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Binswangen

12.04.2011

Spagat zwischen Musik und Großprojekt Schillinghaus

Generalversammlung des Musikvereins. Bereits 2000 Arbeitsstunden fürs neue Domizil

Binswangen Von einem „ereignisreichen Jahr 2010“ sprach Konrad Bühler bei der Jahresversammlung des Musikvereins Binswangen. Als Höhepunkte nannte der Vereinsvorsitzende den zweiten Platz von Marina Günzel bei der Wahl zur Miss ASM (was noch eine Brauereibesichtigung für das ganze Orchester zur Folge haben wird), das 20-jährige Jubiläum der beliebten „Hoigarta-Muse“ und den „fantastischen“ Erfolg des Kindermusicals „Wakatanka“.

Johann Storr, als Vertretung des Bürgermeisters Anton Winkler, nannte den Vorsitzenden Konrad Bühler den „Uli Hoeneß des Musikvereins Binswangen“. Anders als dieser hat der umtriebige Boss der Binswanger Musiker aber weniger mit vereinsklimatischen Schwankungen zu kämpfen.

Ganz im Gegenteil sprach Bühler vom „sehr guten Miteinander mit dem TSV Binswangen und der JFG Riedberg bei den Faschingsveranstaltungen“. Beim Rosenmontagsball habe sich die „Deckelung“ der Besucherzahl als notwendig und richtig erwiesen, ebenso der Einsatz des Security-Dienstes.

Spagat zwischen Musik und Großprojekt Schillinghaus

Eine Freude sei ihm die Entstehung der „Oldie-Band“, in der „altgediente“ Musiker aus Spaß an der Freude nach Jahren der musikalischen Abstinenz wieder zu den Instrumenten greifen.

Die Rücklagen des Musikvereins fließen ins Schillinghaus

Die Zahlen von Kassierer Robert Gumpp konnten sich sehen lassen, da im abgelaufenen Jahr größere Investitionen ausgeblieben waren. Die Rücklagen für das Musikheim werden ihren Weg ins Schillinghaus, dem neuen Domizil, finden.

Kapellenleiter Roland Wagner sprach von „schönen Erfolgen“ beim Konzert in Königsbrunn und dem Jahreskonzert, wobei die musikalische Ausrichtung populärer gehalten wurde. „Interessant“ war für Wagner die Aufführung des „Großen Zapfenstreiches“ in Osterbuch nach nur einer Probe mit dem Lauinger Spielmannszug.

Die Tendenz gehe laut Wagner eindeutig zu Auftritten mit kleineren Gruppen, wobei besonders die kleine Besetzung „Dorfmusik“ neue Perspektiven eröffne. Für kommenden Mai steht erstmals ein Abend mit der Ausrichtung auf Tanzmusik auf dem Programm. Weiter gebe es eine Dreitagefahrt nach Großerkmannsdorf in Sachsen sowie das Jubiläum „120 Jahre Gesangverein Binswangen“. Den Probenbesuch nannte der Kapellenleiter diplomatisch „konstant“.

154 Kinder und Jugendliche

Jugendleiter Marcus Rigel hat zurzeit 154 Kinder und Jugendliche – vom „Musikgarten“ bis zur Jugendkapelle – unter seinen Fittichen. Sie werden von acht Lehrkräften unterrichtet. Das „Flaggschiff“ Jugendkapelle absolvierte 36 Gesamt- und 21 Registerproben und erreichte bei den Wertungsspielen in der Mittelstufe einen „ausgezeichneten Erfolg“.

Die Juniorprüfung absolvierten 13 Kinder, die D1-Prüfung bestanden zehn, die D2-Prüfung fünf Jungmusiker. Ein Probenwochenende im Januar dieses Jahres auf dem Stettenhof bei Mödingen legte die Basis für die bevorstehenden Aufgaben: drei Wertungsspiele, Jugendkonzert sowie ein Jugendkapellentreffen im Juli auf dem Dorfplatz. Marcus Rigel dankte besonders Klaus Melber, seinem Vize Günther Kraus sowie Franziska Rigel und Claudia Bühler für ihre Mithilfe.

Das größte Projekt, das der Verein derzeit jedoch zu stemmen hat, heißt Schillinghaus. Konrad Bühler ließ daran keinen Zweifel. „Es liegt noch ein weiter Weg vor uns“, so der Vorsitzende. Bis zur Generalversammlung stehen knapp 2000 freiwillige Arbeitsstunden, geleistet von 116 Personen, auf der „Habenseite“.

Mit Zahlen über die Kosten konnte er nicht aufwarten, da die Abwicklung über die Gemeinde als offiziellem Bauherrn beziehungsweise die VG erfolgt. (pm)

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