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Energie
23.03.2022

Lechwerke warnen vor Explosion der Energiepreise

Noch spürt die LEW-Kundschaft die höheren Strompreise nicht. Damit das so bleibt, müsste die Regierung handelt.
Foto: LEW

Plus Die LEW berichten von einer angespannten Situation an den Energiemärkten. Hält dies an, schließt man steigende Preise nicht aus und fordert Entlastungen.

Bisher sind die Kundinnen und Kunden der Lechwerke von den steigenden Preisen an den Energiemärkten kaum getroffen worden. Das Unternehmen hat über den Jahreswechsel seine Tarife konstant gelassen, in der Grundversorgung sind die Kosten sogar leicht gesenkt worden, nachdem die Ökostromumlage zum Jahreswechsel zurückgegangen war. Dies könnte sich aber ändern. "Die Preise an den Energiemärkten sind in den letzten Monaten förmlich explodiert", sagte Vorstand Dietrich Gemmel auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens. "Sie liegen sowohl für Strom als auch für Gas ein Vielfaches über dem Niveau, das wir noch 2020 gesehen haben", warnte er. "Der Krieg in der Ukraine hat die ohnehin sehr angespannte Situation noch weiter verschärft", sagte Gemmel.

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.03.2022

LEW, LEW... da war doch was... Sind das nicht die mit der Unterunterunter-GmbH LVN als Netzbetreiber die jedem (Klein)einspeiser der sich neu anschliessen will möglichst riesige Brocken in den Weg werfen?

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23.03.2022

Auch wenn die Gaspreise steigen wäre das doch kein Grund für sehr hohe Stromkosten. AKW, Kohlekraftwerke und auch die LEW-Wasserkraftwerke verdienen eine goldene Nase durch hohe Gaspreise. Der Preis richtet sich nach dem teuersten Gaskraftwerk, obwohl die Betriebskosten für AKW, Kohlekraftwerke und Wasserkraftwerke keineswegs gestiegen sind. Mit Marktwirtschaft hat dies nichts zu tun. Das Strompreis-Bildungsmodell muss dringend reformiert werden.
Siehe auch hier:
https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/plusminus-maerz-hohe-gaspreise-100.html

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24.03.2022

>> Auch wenn die Gaspreise steigen wäre das doch kein Grund für sehr hohe Stromkosten. <<

Doch - es ist momentan extrem windarm - unsere Gaskraftwerke geben ordentlich Gas!

https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=all&stacking=stacked_absolute_area&week=12


Zur Erinnerung:

17.6.2021

https://www.energate-messenger.de/news/213047/gruenen-kanzlerkandidatin-baerbock-sieht-gas-als-brueckentechnologie

>> Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock sieht Gas als Brückentechnologie <<

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24.03.2022

Lieber Peter P., auch Wasserkraftwerke, Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke dürfen so viel für Strom verlangen wie teure Gaskraftwerke. Auf diese Weise lassen sich sehr hohe Gewinne erzielen, die jeder Stromkunde bezahlen muss.

"Doch - es ist momentan extrem windarm - unsere Gaskraftwerke geben ordentlich Gas!"
Bei den wenigen Windräder in Bayern spielt das eh keine große Rolle, denn PV-Anlagen leisten momentan den Ausgleich. Wenn die Sonne weg bleibt und der Wind kommt braucht Bayern trotzdem den teuren Gaskraftwerkstrom. Grünen-Bashing ist nur kontraproduktiv.

So manche füllen sich die Taschen von denen, die den letzten Cent für Energiekosten bezahlen und das ist asozial.

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24.03.2022

Jammern Sie lieber darüber, dass wir aktuell in Deutschland die ultimative Flaute erleben...

https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=all&stacking=stacked_absolute_area

Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals schon unter 1 Gigawatt Windstrom hatten - wohlgemerkt bei einer installierten Gesamtleistung von über 60 Gigawatt:

https://energy-charts.info/charts/installed_power/chart.htm?l=de&c=DE&stacking=grouped&chartColumnSorting=default

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24.03.2022

"Jammern Sie lieber darüber, dass wir aktuell in Deutschland die ultimative Flaute erleben..."

Es reicht völlig aus, wenn Sie jammern. Der Wind kommt wieder, so wie das Amen in der Kirche. Ob in Bayern deshalb auf teuren Strom der Gaskraftwerke verzichtet werden kann ist zu bezweifeln. Auf diese Weise lässt sich der Strompreis allerdings gnadenlos höher treiben.

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23.03.2022

Kein Problem!

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/minister-hauk-fuer-gas-boykott-100.html

"15 Grad im Winter hält man mit Pullover aus. Daran stirbt niemand."

Peter Hauk, Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg

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23.03.2022

@Peter P.
<<"15 Grad im Winter hält man mit Pullover aus. Daran stirbt niemand.>>
Das konnte ich im Bericht nicht lesen!

Aber:
Mit Einfuhr Stopp für Erdöl und Gas bin ich bei Ihnen.

Spätestes nach vier Wochen ist dann Putin am Ende.

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