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FC Ingolstadt

20.11.2020

Tomas Oral: „Es gibt keinen Grund, alles über den Haufen zu werfen“

Könnte am Sonntag gegen Magdeburg nach mehrmonatiger Verletzungspause sein Comeback feiern: Dennis Eckert-Ayensa (links).
Bild: Roland Geier

Plus Ingolstadts Trainer Tomas Oral wird nach der letztwöchigen 1:4-Niederlage beim SV Waldhof Mannheim im Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg wohl keine großen Änderungen in der Startelf vornehmen. Eckert-Ayensa ist wieder eine Kader-Option.

Ingolstadt „Mund abputzen und volle Konzentration auf die Partie gegen den 1. FC Magdeburg“ – diese Parole hat Ingolstadts Trainer Tomas Oral nach der höchsten Saisonniederlage in der vergangenen Woche beim SV Waldhof Mannheim (1:4) ausgegeben. Nach einer langen Trainingswoche erwarten die Schanzer nun am Sonntag (15 Uhr) jene Magdeburger, die indes als Tabellenvorletzter auf den endgültigen Befreiungsschlag hoffen.

Ein Gegner, der den Oberbayern offensichtlich überhaupt nicht liegt – was zumindest die bisherige Heimbilanz des FCI besagt. Während man sich in der 2. Bundesliga mit 0:1 geschlagen geben musste, setzte es in der zurückliegenden Drittliga-Saison eine 0:2-Pleite. Hinzu kommt, dass die Gäste wohl mit einer breiten Brust im Audi-Sportpark nach den zuletzt starken Ergebnissen (2:1 gegen den FC Bayern II und 1:1 beim 1. FC Kaiserslautern) auftreten werden.

Wohin geht die Reise des FC Ingolstadt?

Doch wo geht die Reise des FC Ingolstadt, der sich den Aufstieg auf die Fahne geschrieben hat, hin? Mit 17 Punkten und 14:12 Tore aus zehn Partien rangiert der Mitfavorit derzeit auf Rang drei. Fakt ist jedoch: Noch hat das Oral-Team keine Konstanz in seinem Spiel gefunden. Mit dem verletzten Torjäger Dennis Eckert-Ayensa fehlte zuletzt auch ein wichtiger Baustein im Team. Darüber hinaus hatten die Donaustädter auch einige Rückschläge zu verkraften. Vor allem die jüngste Niederlage in Mannheim, wo die Schanzer die erste Halbzeit restlos verschliefen, schmerzte dabei gewaltig. Im heutigen Duell mit dem Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt kann FCI-Trainer Tomas Oral nicht aus dem Vollen schöpfen. Während Rico Preisinger nach seiner Schlüsselbein-Fraktur noch länger ausfallen wird, ist Thorsten Röcher nach wie vor angeschlagen. Einen kleinen Lichtblick gab es zumindest bei Robin Krauße, der am Freitag wieder ins Training eingestiegen ist. „Bis zum Spiel wird es jedoch knapp“, erklärt Oral. Einen Schritt weiter ist dagegen Dennis Eckert-Ayensa, der in dieser Woche dreimal mit der Mannschaft trainierte und sogar eine Kader-Option darstellt. Fest einplanen kann Oral Ilmari Niskanen, der gesund von seiner Länderspiel-Reise zurückgekehrt ist.

Magdeburg hatte "einige Unruhe im Verein"

Große Umstellung innerhalb der Startformation gegenüber der Mannheim-Begegnung wird es indes wohl nicht geben. „Es gibt keinen Grund, alles über den Haufen zu werfen. Die Mannschaft hat in Mannheim in der zweiten Halbzeit ein gutes Gesicht gezeigt“, sagt Oral, der sich indes über den Widersacher aus Magdeburg bestens informiert zeigt: „Der FCM hatte intern einige Unruhe im Verein. Ob man in der jetzigen Phase der Saison oben oder unten im Klassement steht, ist nur eine Momentaufnahme. Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Magdeburg ist schließlich ein Team, das sich in anderen Regionen sieht.“

So könnten sie spielen:

FC Ingolstadt: Buntic – Heinloth, Paulsen, Schröck, Franke – Keller, Gaus – Stendera – Bilbija, Niskanen, Kutschke.

1. FC Magdeburg: Behrens – T. Müller, Koglin, Burger – Jacobsen, A. Müller – Ernst, Malachowski – Sliskovic, Obermair – Brünker.

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