treffer für Deutschland.
Foto: Peter Kneffel, dpa

Es war ein versöhnlicher Abschluss der Gruppenphase bei der EM: Gegen Nordirland zeigte sich das DFB-Team spielerisch stark verbessert. Einzig das Ergebnis stimmte nicht. Die Reaktionen.

Deutschland ist als Gruppensieger ins Achtelfinale der EM in Frankreich eingezogen. Dank eines Treffers von Mario Gomez gewann die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw am Dienstagabend gegen Nordirland hochverdient mit 1:0. Im Achtelfinale trifft das DFB-Team am Sonntag (18.00) in Lille nun auf die Slowakei oder Albanien als Gruppendritte.

Im Vergleich zu den ersten beiden Gruppenspielen zeigte sich das DFB-Team spielerisch stark verbessert. Einziges Manko: die Chancenverwertung. Die Stimmen zum Spiel.

Deutschland - Nordirland: Reaktionen und Stimmen zum Spiel

Mario Gomez: Wir sind Gruppenerster, das ist, was zählt bei einer EM. Jetzt hoffen wir, dass wir auch noch die Tore schießen. Vielleicht haben wir uns die Tore für die K.o.-Phase aufgehoben

Mats Hummels: Wir haben gut und überzeugend gespielt, aber viel zu wenig Tore geschossen. Das war ein Manko. Wir haben das offensiv sehr gut gemacht, nur der letzte Tick, die Tore haben gefehlt. Wenn wir auf die absoluten Top-Teams treffen, werden wir noch eine Schippe drauflegen können.

Thomas Müller: Wir waren gierig. Es war heute eine Steigerung vom Spielerischen, hundertprozentig zufrieden ist man natürlich nicht. Es war ein Schritt nach vorne. Es war ein sehr engagierter Auftritt. Ich bin zu mehr Torchancen gekommen als in den letzten acht Spielen. Allein ich hätte heute mit Gareth Bale gleichziehen müssen.

Joshua Kimmich: Der Trainer kam vor zwei Tagen und hat mir gesagt, dass er überlegt, mich auf rechts spielen zu lassen. Gestern hat er mir gesagt, dass ich spiele. Wir haben es extrem gut gemacht, nur hätten wir viel mehr Tore machen müssen.

Joachim Löw: Ich war zufrieden mit den Angriffsaktionen, mit der Spielauslösung und dem vermehrtem Tempo. Im letzten Drittel des Spielfeldes haben wir es viel besser gemacht. (...) Womit ich nicht zufrieden bin, ist die Chancenverwertung. Wir haben viele Eins-gegen-eins-Aktionen gehabt gegen den gegnerischen Torhüter. Wir hätten in der Halbzeit 3:0 oder 4:0 führen müssen. Dann hätten wir den einen oder anderen Spieler nach 45 Minuten schonen können.

Ihm zur Seite steht Mats Hummels, der noch bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht. Nächste Saison wird er aber auch beim FC Bayern mit Boateng zusammenspielen.
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Das ist der deutsche EM-Kader
Foto: dpa

Mesut Özil: Natürlich ärgert uns das. Wir wollten viele Tore schießen. (...) Das Wichtigste war, das wir als Einheit funktionieren. Das haben wir gezeigt. (...)Wenn man meine Spiele und meine Statistiken sieht, bin ich sehr froh über meine Turnierleistung. Ich weiß, dass ich mich steigern kann, welche Qualität ich habe. Und das werde ich in den nächsten Spielen zeigen.

Michael O'Neill: Deutschland ist eins der besten Teams der Welt. Wir haben recht gut angefangen. Dann ging uns ein wenig das Selbstvertrauen verloren. Wir nehmen viel mit aus dem Turnier, jetzt hoffen wir auf die K.o.-Runde.

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