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Europa

16.02.2018

"Bleigießen" verkaufen ab April 2018 verboten

Bleigießen an Silvester ist ein beliebter Brauch. Der Verkauf ist allerdings ab April verboten.
Bild: Peter Steffen/dpa

2017 konnte man in Europa zum letzten Mal Blei gießen. Ab April dürfen die gesundheitsgefährdenden Sets nicht mehr in Supermärkten, bei Discountern oder bei Fachhändlern verkauft werden. Hintergrund ist eine Verordnung der Europäischen Union.

Der Beschluss in der neuen Chemikalienverordnung sieht vor, dass die verwendeten Metalle nur bis zu 0,3 Prozent Blei enthalten dürfen. Die heutzutage verkauften Bleifiguren bestehen laut Stiftung Warentest jedoch zu bis zu 71 Prozent aus Blei. Der Grund für das Verbot ist, dass der hohe Bleigehalt gesundheitliche Risiken birgt, und zwar schon durch das Berühren der Figuren und das Einatmen der Dämpfe beim Erhitzen des Metalls. Besonders gefährlich ist es, wenn Kinder die festen Figuren in den Mund nehmen.

Allerdings gibt es verschiedene, weniger gefährliche Alternativen zum Bleigießen. Zum einen sind Sets aus silbern eingefärbtem Zinn erhältlich, das Blei vom Aussehen her in nichts nachsteht. Zum anderen kann man auf Kerzenwachs zurückgreifen. Um durch das traditionelle Orakel einen Blick in die Zukunft zu erhaschen, bieten sich aber noch weitere Möglichkeiten an.

Beispielsweise kann man das Jahreshoroskop für sein Sternzeichen befragen oder ein Tarotkartenset verwenden, um sich oder Mitfeiernden die Karten zu legen. Für den Blick in die Zukunft ist es außerdem möglich, auf Plattformen wie Viversum Experten hinzu zu ziehen, die die Kartendeutung professionell ausüben und jahrelange Erfahrung darin haben. Das gleiche gilt für andere esoterische Praktiken wie Kaffeesatzlesen oder Pendeln: Sie lassen sich mit wenigen Hilfsmitteln zu Hause ausprobieren, und wer es ernster nimmt, kann sich an eine Person wenden, die darin geübt ist. Doch natürlich sollte man die Ergebnisse nicht allzu ernst nehmen.

Weitere Alternativen am Silvesterabend für den unterhaltsamen Blick in die Zukunft - insbesondere mit Kindern - sind Gummibärchenorakel und Schiffchenorakel. Beim Gummibärchenorakel ziehen alle Teilnehmer je nach Spielart drei bis fünf Gummibärchen aus der Tüte. Anschließend deutet man anhand vorher ausgesuchter oder gemeinsam festgelegter Listen, was die gezogenen Farben für die Zukunft der jeweiligen Person bedeuten.

Etwas aufwendiger gestaltet sich das Schiffchenorakel: Alle Teilnehmer schreiben positive Wünsche für das neue Jahr auf Papierstreifen und hängen oder kleben diese nebeneinander an den Rand einer mit Wasser gefüllten Schale. Als Schiffchen können halbe Walnussschalen verwendet werden. Nun rührt man mit dem Finger im Wasser, bis das Boot vor einem der guten Wünsche kentert. Dieser Wunsch soll dann im nächsten Jahr in Erfüllung gehen. Das Orakel kann auch mit anderen Regeln und einem Kerzenstumpen im "Boot" durchgeführt werden. Hier sollte man allerdings besonders auf Sicherheit achten.

Am Samstag geht es für den FC Augsburg gegen MTV Eintracht Celle. Bekannte Spieler gibt es hier nicht, dafür aber einen berühmten Kommentator.
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