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Fit durch den Winter

19.12.2020

Auf die richtigen Schuhe und die richtige Atmung achten

Tipps für Jogging, Nordic Walking und sonstige sportliche Aktivitäten in der kalten Jahreszeit

Wer im Winter draußen Sport betreibt, der sollte darauf achten, dass er mit der richtigen Kleidung und den passenden Schuhen unterwegs ist. Juniorchef Daniel Konle vom Sporthaus Konle in Höchstädt und Wertingen hat einige Tipps parat, auf was man achten sollte. Ferner geben Experten Ratschläge fürs Training, die Gesundheit und Sicherheit.

Beste Wirkung bei Minustemperaturen zeigt das Zwiebel-Prinzip. Auf der Haut sollte man Sportunterwäsche tragen, welche den Schweiß vom Körper wegtransportiert. Darüber kommt eine wärmeisolierende Schicht, zum Beispiel ein Funktionshemd oder ein Fleece-Pullover. Obendrauf empfiehlt sich ein atmungsaktiver Anorak als Wind- und Nässeschutz. Ein Großteil der Körperhitze wird über den Kopf abgegeben, deshalb unbedingt eine Mütze oder ein Stirnband aufsetzen. Meist sind auch Handschuhe sinnvoll.

Bei Schnee und Matsch empfehlen sich Laufschuhe mit gut profilierter Sohle und nässeabweisendem Schaft. Sogenannte Trailschuhe erfüllen diese Voraussetzungen. Grundsätzlich notwendig wäre ein zweites Schuhpaar, damit man nicht die feuchten Treter vom Vortag anziehen muss. Ein regelmäßiger Modellwechsel schützt außerdem vor Fehlbelastungen und somit Verletzungen. Beim Nordic Walking, so Daniel Konle, könne man auch sogenannte Trekkingschuhe anziehen. Solche, mit denen es auch zum Wandern geht. Wer normale Laufschuhe anzieht, der sollte unbedingt darauf achten, dass die Dämpfung noch gut funktioniert. Mann müsse sich das ungefähr so vorstellen wie mit den Autoreifen: Je tiefer das Profil, desto besser die Haftung.

Ein langsameres Tempo sollte im Winter die Regel sein. Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes sind für Tempoläufe schlecht geeignet. Bei besonders kalter Witterung wärmt man sich am besten in einem geschlossenen Raum auf. Einige Minuten laufen auf der Stelle und leichte Dehnübungen sind ideal. Eine Alternative im winterlichen Trainingsalltag bietet das Laufband, der Crosswalker oder der Stepper.

Jogging bei Wind und Wetter bringt das Immunsystem auf Trab und hält gesund. Selbst bei einer leichten Erkältung darf nicht nur die Nase laufen. Eine lockere Trainingsrunde ist durchaus erlaubt. Bei tiefen Minusgraden sollte man allerdings durch die Nase atmen, denn so wird die eiskalte Luft für die Lungen besser vorgewärmt. Wenn der Untergrund allerdings zu glatt ist, empfiehlt Daniel Konle aufs Laufen zu verzichten, wenigstens aber einen Spaziergang zu unternehmen. Am besten mit Trekkingschuhen.

Nach Feierabend ist es draußen bereits dunkel. Frühaufsteher schnüren deshalb gerne morgens ihre Sportschuhe. Aber auch Langschläfer können Licht ins Dunkel der abendlichen Trainingsrunde bringen. Reflektoren an der Kleidung sorgen dafür, dass man von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen wird. Aber auch eine ärmellose, gelbe Warnweste, welche die meisten im Auto liegen haben, tut es auch. Gegen Stolperfallen auf dunklen Waldwegen helfen Taschenlampen oder Stirnlampen. Laufen bei starker Glätte und Eis sollte allerdings tabu sein. (her) Foto: imago

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