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Bram Schot

29.11.2018

Schot muss warten: Audi vertagt Entscheidung über neuen Vorstandschef

Er tritt wohl dauerhaft die Nachfolge von Rupert Stadler an: Bram Schot.
Bild: Armin Weigel, dpa

Bram Schot muss noch warten: Die Entscheidung im Aufsichtsrat der Ingolstädter VW-Tochter wurde vertagt.

Eigentlich hätte der Audi-Interims-Chef Bram Schot am Donnerstag vom Aufsichtsrat zum ordentlichen Vorstandsvorsitzenden bestellt werden sollen. Die Entscheidung darüber wurde in Ingolstadt allerdings vertagt. Auf Anfrage teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstagabend mit: „Es gibt kein Ergebnis von der Aufsichtsratssitzung zu vermelden.“

Der Vertriebs- und Marketingvorstand Schot war im Juni zum kommissarischen Vorstandsvorsitzenden gemacht worden. Wie aus Konzernkreisen verlautete, seien noch ein paar Formalien zu klären. Noch vor Weihnachten könne eine Entscheidung allerdings nachgeholt werden.

Favorit für die Stadler-Nachfolge war ein anderer

Der 57-jährige Holländer ist seit 2017 bei Audi und war dieses Jahr kurz nach der Verhaftung des langjährigen Audi-Chefs Rupert Stadler zum Interims-Chef der Volkswagen-Tochter ernannt worden. Stadler ist inzwischen zwar raus aus der U-Haft. Er bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Die Ermittlungen – unter anderem wegen des Verdachts auf Betrug – laufen indes aber weiter. Anfang Oktober hatte sich Audi von ihm getrennt.

Favorit für die Stadler-Nachfolge war eigentlich Markus Duesmann gewesen. Den BMW-Manager hatte Volkswagen in München abgeworben. Duesmann, der zuletzt Einkaufs-Vorstand bei BMW war, ist aber vertraglich noch an seinen früheren Arbeitgeber gebunden und nicht frei. Er hätte frühestens Ende 2020 in Ingolstadt anfangen können. (kuepp)

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