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FC Ingolstadt

29.01.2019

Lezcano lässt FC Ingolstadt jubeln

Jubel nach langer Zeit: 14 Spiele musste der FC Ingolstadt bis gestern Abend auf einen Sieg warten. Dario Lezcano mit einem Elfmetertor schoss die Schanzer zu einem 1:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth.
Bild: Roland Geier

Schanzer gewinnen durch ein Elfmetertor des Paraguayers mit 1:0 bei der SpVgg Greuther Fürth und siegen erstmals nach 14 Spielen. Gastgeber sieht zwei Rote Karten.

Dem FC Ingolstadt ist ein perfekter Start ins neue Fußballjahr geglückt. Dank eines Elfmetertors von Dario Lezcano gewannen die Schanzer gestern Abend bei der SpVgg Greuther Fürth mit 1:0. Damit blieben sie erstmals in dieser Spielzeit ohne Gegentor und feierten ihren zweiten Saisonsieg. Letzmals hatte der FCI am 4. Spieltag gegen Aue gewonnen (3:2) und hatte danach 14 Begegnungen auf einen Dreier warten müssen.

„Wir sind natürlich überglücklich über den Sieg und froh, den Schwung aus der Vorbereitung mitgenommen zu haben“, sagte FCI-Trainer Jens Keller und stellte die Defensivleistung seiner Mannschaft heraus. „Das ist wichtig für die Jungs, damit wir Selbstvertrauen bekommen.“

Fürth war der perfekte Standort für den Beginn der Aufholjagd, stellt der Verein doch so etwas wie den Lieblingsgegner des FCI dar. In den vergangenen neun Pflichtspielen verließen die Schanzer nicht einmal als Verlierer den Rasen. In Franken wurden die jüngsten vier Partien, darunter ein Pokalspiel, sogar siegreich gestaltet.

Keller schickte drei Winter-Neuzugänge von Anfang an ins Rennen. Philipp Tschauner stand im Tor, Björn Paulsen verteidigte rechts, Mergim Mavraj innen. Die jüngste Verpflichtung Cenk Sahin fehlte im Aufgebot. Zu seinem Saisondebüt kam Christian Träsch, der die Hinrunde wegen eines Kreuzbandrisses verpasst hatte. Ingolstadt agierte im 4-3-3, wobei das Mittelfeld aus drei defensiv orientierten Spielern bestand. Folglich taten sich die Schanzer im Aufbauspiel schwer. Lange Zeit brachten sie keinen vernünftigen Abschluss zustande. Da auch Fürth bis auf einen harmlosen Kopfball von Daniel Keita-Ruel (17.) und einen Schuss von Maximilian Sauer (24.), der deutlich über die Querlatte flog, ungefährlich agierte, war es ein Spiel auf überschaubarem Niveau. Viele Zweikämpfe und Ungenauigkeiten prägten die Partie. Immerhin näherte sich der FCI im Anschluss einem Torerfolg an. Doch Paulsen, der aus 15 Metern frei zum Abschluss kam, zielte zu hoch (32.). Weitere Offensivaktionen? Auf beiden Seiten Fehlanzeige.

Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Szene den Gästen. Dario Lezcano ließ eine Flanke mit der Brust hoch abtropfen. Träsch nahm den Ball volley, doch Fürths Keeper Sascha Burchert lenkte die Kugel über die Latte (49.). Nach dem lange Zeit nichts passiert war, gingen die Schanzer in Führung. Mergim Mavraj bekam nach einer Ecke einen leichten Schlag von Marco Caligiuri ins Gesicht, der Schiedsrichter pfiff Elfmeter. Dario Lezcano trat an, schon sicher links unten zur Ingolstädter Führung ein (73.). In der Schlussphase kassierte zuerst Mario Maloca nach einem harten Einsteigen gegen Stefan Kutschke die Rote Karte (84.). In der Nachspielzeit flog noch Fürths Paul Seguin vom Platz. Er hatte Robin Krauße mit gestrecktem Bein am Kopf getroffen.

Für die Schanzer geht es bereits am kommenden Freitag (18.30 Uhr) weiter. Dann ist Magdeburg in Ingolstadt zu Gast.

SpVgg Greuther Fürth Burchert – Sauer (78. Steininger), Maloca, M. Caligiuri, Max. Wittek – Seguin, Gugganig - Atanga (59. Reese), Ernst, Redondo – Keita-Ruel FC Ingolstadt 04 Tschauner – Paulsen, T. Schröck, Mavraj, Otavio – Krauße (90.+3 Gimber), Träsch (72. Kerschbaumer), Cohen – Pledl, Lezcano (83. Kutschke), Kittel

Schiedsrichter Pascal Müller (Löchgau) - Zuschauer 7725 Tor 0:1 Lezcano (73./Foulelfmeter) Rote Karten: Maloca (83./grobes Foulspiel), Seguin (90.+1/grobes

Abgänge Der aussortierte Robert Leipertz wechselt zum Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim. Außerdem wurde Agyemang Diawusie bis Saisonende an Drittligist SV Wehen Wiesbaden, für der bis vergangenen Sommer spielte, verliehen.

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